Über Normen und Lebensrebellion: Yvonne Eisenring zu Gast

Shownotes

Yvonne Eisenring macht es anders. Anstatt im Takt der Mehrheit mitzugehen, hat sie ihren eigenen Rhythmus gefunden. Sie fragt sich nicht, was sie im Leben alles sollte, sondern, was sie vom Leben eigentlich möchte. Unabhängigkeit gehört dazu und die Freiheit, sich immer wieder neu zu erfinden. Eisenring lebt in Zürich, Paris und New York. Sie schreibt Theaterstücke und Bücher und füllt mit dem Erfolgs-Podcast «Zivadiliring» das Hallenstadion. Es braucht Mut, das eigene Leben fernab von gesellschaftlichen Erwartungen zu formen und immer wieder über den eigenen Schatten zu springen. Im Gespräch mit Nadine A. Brügger erzählt Yvonne Eisenring, woher sie diesen Mut nimmt. Und was ihr volles Leben mit dem frühen Tod des Vaters zu tun hat. Ein Gespräch über Familie und Freiheit, finanzielle Unsicherheiten und grosse Träume, das Grelle im Rampenlicht und die eigenen Grenzen.

Aufnahme: 22. September 2025

Gast: Yvonne Eisenring, Autorin

Host: Nadine Brügger, Redaktorin Feuilleton, «Neue Zürcher Zeitung»

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Bild: © Mirjam Kluka

Transkript anzeigen

00:00:02:

00:00:14: Grüße Sie alle ganz herzlich hier im Bernhard Theater.

00:00:18: Sehr verehrtes Publikum und vor allem sehr geehrte Yvonne Eisenring.

00:00:23: Wie schön bist du heute da?

00:00:26: Ich freu mich.

00:00:27: Ich weiß gar nicht, wir machen das auf Hochdeutsch.

00:00:29: Wir sollen das auf Hochdeutsch machen, hat es geheißen?

00:00:32: Ah, okay, gar kein Problem.

00:00:33: Wir können es aber auch sehr gut auf Schweizer... Hat.

00:00:35: möchte denn jemand gerne Hochdeutsch?

00:00:38: Ja, der macht natürlich jetzt gar nicht.

00:00:42: Haben da jetzt alle gesagt, ja

00:00:44: wir wollen unbedingt Hochdeutsch, das können wir schon machen.

00:00:46: Ich muss das eh noch lernen.

00:00:48: Oh mein Gott,

00:00:49: was ist los?

00:00:50: Etwas tut nicht gut.

00:00:53: Ich glaube, ich darf einfach nicht anlehnen.

00:00:54: Gut.

00:00:56: Also Hochdeutsch oder Schweizerdeutsch?

00:00:59: Ich sehe eben nichts.

00:01:00: Wenn jetzt der Beruf gestreckt, bin

00:01:01: ich Hochdeutsch.

00:01:04: Nein, dann nein.

00:01:05: Ich müsste das zwar lernen, weil wir mit dem Film synchronisieren auf Hochdeutsch.

00:01:09: Und man muss sich erst rein ins Hochdeutsch reden.

00:01:11: Und du synchronisierst dich selbst?

00:01:14: Ja, genau.

00:01:15: Also

00:01:15: wirst du Übungen...

00:01:16: Sehr gerne.

00:01:17: Nein, nein, nein, ich mache das sehr gerne in Stütze

00:01:18: Deutsch.

00:01:19: Nein.

00:01:20: Also ihr habt schon gehört, Yvonne hat ein Film.

00:01:22: Wer mit dem Tram ist angekommen, hat vielleicht an der Tram-Hautstelle ein Plakat gesehen.

00:01:27: Ja.

00:01:27: Ich komme ganz nahe her zum Kuss.

00:01:30: Das ist die Yvonne-Eisering.

00:01:31: Ja.

00:01:32: Es ist eine ganz neue Schauspielerin.

00:01:34: Es ist aber schon sehr lange Autorin, Dramaturgin und Podcasterin.

00:01:39: Und du anpackst, dass es funktioniert.

00:01:44: Es gibt Leute, die sagen das.

00:01:47: Das

00:01:47: stimmt einfach nicht, aber es klingt gut.

00:01:51: Also ein paar Beispiels geben.

00:01:52: Ivan hat einen Roman geschrieben.

00:01:54: Nino heißt er über einen jungen Mann, der ... Liebe sucht und das Glück und die Frieden hat irgendwie auch.

00:02:00: Ein bisschen in New York und eine kleine Spiritualität.

00:02:03: Bestseller, sofort.

00:02:05: Dann hat sie ein Sachbuch geschrieben, das heisst Life Rebel.

00:02:09: Und es geht am Schluss eigentlich um nicht weniger als einfach das Wichtigste, was wir überhaupt haben.

00:02:14: Wir nehmen unsere Zeit.

00:02:17: Mehrere Woche auf der Bestseller-Liste.

00:02:20: Sie hat ein Podcast, das heisst Sivadili Ring.

00:02:24: Der hat jetzt eine Zauerstadion ausverkauft.

00:02:26: Bald spielt er dort.

00:02:28: Oder redet er dort.

00:02:29: Das ist

00:02:30: krass, ja.

00:02:31: Und dann muss ich also noch nicht fertig.

00:02:32: Dann kommt der Kinofilm, Premiere-Tickets ausverkauft

00:02:36: und

00:02:37: so eine Riesenansturm, dass die Zeit zusammengebrochen ist.

00:02:41: Also, ihr seht, dass Ivan abhakt, funktioniert irgendwie schon.

00:02:45: Und er hat das Gefühl, Ivan, das ist well, was du machst.

00:02:48: Das ist wirklich ... Ja, genau.

00:02:50: Ich habe das Gefühl, was du machst, du überlegst dir, was du machen willst und du hast wirklich Lust drauf.

00:02:55: Ganz fest.

00:02:56: Also das erste,

00:02:56: es stimmt beides, ich habe mega Lust drauf und ich überlege mir, was ich machen will.

00:03:01: Der Punkt ist aber,

00:03:02: ich will noch viel mehr machen und meine Schwester und mein Management macht, verbieten zu mir.

00:03:08: Also

00:03:08: eigentlich, dass das funktioniert, was dann wirklich gemacht wird, das ist nicht mein Verdienst.

00:03:13: Weil ich hätte schon

00:03:14: ganz, ich wollte mal einen Film machen, wo man ... Wenn man am ganzen Körper Kameras hat, dann füllt man alles.

00:03:20: Es ist nicht durchgekommen

00:03:21: bei der Schwester.

00:03:22: Ich habe viel

00:03:23: mehr Ideen und leiden, die funktionieren eben nicht.

00:03:26: Die sieht man aber auch nie.

00:03:28: Es ist ein

00:03:29: bisschen traurgeschluß, dass alles, was ich anlangt, zu Gold wird.

00:03:32: Aber ich finde auch, das krasst alles, was du aufzählst.

00:03:35: Und es ist wirklich

00:03:36: ...

00:03:38: Das läuft momentan auch sehr gut.

00:03:40: Ich habe aber auch eine Durchstrecke.

00:03:42: Mein Mikrofon hätte ich nicht gerne.

00:03:44: Ja, irgendwie mein Mikrofon sind nicht Freunde.

00:03:46: Vielleicht machen wir es so.

00:03:49: Jetzt ist die Ohren länger.

00:03:50: Soll ich es abziehen?

00:03:51: Also, gut.

00:03:54: Jetzt wird mir das zu sagen.

00:03:55: Aber ich

00:03:55: möchte nur auf einer Seite, wenn du zu mir lernst.

00:03:58: Okay.

00:03:59: Gut.

00:04:00: Nach einem Gesetz

00:04:01: von dieser Seite aus,

00:04:02: als hättest du Ohrenringchen an?

00:04:04: Schon, ja.

00:04:05: Ich habe kein Ohrenlöchchen.

00:04:07: Es

00:04:08: wurde mir verboten als Kind und ich halte mich jetzt noch so eine gute Tochter wie ich.

00:04:13: Meine Mutter wacht irgendwo im Publikum.

00:04:16: Ja,

00:04:16: wegen Akkupunktur gab es keine Ahnung, keine Ahnung.

00:04:20: Ich dachte, bei etwas muss ich jetzt nicht rebellieren.

00:04:24: Und das sind Ohrenstecken?

00:04:25: Ja.

00:04:26: Ja,

00:04:26: ich habe es gefunden.

00:04:28: Mutter, wenn du das willst, ich mache es.

00:04:31: Wo hast du überall rebelliert?

00:04:32: Ja, glaube ich über alles.

00:04:35: Nein, ich habe in diesem Sinne rebelliert.

00:04:36: Ich glaube, ich war schon

00:04:38: noch schwierig.

00:04:39: Während der Gimmi-Zeit hatte ich nicht einmal ein Pult.

00:04:42: Und ich habe einfach gefunden, ich musste nicht lernen.

00:04:45: Und meine Eltern sind beide Lehrer.

00:04:47: Und die haben dann, wie so wirklich, glaube ich, etwas an meinem Aushalten und hoffen

00:04:51: müssen.

00:04:52: Wir waren jetzt nicht religiös, darum haben sie nicht bettet.

00:04:54: Sonst

00:04:54: hätte ich jetzt sicher bettet.

00:04:55: Also, ich habe schon ... In dieser Hinsicht ist alles viel

00:04:59: wichtiger

00:04:59: gefunden wie die Schule.

00:05:01: Ich glaube, das ist schon jetzt nicht immer gut hier.

00:05:04: Das passt aber, muss man schon sagen, ein wenig zu deinem Lebensentwurf.

00:05:08: Ich wohne nachdem ich alles angeschaut habe, was du gemacht hast.

00:05:12: Und wenn du es ausgemacht hast, hatte ich das Gefühl, dass ich in diesem Fall die Eisenringe so oben arm habe, weil sie schwimmt.

00:05:19: Immer gegen Strom.

00:05:21: Dann, wo alle studiert haben, hast du angefangen zu arbeiten.

00:05:24: Du hast ein Studium angefangen, wo alle Karriere gemacht haben.

00:05:28: Du hast dein Leben komplett neu überdenkt, in dem Moment, wo alle angefangen haben, ihr Leben eben genau ein bisschen zu festigen und ein bisschen anzukommen.

00:05:37: Und

00:05:38: ich finde das faszinierend.

00:05:40: Ja, genau über das.

00:05:41: Ja,

00:05:42: du musst

00:05:42: uns heute erzählen.

00:05:44: Es stimmt, dass es zeitlich

00:05:46: nie mit diesen Leuten in meinem Alter passt.

00:05:49: Also meistens nicht.

00:05:50: Aber es waren nicht so bewusste Entschei,

00:05:53: dass es sich so früh

00:05:54: anfing.

00:05:54: Ich habe mit neunzehn Jahren angefangen zu arbeiten.

00:05:56: Es war nicht auch ich schwimm gegen den Strom, sondern

00:05:59: ich wollte einfach

00:06:00: nicht in

00:06:01: die Schule gehen.

00:06:04: Und das Studium hat natürlich bedeutet,

00:06:05: dass ich weiter

00:06:06: lernen muss.

00:06:06: Und dann habe ich gedacht, jetzt habe ich schon sechs Jahre Gimmi gemacht.

00:06:10: Ich bin nach der Sechsten Primaris Gimmi.

00:06:11: Ich habe gefunden, dass es jetzt einfach mal gut war.

00:06:15: Also es war nicht, ich mache etwas anderes, sondern

00:06:18: ich habe das

00:06:19: irgendwie so krass gefunden,

00:06:20: jetzt einfach weiter Schule

00:06:22: machen.

00:06:22: Ich finde es immer noch krass.

00:06:23: Und dann,

00:06:25: als

00:06:25: alle so anfangen zu arbeiten, habe ich gedacht, jetzt könnte ich ja mal mir noch beweisen, dass ich

00:06:29: studieren kann.

00:06:30: Das ist schon so ein bisschen gegen den Strom.

00:06:35: Es

00:06:36: war

00:06:36: so ein Zufall, dass ich so aus dem Takt war.

00:06:40: Aber das sind nicht so bewusste Entscheidungen.

00:06:42: Das war

00:06:44: zum Beispiel auch einfach ein Liebeskummer.

00:06:45: Das war nicht ein Entscheid von, mein Leben zu überdenken, sondern ... Ich hatte so viel Liebeskummer, dass ich in Zürich nicht mehr ausgehalten habe.

00:06:54: Und dann bin ich

00:06:55: auf Paris gelebt.

00:06:57: Das war nicht so eine coole Geschichte.

00:06:59: Das war mehr so ein Flucht.

00:07:02: Ich habe eine Frage.

00:07:03: Braucht es Mut, um das zu machen?

00:07:06: Braucht es viel Hoffnung?

00:07:08: Ein bisschen leicht sind.

00:07:11: Aber anscheinend braucht es ein

00:07:13: Liebeskummer.

00:07:16: Bitte nicht.

00:07:17: Die Liebeskummer ist

00:07:18: doch das Schlimmste.

00:07:19: Wirklich.

00:07:20: Also was ich dort glitten

00:07:21: habe.

00:07:23: Ich glaube, es braucht in diesem Sinn schon ein bisschen Mut, weil man wirklich

00:07:26: schräg angeschaut

00:07:27: wird.

00:07:28: Jetzt langsam ist das, was die Sachen, die ich erfolgen habe, natürlich ganz ruhig geworden

00:07:33: ist.

00:07:33: Aber ich habe Zeit

00:07:33: gehabt, alle zu reden und gefragt, wieso machst

00:07:36: du jetzt das?

00:07:36: Wieso willst du das?

00:07:37: Du hast

00:07:37: eine gute Journalismuskarriere

00:07:39: gehabt.

00:07:39: Wieso sollst

00:07:39: du jetzt aufs Bücher schreiben, wenn das doch gut gelaufen ist?

00:07:42: Oder wo ich Bücher geschrieben habe?

00:07:43: Wieso willst du jetzt noch ein

00:07:44: Theaterstück schreiben?

00:07:45: Bleib doch mal bei den Büchern.

00:07:46: Ich kann

00:07:46: mich natürlich die ganze Zeit uns erklären.

00:07:48: Darum braucht es wirklich ein bisschen Mut, dass man so daran glaubt.

00:07:51: Es braucht

00:07:52: eine gewisse Neuität, denn es wartet niemand auf einen.

00:07:57: Und man muss, wie glaube

00:07:57: ich, ein bisschen ...

00:07:58: ... delusional sein, ein

00:08:00: bisschen

00:08:01: verblenden zu sein.

00:08:01: Das Gefühl habe

00:08:02: ich doch vielleicht schon.

00:08:04: Das ist, glaube ich,

00:08:05: das andere.

00:08:05: Und ich glaube,

00:08:07: es

00:08:07: braucht ... Es braucht eine Zeit,

00:08:10: wie ich sie hatte.

00:08:12: Ich habe nie ...

00:08:15: ...

00:08:15: Vorglaubt bekommen oder ich habe nicht mitbekommen als Kind und Jugendliche.

00:08:20: dass ich

00:08:21: etwas liefern muss,

00:08:25: dass ich ein guter Mensch bin oder gerne wird.

00:08:28: Ich glaube, ganz viele haben ihre Kindheit mitbekommen.

00:08:35: Wenn du die und die Ausbildung machst, dann bist du eine wertvolle Person.

00:08:41: Das haben meine Eltern wirklich anders gemacht.

00:08:43: Ich hatte nie das Gefühl, ich muss das und das erfüllen.

00:08:46: Ich war eigentlich immer

00:08:48: sehr erfolgreich in der Karriere.

00:08:49: Die verändert und etwas Neues angefangen.

00:08:51: Als Journalistin ist es mir sehr gut gelaufen.

00:08:54: Ich hatte einen

00:08:56: sehr lässigen

00:08:57: Auftrag.

00:08:57: Ich hatte sehr spannende Magazin-Kolumne.

00:09:00: Ich konnte

00:09:01: Essays schreiben für solche

00:09:02: grossen

00:09:02: Zeitschriften.

00:09:04: Und es wäre eigentlich rein aus finanziellen oder Karrieregründen,

00:09:08: wäre es schlau, die Daten weiterzumachen.

00:09:10: Ich habe immer gesagt, jetzt habe ich das gemacht, das ist auch gut.

00:09:13: Dann habe ich etwas Neues angefangen und dann wieder bei Null angefangen.

00:09:16: Und ich glaube, wenn ich anders aufgewachsen wäre, mehr so mit dem Gefühl, du musst etwas Rechtes machen, dann hätte ich nach der Matur angestudiert.

00:09:24: Und B hätte ich natürlich nicht quasi das

00:09:26: Feld verlassen,

00:09:26: in dem Moment, was

00:09:27: das Früchte hat,

00:09:28: was ich mache.

00:09:29: Und ich glaube,

00:09:30: darum braucht

00:09:30: es vor allem die Erziehung, die ich hatte, dass man immer wieder mal

00:09:35: alles ändert oder eben

00:09:37: neue

00:09:37: Wege einschlägt.

00:09:39: Was ist denn das für ein Gefühl, wenn du merkst, jetzt muss wieder etwas Neues anfangen?

00:09:48: Ich bin wahnsinnig ein ungeduldiger Mensch.

00:09:51: Das stresst mich wirklich sehr.

00:09:53: Aber das ist ein Teil davon, dass ich

00:09:56: auch finde,

00:09:58: was man uns machen kann.

00:10:00: Ich habe wirklich

00:10:00: siebenhunderte Ideen pro Tag, was man alles machen könnte.

00:10:04: Und wenn es nach mir ging, sind die alle fantastisch und müssen die wirklich alle umsetzen.

00:10:10: Und da gibt es aber Leute um mich herum, wie auch Agenturen und Management, die das eindämmen, dass wir nicht alles umsetzen müssen.

00:10:20: Und ich glaube, darum... Das ist einfach meine Persönlichkeit.

00:10:24: Wenn es nach mir ging, würde ich jeden Tag noch etwas neues machen.

00:10:26: Hätte ich das siebzehn-Restaurant aufgemacht oder eine Modellinie entworfen, Schminktipps herausgegeben.

00:10:32: Keine

00:10:32: Ahnung, einfach

00:10:33: weil ich das alles

00:10:34: spannend finde.

00:10:35: Und hast du mal etwas gemacht, was du jetzt zurücklegst und siehst, oh Gott, das war so ein Fehler.

00:10:39: Gibt es etwas, was zu bereuen ist?

00:10:45: Uuuh, ähm... Boah, nein!

00:10:55: Also ich bereue schon Sachen.

00:10:56: Es gibt ja Leute, die sagen, ich

00:10:57: bereue nichts, was ich gemacht habe.

00:10:59: Und jetzt zum Beispiel der Liebeskummer, der ist ja entstanden wegen einer Geschichte vorher.

00:11:03: Das war jetzt nicht unbedingt notwendig im Leben.

00:11:06: Was ist das für eine

00:11:06: Geschichte?

00:11:07: Das war einfach eine Beziehung, die ja wirklich

00:11:09: nicht

00:11:10: clever war.

00:11:13: Kannst

00:11:13: du glaube, alles weiter?

00:11:16: Nein, das ist... Also, man hat es wirklich gesehen.

00:11:19: Man

00:11:19: hat also... Also, man, alle deine Freunde,

00:11:23: oder auch du?

00:11:24: Ja, ich wahrscheinlich auch, aber ich habe einfach mit viel Mut,

00:11:28: Neuheit, Licht

00:11:29: hin und Gutgläubigkeit, und ich denke, das funktioniert dann schon.

00:11:34: Wenn wir hier genug lang dranbleiben... Ich habe früher natürlich, wie die meisten Leute, das Gefühl hatte, man kann Menschen ändern.

00:11:41: Wenn man genug gefest versucht.

00:11:43: Wenn die Liebe gross genug ist.

00:11:44: Und die Liebe

00:11:45: ändert

00:11:46: sich das alles.

00:11:47: Und das hat nicht funktioniert, komischerweise.

00:11:50: Und so Sachen bereue ich schon.

00:11:52: Beruflich würde ich jetzt sagen,

00:11:54: sind diese Stationen eigentlich alle

00:11:55: richtig sein?

00:11:58: Ich bereue vielleicht ein

00:11:59: paar Beiträge, die ich gemacht habe bei TeleZürich.

00:12:05: Das

00:12:07: war in diesem

00:12:09: Sinne auch eine andere

00:12:10: Zeit.

00:12:11: Ich war neunzehnig, als ich angefangen habe.

00:12:13: Das ist wahnsinnig jung.

00:12:16: Und ich glaube,

00:12:17: dass ich dort

00:12:19: einfach auch gelost habe.

00:12:19: Ich kann mich noch erinnern, ich habe noch den Produzent im Ohr, der sagt,

00:12:22: ich bin der Produzent,

00:12:23: ich entscheide, was du machst.

00:12:26: Jetzt im Nachhinein würde ich sagen, nein, ich gehe nicht mehr in Interviews, wo gerade ein Kind ermordet wurde.

00:12:31: Und dort bin ich

00:12:32: losgezogen

00:12:33: mit der Kamera.

00:12:35: Und so Sachen über euch, weil ich finde, das ist wirklich nicht okay, rein journalistisch.

00:12:40: Und menschlich ist es nicht in Ordnung.

00:12:42: Aber ich hatte zu dieser Zeit noch nicht

00:12:44: quasi Erfahrung oder auch ...

00:12:49: Was auch nicht gröss in der Mut, um dann wirklich

00:12:52: zu sagen, nein,

00:12:52: ich weiss, du bist ein Produzent, ich mache es einfach nicht.

00:12:56: So Sachen über euch, aber ich glaube, so grössere Sachen, die ich ausprobiert

00:13:02: habe, hätte ich jetzt

00:13:07: gesagt,

00:13:08: nein.

00:13:09: Hab ich darüber nachgedankt, wie komme ich bis zum Schluss noch etwas im Sinn?

00:13:12: Gut, dann kommen wir darauf zurück.

00:13:14: Und apropos Schluss.

00:13:16: Für euch im Publikum, wir haben im Schluss, also dann noch Fragen, Zeit, wenn jemandem etwas im Sinn kommt, wenn jemand etwas gerne möchte fragen, etwas einwerfen, merken, dass ... Unbedingt, wenn ihr extra die Zeit einplanet, dürft ihr das auch noch ein bisschen ausquetschen.

00:13:32: Jetzt darf ich noch ein bisschen... Du hast gesagt, am Anfang haben wir da auch ein bisschen reingeredet und haben euch ein bisschen probiert.

00:13:40: Das ist etwas, ich glaube, du bist sicher älter geworden und dadurch passiert es automatisch weniger.

00:13:46: Du hast mehr Expertise, dadurch, dass du so viele Stufen hast erlaufen.

00:13:50: Meinst du, es liegt nicht an dem?

00:13:51: Nein.

00:13:52: Ich glaube, es liegt wirklich nur daran, dass die Sachen, die ich gemacht habe, irgendwann flüchterhalten.

00:13:56: Und du kannst nicht gegen etwas sein, wenn du im Podcast Hallestaden ausverkaufst.

00:14:00: Du kannst nicht zeigen, wieso du das machst.

00:14:03: Dann hat auch mein Umfeld eingesehen,

00:14:05: ja,

00:14:07: das war vielleicht nicht die dümmste Idee.

00:14:09: Es hat einen gewissen Erfolg.

00:14:12: Und er hat in vieler

00:14:13: Hinsicht schenkt, dass ich.

00:14:15: Und dann, das ist in der Schweiz auch noch spannend, in dem Moment, in

00:14:19: dem etwas auch Erfolg

00:14:22: nach dem Klassischen ... So Erfolg hat, wie wir Erfolg definieren.

00:14:28: In diesem Sinn, dass es etwas

00:14:30: Geld, Raum oder Ansehen gibt.

00:14:33: Dann ist plötzlich das Richtige.

00:14:36: Das finde ich wahnsinnig interessant.

00:14:37: Auch

00:14:38: wenn ich sage, es macht mich glücklich und ich verdiene diesen Sinn genug.

00:14:42: Ich werde nicht rein, aber ich verdiene so, dass ich überleben kann.

00:14:45: Dann ist es wie

00:14:45: etwas, das vom

00:14:47: Umfeld

00:14:47: aufgenommen

00:14:48: wurde, als, wieso machst du denn das?

00:14:50: Das

00:14:51: macht doch etwas anderes.

00:14:52: Geh wieder zurück in diesen

00:14:53: Job, du musst

00:14:54: doch so und so leben.

00:14:55: Und in dem Moment, in dem das

00:14:56: Video hier quasi erfüllt,

00:14:59: verstummert all diese kritischen Stimmen.

00:15:02: Und ich finde das ein bisschen problematisch, weil ich bin vorne, ich bin niemandem auf der Tasche geguckt, ich habe immer mein eigenes

00:15:08: Geld

00:15:08: verdient, ich habe ein wenig Beschein erklebt,

00:15:10: aber ...

00:15:11: Ich habe einfach an diesen Sachen gearbeitet und leite

00:15:13: viele

00:15:14: verschiedene Projekte.

00:15:15: Die brauchen alle wahnsinnige Zeit.

00:15:16: Also

00:15:17: leider ein Film,

00:15:17: das

00:15:18: ist ein Projekt von sechs Jahren.

00:15:20: Oder Nino, das hast du gesagt, das ist eigentlich vier

00:15:22: Jahre lang geschrieben.

00:15:23: Das braucht einfach wahnsinnig lange Zeit.

00:15:26: Podcasts, die haben eigentlich zwei Jahre gestürmt beim SRF, bis wir überhaupt ihn anfangen können.

00:15:31: Es ist einfach vieles,

00:15:33: es geht wahnsinnig lang.

00:15:35: Und ich finde,

00:15:36: es ist ein bisschen falsch,

00:15:38: dass man es erst

00:15:38: wertschätzt

00:15:39: bei jemandem.

00:15:41: in dem Moment, in dem

00:15:44: das Erfolg einlöst.

00:15:45: Eigentlich habe ich vorne genauso viel geleistet oder mehr geleistet.

00:15:50: Solange ich nicht jammere oder irgendwie von anderen Leute keine Ahnung Geld auslehne, verstehe ich nicht, wieso man so kritisch ist gegenüber dem Lebensstil.

00:16:02: Kannst du daran legen, dass vielleicht ganz viele Leute sich in einem Hamsterrad fühlen und vielleicht ... etwas machen, das sie selber auch nicht wollen.

00:16:12: Aber genau weil wir das so gelernt haben, ganz fest, du musst etwas machen, das Geld bringt, irgendwann mal, oder auch ein gesichertes Einkommen, das einigermaßen ein aus dem Karriereleiter aufbringt, vielleicht haben wir das so eingemüpft, dass es sich ganz komisch anfühlt, wenn jemand sich nicht beugt oder nicht mitmacht.

00:16:32: Und dass es ihn vielleicht auch deswegen, ich weiss es nicht, stört.

00:16:37: Also ich glaube schon, wir lernen, In der Schweiz, einerseits mega fest, Schuster bleibt bei deinen Leisten.

00:16:43: Also Karrierewechsel

00:16:44: ist nicht etwas, was die Leute so finden.

00:16:46: Hey, so lässig und so aufregend,

00:16:48: mach doch in drei Jahren wieder etwas Neues.

00:16:51: Sondern es ist wirklich

00:16:51: so, ah,

00:16:52: wieso?

00:16:53: Obwohl man ja, man tut niemandem weh.

00:16:55: Also in dem Moment, in dem ich vom Journalismus zur Literatur, nach der Literatur in den Theaterbereich und jetzt in Fünbrich,

00:17:01: es hat wirklich ... Da wurde

00:17:03: niemand... Was heisst das bei den Filmen?

00:17:05: No animals were harmed.

00:17:06: Es hat niemanden...

00:17:08: No people were harmed.

00:17:09: No

00:17:09: people were harmed.

00:17:10: Es hat niemanden hier.

00:17:13: Aber das ist irgendetwas, was man in der Schweiz nicht gerne hat.

00:17:17: In Amerika zum Beispiel, wo ich viel bin,

00:17:19: wird ihr applaudiert

00:17:20: bei jedem neuen Schritt, den du machst.

00:17:22: Das ist, glaube ich, unsere Kultur.

00:17:25: Wir haben das gerne.

00:17:26: Das ist das eine.

00:17:27: Und das andere ist... So eine Idee, ich weiss nicht, woher diese kommt, wahrscheinlich auch, kann man das irgendwo in der Schweiz finden bei unseren Ursprüngen, dass man muss

00:17:40: leiden,

00:17:41: dass man muss leiden für...

00:17:43: für das Leben.

00:17:45: So irgendwie Arbeit ist halt ein Krampf.

00:17:48: Und das Leben ist kein Ponyhof.

00:17:50: Das ist mir hundert Millionen Mal gesagt worden.

00:17:52: Ich verstehe bis heute gar nicht.

00:17:53: Ich denke so,

00:17:54: wieso Ponyhof?

00:17:56: Logisch ist das Leben kein Ponyhof.

00:17:58: Irgendwie.

00:17:59: Aber

00:17:59: von wo kommt

00:18:00: der Vergleich?

00:18:04: Aber gut, das ist kein Ponyhof.

00:18:05: Und es kommt ja immer auch zur ersten Arbeit dann das Vergnügen.

00:18:08: Also bei

00:18:08: uns ist einfach das

00:18:10: Vergnügen...

00:18:11: als allerletzt

00:18:12: um das wir uns kümmern.

00:18:13: Und wenn du natürlich den

00:18:14: Anspruch hast,

00:18:15: und ich habe

00:18:16: diesen Anspruch, dass ich sage, hey, ich versuche es so fest, so zu leben,

00:18:21: dass ich mich glücklich mache und dabei glaube, ich mache auch

00:18:23: andere glücklich.

00:18:24: Also

00:18:26: ich lebe zum Beispiel sehr

00:18:27: fest so, dass ich viel

00:18:28: Zeit für meine Gottenkinder, meine Neffen oder meine Freundinnen und Freunde habe.

00:18:31: Also ich habe nicht das Gefühl, dass es

00:18:33: egoistisch ist,

00:18:34: sich um das Glück zu kümmern.

00:18:36: Es kann egoistisch sein, muss aber nicht.

00:18:38: Aber in dem Moment, in dem man das macht, geht man wie aus dem Rahmen, weil wir einfach etwas anderes eintrichtet, überkommen.

00:18:44: Und ich glaube, es ist irgendwie vielleicht das, was dann stört,

00:18:49: was

00:18:49: aber ich jetzt auch merke,

00:18:50: dass es

00:18:50: irgendwie viel gibt,

00:18:51: das glaube

00:18:52: ich lässig findet, wenn ich das mache.

00:18:55: Also ich komme viel nachrichtig auf Instagram über Leute, die mein Buch gelesen haben, Live-Rebel.

00:19:00: Und letztendlich hat jemand geschrieben,

00:19:01: ja, sie habe ich

00:19:02: mit einer Kollegin zusammen darüber geredet, ob sie jetzt einen Job schmeißt und irgendwie etwas Neues machen, oder irgendeine neue Stelle annehmen.

00:19:08: Und dann haben die Kollegen gesagt, hey, weißt du, was noch einer auf mich wohnt?

00:19:12: Und dann hat es so geil gefunden,

00:19:14: weil ich so dachte, okay, in diesem Fall ist es jetzt wieso?

00:19:16: Und ich dachte so, ja, gut,

00:19:17: wenn ihr das gemacht

00:19:18: habt, dann muss ich das sehen.

00:19:20: Und ich glaube,

00:19:21: dass es ...

00:19:22: Ich meine, es kann sein, dass wenn man einen neuen Schritt wagt,

00:19:24: dass es

00:19:25: einem unglücklicher macht, das ist effektiv

00:19:27: so.

00:19:27: Also ich weiss noch nicht genau, wie es mir geht, wenn nachher eine ganze Schweiz da bezieht ist, mit einem Kussbild von mir.

00:19:33: Das

00:19:33: finden wir dann raus in zwei Monaten, in einem Monat.

00:19:36: Aber ... Es kann passieren, dass wenn man etwas Neues wagt, dass es einem schlechter geht wie vorhin.

00:19:42: Aber es kann auch passieren, dass es einem besser geht.

00:19:44: Und ich glaube, das

00:19:44: Risiko

00:19:46: muss man eingehen, wenn man nicht ganz glücklich ist mit dem, was man macht.

00:19:50: Und wenn man die Chance hat, etwas Neues zu machen.

00:19:52: In der Schweiz haben wir ja schon sehr viele gute Voraussetzungen.

00:19:55: Ja, eigentlich hätten wir das Bölsterli ganz fest.

00:19:59: Und ich glaube, wie gerade das Bölsterli umso mehr hat man ja zu verlieren.

00:20:02: Das ist das sehr wahrscheinlich auch ein bisschen.

00:20:06: Vermeintlich zu verlieren, ja.

00:20:08: Er hatte schon die Angst, dass das etwas berühren könnte.

00:20:15: Dass du etwas zurücklassen und einen neuen Schritt machst, ein ganz neues Projekt, dass du etwas berühren kannst.

00:20:21: Das würdest du zurücksehen und sagen ... Doch.

00:20:24: Falsch.

00:20:25: Doch.

00:20:26: Danke,

00:20:27: la la la la, mach's gleich.

00:20:29: Doch, nein, sicher.

00:20:31: Ich glaube,

00:20:31: es gibt verschiedene Überlegungen.

00:20:33: Einerseits finde ich es gut.

00:20:34: Ich würde sagen, das ist ein Soundboard, aber ich weiss nicht, wie man das eigentlich übersetzt.

00:20:40: Ich muss gute Leute um sich herum haben, die man voll darauf vertraut.

00:20:45: Ich habe zum Beispiel das Gefühl, dass es gerade das Neuste, was ich jetzt mache, ist Schauspielerei.

00:20:51: Es ist nicht so neu, ich habe relativ viel gemacht

00:20:54: als

00:20:55: Jugendliche und Anfangszehnte.

00:20:56: Ich habe es aber auf die Seite geschoben, weil ich dann eben eine Geschichte schreibe und dann eine Bücher schreibe.

00:21:04: Und

00:21:05: dort

00:21:05: war es jetzt zum Beispiel schon so,

00:21:07: dass ich nicht

00:21:10: mit dem Casting Teil

00:21:11: für die weibliche Hauptrolle nahm.

00:21:13: Und dann hat meine Produktionsfirma gefunden, dass es doch vielleicht

00:21:16: noch lustig

00:21:17: ist.

00:21:18: Und dann habe ich dort beim Casting Teil genommen und habe nachher die Aufnahmen meiner Schwester

00:21:24: gezeigt.

00:21:25: Und wenn sie jetzt

00:21:26: gesagt hätte,

00:21:28: Yvonne,

00:21:28: das ist jetzt wirklich peinlich,

00:21:30: macht das nicht, hätte ich es nicht gemacht.

00:21:33: Verzählst du auch ganz grob um was es im Film geht.

00:21:37: Du hast das Dreibuch selber geschrieben.

00:21:38: Genau.

00:21:39: Und eben die Hauptrolle jetzt noch.

00:21:41: Genau.

00:21:42: Und es geht um Charlie,

00:21:44: die spiele ich.

00:21:45: Und ihre Freund, Tom, das ist gespielt von Max Fubacher.

00:21:49: Und wir sind zusammen seit fünfzehn Jahren ... Das

00:21:53: ist das Bärli um die Dreißig.

00:21:54: Genau, wir sind die

00:21:56: Dreißig.

00:21:56: Sie

00:21:56: sind fünfzehn Jahre zusammen.

00:21:58: Und dann haben wir irgendeines Tages die grandiosen Idee, dass wir da heiraten können.

00:22:03: Und merken dann aber ... wenn wir ja heiraten, dass das

00:22:07: wirklich so etwas

00:22:07: für immer und ewig und so sei.

00:22:09: Und weil wir ja seit fünfzehn Jahren zusammen sind, also seit so achtzehn, siebzehn Jahren, hat es immer nur uns gegeben.

00:22:15: Also wir sind die

00:22:15: erste grosse

00:22:16: Liebe und wir sind wirklich die absolute grosse Liebe.

00:22:19: Wir sind das Paar im Freundeskreis.

00:22:22: Wir sind das Gutes Paar und darum haben wir ja durch das Gefühl, dass wir später nichts bereut.

00:22:27: Und weil wir so gut zusammen sind, können wir jetzt auch wirklich noch sechs Monate, bevor es die

00:22:32: Hochzeit ist.

00:22:33: und uns ein bisschen Freiheit erlangen.

00:22:36: Und dann, cool wie wir sind, öffnen wir die Beziehung, ganz entspannt.

00:22:41: Und haben ganz viele Abmachungen.

00:22:43: Wir wollen uns natürlich

00:22:45: in dieser Zeit wie weiterhin

00:22:48: auch erzählen, was passiert, weil wir das ja zusammen machen und dann treffen wir uns einmal und am Anfang läuft das auch wirklich gut.

00:22:54: Dann läuft es natürlich nicht so gut, weil es ist ein neunzumütiger Film und es wäre ein bisschen

00:22:57: ein schneller Film, wenn das alles noch mal aufwird.

00:22:59: Und dann läuft das natürlich dann nicht mehr so gut.

00:23:01: Ja, in dieser ganzen

00:23:04: Auslebensache,

00:23:07: die wir wie Beetzli geben können, steil.

00:23:12: Ich lehne zu viel und ich

00:23:16: fühle das gut.

00:23:18: Genau, und sie ist der Film heißt Lavrolet.

00:23:21: Und das ist eine

00:23:23: wahnsinnig tolle, mega krasse Erfahrung.

00:23:27: Die

00:23:28: Kresse war der Profis am Set und auch der Cast.

00:23:31: Es

00:23:31: spielt von Mike Müller über Dominic Devonport,

00:23:34: über Kevin Diaz, das ist

00:23:37: einer von Emily in Paris, falls

00:23:38: du die Serie geschaut

00:23:40: hast.

00:23:40: Es spielt wahnsinnig

00:23:42: gute Schauspielerinnen

00:23:44: und Schauspieler

00:23:45: mit.

00:23:47: Und die ganze Crew, das sind

00:23:49: die

00:23:50: gestandene

00:23:51: Leute in der Schweiz,

00:23:53: die von

00:23:54: Ausstattung

00:23:55: über die Kamera ... und das war für mich wirklich

00:23:59: so

00:24:00: ein Wahnsinniges Erlebnis.

00:24:02: Und wie läuft es da rein?

00:24:03: Also du bist Ivan Isering, Podcasterin, Autorin, ganz vieles, aber eben kein Schauspielerin, sehr lang, jetzt schon.

00:24:12: Wie läuft es da rein?

00:24:13: Woher nimmst du es selbstbewusst zu sagen?

00:24:15: Aber ich habe es im Fall auch.

00:24:17: Also ich glaube, das Gute ist ja, ich habe ja nicht müssen sagen, dass im Falle auch, ich bin ja dann castet worden.

00:24:21: Und in dem Moment, wo der Regisseur und der Produzent sagen, dass sie castet, haben sie die komplette Verantwortung.

00:24:26: Und wenn ich es nicht kann, ist sie already old.

00:24:28: Gut.

00:24:29: Sehr gut.

00:24:29: Und

00:24:31: es hat,

00:24:33: also ich glaube, es ist,

00:24:34: es ist Gott sei Dank wirklich,

00:24:36: es ist

00:24:37: gut rausgekommen.

00:24:38: Also es sind alle wahnsinnig happy.

00:24:39: Und es hat aber so einen

00:24:40: Moment gegeben,

00:24:41: wo die ganze Crew, also was sich das so ein bisschen kehrt hat, es

00:24:45: hat eine Szene, In gewissen Szenen

00:24:49: ist es noch schwierig, quasi zu einschätzen,

00:24:52: wie gut ist jemand.

00:24:54: Das finde ich selber auch.

00:24:55: Es gibt so ein bisschen einfache

00:24:56: Szenen und dann gibt es so...

00:24:58: Wie soll ich sagen?

00:24:59: Das ist eine

00:24:59: schwierige Szenen.

00:25:01: Und die eine Szenen war zum Beispiel, ich musste einen Brief

00:25:04: schreiben, dabei lächeln.

00:25:06: Also

00:25:06: es ist ein liebes Brief.

00:25:08: Ich musste aber nach zwei Dritteln von Take.

00:25:11: Es ist ein One-Take,

00:25:11: das heisst...

00:25:12: Die Kamera bleibt und es wird nicht unterschnitten, also du kannst nichts beschissen.

00:25:16: Nach zwei Dritteln der Zeit muss ich voll anfangen brüllen.

00:25:22: Und wir haben an diesem Tag eine Streitszene gedreht,

00:25:26: die mich

00:25:27: Max wirklich vier Stunden lang angeschraubt hat.

00:25:30: Ich war nudelfertig, ich war wirklich ein völliger Mensch.

00:25:33: Dann haben wir auf das aber eine Sechszene gedreht.

00:25:39: Ein wirklich emotionaler kleinen Wechsel.

00:25:41: Sechszene sind nicht

00:25:42: zu schwer, Gott sei Dank.

00:25:44: Es ist ein bisschen technisch.

00:25:46: Man muss dann zur

00:25:47: rechten

00:25:47: Zeit das richtige Ort tragen.

00:25:51: Aber dann ist das passiert.

00:25:53: Und die Brühe-Szene,

00:25:55: die ich schon mit Respekten

00:25:56: vorkomme,

00:25:56: war angesetzt

00:25:57: für zwei Tage

00:25:58: später.

00:25:59: Dann kommt aber der Regisseur und sagt, dass er das schnell überlegt hat.

00:26:02: Das Licht ist mega gut gerade.

00:26:06: Könntest du aber auch diese Szene machen?

00:26:08: Und ich wurde

00:26:08: wirklich schon angeschraubt.

00:26:11: vorhin irgendwie durch das Zeug durchgeschmissen worden und einfach denkt, bitte,

00:26:14: sicher

00:26:15: jetzt nicht.

00:26:16: Aber du kannst dann nicht auf dem Set in den Fünfzig Leute und die haben einen Ablauf, also die haben alles sich etwas überlegt.

00:26:21: Das ganze Kamerateam hat ja irgendwie jetzt müssen herausfinden, dass es

00:26:24: jetzt gleich gut ist.

00:26:27: Und dann sagst du nicht einfach, nein, und dann bist du da angekockert.

00:26:29: Und dann, und ich habe, es ist, ich glaube, meine erste Szene war, in der ich brülle.

00:26:33: Also ich war nicht ganz sicher, ich kann auf Kommando brüllen.

00:26:37: Hast du dich heimgeübt, aber...

00:26:38: Da ist es gegangen, aber ich meine, da bin ich zu Hause.

00:26:40: Wie übst

00:26:41: du das?

00:26:42: Ja, du bist zu Hause und dann überleistet

00:26:47: ihr, okay, jetzt

00:26:47: will ich anfangen zu brüllen, dann beginnst du zu brüllen.

00:26:50: Aber dann hat es vierzehn Leute um dich herum.

00:26:53: Und dann darfst du erst nach zwei Drittel brüllen.

00:26:56: Und dann habe ich noch mein Lächeln dazwischen, um zu schreiben und zu zügen und Sachen.

00:27:00: Und dann habe ich aber anfangen zu brüllen.

00:27:02: Und dann habe ich so gemerkt,

00:27:02: die Leute waren so,

00:27:04: ah, das ist die Kanne, vielleicht ist es wirklich nicht so schlecht.

00:27:07: Dann hat aber der Regisseur

00:27:08: von ... Hey, weißt du, das Licht ist noch besser geworden.

00:27:10: Dann

00:27:10: haben wir es noch mal gemacht.

00:27:14: Und dann haben wir es noch das dreizehnmal

00:27:15: gemacht.

00:27:15: Und als ich dreimal das geliefert

00:27:18: hatte,

00:27:18: dass ich

00:27:19: wirklich ...

00:27:19: Ich sah, wenn die Kamera dort ist, dann mit den Tränen kamen.

00:27:23: Dann hat sich wieder die Crew, die waren so ... Ah, doch, und so.

00:27:27: Die Stimmung hat sich dort recht, es war irgendwie am vierten

00:27:29: Tag, sie hat sich recht

00:27:30: gekehrt.

00:27:30: Und darum, ich glaube, das ist nicht mein Selbstvertrauen, sondern das ist dann auch so, ich spüre ja, wie ich wahrgenommen werde.

00:27:36: Und in diesem Moment, wo ich das Gefühl habe, einmal die nehme ich voll ernst und sie haben das Gefühl, ich habe das und es funktioniert gut.

00:27:42: Ich komme ja auch Feedback über jeden Tag, es gibt Teiles,

00:27:46: das sind so die Aufnahmen vom Tag, die schauen

00:27:48: alle auch aus und ich, wie ich jetzt auch

00:27:50: gerne sehe.

00:27:51: Du darfst nicht, oder du?

00:27:52: Ja, ich habe auch nicht so, ich habe am Set keine

00:27:55: Zeit gehabt.

00:27:55: Aber es ist auch

00:27:56: ... Nein, als Arztstellerin darfst du nicht,

00:27:58: nein.

00:27:59: Okay.

00:27:59: Sonst würdest du sagen, du könntest hier schauen, hier ist wirklich mein Bein ein

00:28:01: bisschen

00:28:02: flottdruckt.

00:28:03: Und hier könnte ich zu viel der Unser rausnehmen.

00:28:06: Also ich meine ... Nein, du darfst auch nichts anschauen.

00:28:08: Und ich glaube, ich habe dann irgendwie so Feedback bekommen.

00:28:12: Und dann ist es in diesem Sinn nicht einfach mein Selbstvertrauen,

00:28:16: das ist so, hey, kann das?

00:28:18: Sondern das ist ja dann wie ... eine Meinung, die um dich herumherrscht

00:28:23: oder einen Selbstvertrauen gibt.

00:28:25: Also das

00:28:26: ist dann wie ein Feedback.

00:28:29: Darum glaube ich, ich muss Leute um sich herumhaben und mich auf diese Meinung vertraut.

00:28:33: Ich habe dort am zweiten, dritten, meine Schwester anzutiert.

00:28:37: Und meine Schwester ist ganz ein anderer Mensch wie

00:28:39: ich.

00:28:39: Ich rede sehr gerne

00:28:40: in der Superlative und übertriebe ein bisschen und erzähle alles ein bisschen

00:28:45: blumig.

00:28:46: Und sie ist wirklich trocken,

00:28:48: wie es nur geht.

00:28:50: Und dann kam sie rein und hat sie

00:28:51: zugeloght, zwei Stunden.

00:28:52: Man hockte dann so vor den Auditoren.

00:28:54: Und

00:28:55: dann hat sie gegenseitig

00:28:58: gesagt,

00:28:59: es ist gut.

00:29:00: Und dann

00:29:01: habe ich gewusst, es läuft.

00:29:02: Das

00:29:03: ist eine ordentliche Frage.

00:29:04: In

00:29:04: Ihrer Sprache ist es super.

00:29:06: Ja, mehr gibt es nicht.

00:29:07: Wie geht es nicht?

00:29:08: Deine Schwester ist ja deine Managerin.

00:29:11: Wie ist das eigentlich passiert?

00:29:13: Das ist etwas Spezielles, oder?

00:29:15: Dass zwei Schwester so noch zusammen arbeiten.

00:29:18: Wobei, ich glaube, dass man so vertraut auf das Urteil von einer anderen Schwester.

00:29:23: Das kann ich nachvollziehen.

00:29:25: Ich glaube wirklich das Urteil.

00:29:26: Ich meine, ich habe

00:29:27: ein Gefühl, dass

00:29:28: niemand anders hat

00:29:29: so festes

00:29:30: Bedürfnis,

00:29:31: dass ich gut übe.

00:29:32: Also,

00:29:34: sie macht das nicht.

00:29:36: Weil sie einfach möglichst viel Geld machen will.

00:29:38: Weil sie sagt, fast alles ab.

00:29:41: Also ich würde mehr

00:29:43: zusagen.

00:29:45: Also diese siebenhunderte Idee würde sie nicht umsetzen,

00:29:48: was

00:29:48: ich schon nicht verstehe.

00:29:49: Und andererseits auch

00:29:51: viele Anfragen, die

00:29:52: finanziell teilweise lukrativ sind.

00:29:55: Und wenn sie jetzt einfach ein Managerin wäre,

00:29:57: würde sie ja ... das zusagen, weil sie

00:29:59: schafft ja mit Prozent.

00:30:01: Und ich glaube, niemand sonst hat

00:30:02: so das grosse

00:30:03: Interesse, dass es mir gut geht und dass ich

00:30:04: gut dastehe

00:30:05: und dass ich mich nicht plamiere und dass ich ... Ja, wirklich, dass ich mich nicht plamiere.

00:30:09: Und ich glaube, wieso ... Wenn du einfach willst,

00:30:11: dass jemand quasi das Distanz-Häsli

00:30:14: möglichst viel Umsatz generiert, dann ist es nicht so

00:30:18: wichtig, dass sie sich

00:30:19: nicht plamiert.

00:30:20: Und das ist, glaube ich, schon etwas sehr,

00:30:22: was du in der Familie hast.

00:30:23: Und das ist so passiert, ich hatte andere Managungen.

00:30:25: Und wir haben dann aber auch gemerkt, dass es nicht so gut funktioniert, weil es

00:30:31: einfach besser geht,

00:30:32: wenn ...

00:30:34: Also, dass ich gleich bei

00:30:35: allem frage, soll ich das machen oder nicht.

00:30:38: Wenn du siehst, kannst du mir eine Kotz zahlen?

00:30:40: Ja,

00:30:41: einfach so.

00:30:42: Nein, es war nicht ganz so.

00:30:43: Es kam immer mehr Anfragen.

00:30:46: Und ich habe wirklich gemerkt, dass

00:30:47: ich wirklich jemanden will,

00:30:50: der mit mir schnell durchdenkt.

00:30:51: Soll ich, soll ich nicht.

00:30:53: Weil du, dass so viele

00:30:54: verschiedene Sachen sind, eben von

00:30:56: Podcasts, also ich werde für verschiedene Zeug

00:30:58: angefragt, sich das irgendwie in den Keynote-Speech

00:31:00: oder der Vorlassung, es

00:31:02: sind viele so verschiedene Branchen.

00:31:05: Also ich kann jetzt auch nicht einfach

00:31:06: ein Schauspielmanagement

00:31:08: haben, also ich habe eine Literaturagentur zum Beispiel, aber die sind mega spezifisch, es sind so verschiedene

00:31:13: Sachen

00:31:13: immer.

00:31:15: Geht das irgendwie auch nicht?

00:31:18: Ich hatte verschiedene Menschen.

00:31:19: Dann haben wir gemerkt, dass es noch viel gebraucht ist.

00:31:22: Es ist leider wahnsinnig viel

00:31:24: zu tun.

00:31:24: Ich

00:31:25: wusste immer etwas schlechtes, aber ... ... bis jetzt hat sie noch nicht gekündigt.

00:31:31: Das ist ja praktisch, wenn man jemanden in der Familie hat.

00:31:33: Man hat das etwas mehr, man ist doch etwas näher.

00:31:36: Ich habe das Gefühl, deine Schwester ist deine Managerin.

00:31:40: Du hast mit zwei guten Freundinnen den Podcast.

00:31:43: Sie war deine Ring, die so gut läuft.

00:31:46: Du siehst, dass du eine gute Schwester und eine gute Freundin bist.

00:31:49: Und

00:31:49: warum?

00:31:50: Das macht dich zu einer guten Freundin oder zu einer guten Schwester?

00:31:55: Ich nehme mir am allermeisten Zeit für diese Menschen.

00:31:59: Die Leute haben immer das

00:32:00: Gefühl, dass

00:32:01: ich meine Zeit zu viel arbeite.

00:32:02: Und das stimmt, ich arbeite wirklich viel, finde ich auch.

00:32:05: Aber ich nehme mir noch viel mehr

00:32:07: Zeit

00:32:08: für die Menschen, die ich gerne habe.

00:32:10: Also ich bin ...

00:32:12: Ich bin so ein Zeitgott.

00:32:14: Ich

00:32:14: habe viel Zeit mit meinen gotten Kindern.

00:32:16: Ich sehe

00:32:17: viel.

00:32:17: Ich bin,

00:32:18: wenn man mir anruft und fragt,

00:32:20: ob ich

00:32:21: schnell

00:32:21: auf den

00:32:22: Kaffee kommen

00:32:22: will oder ob ich etwas helfen kann.

00:32:24: Ich habe in den meisten

00:32:24: Fällen Zeit,

00:32:25: außer ich bin aus dem Ausland.

00:32:27: Aber wenn ich hier bin, nehme ich mir wirklich Zeit.

00:32:29: Die

00:32:29: Priorität

00:32:30: ist zu hundert Prozent bei diesen Menschen.

00:32:33: Und das

00:32:33: glaube ich, das wissen die.

00:32:38: Ich

00:32:39: lache viel eher ein Projekt

00:32:41: zu außen oder sage

00:32:43: irgendeinen Event ab, zum Zeitverbringen mit den Leuten.

00:32:46: Und ich glaube, das macht mich zu einer guten Schwester oder einer guten Freundin.

00:32:52: Ich vergesse

00:32:53: keinen Termin von diesen Leuten.

00:32:54: Wenn jemand zum Arzt muss, dann schreibe ich vor und schreibe nach.

00:32:58: Ich weiss, wie es den Eltern

00:33:01: von meinen Freundinnen und Freunden geht.

00:33:02: Ich gehe im Notfall mit zum Arzt.

00:33:06: Ich nehme

00:33:06: mir wirklich ... Die meiste Zeit in meinem Leben

00:33:09: nehme

00:33:10: ich mir für diese

00:33:10: Leute.

00:33:11: Und das ist für mich nicht das Abwägen

00:33:15: oder

00:33:15: irgendwie überlegen, ist das das Richtige, sondern das ist für mich das absolut

00:33:21: Wichtigste.

00:33:23: Woher kommt das?

00:33:26: Das kommt,

00:33:26: glaube ich, schon

00:33:27: einerseits

00:33:28: auch

00:33:31: vom Tod von meinem Vater.

00:33:32: Der ist gestorben, als ich dreizehn, vierzehn grad geworden bin.

00:33:36: Und ... Ich habe einfach

00:33:39: dort, also dort

00:33:40: habe ich es noch nicht gecheckt, ich habe es dann wie später gecheckt,

00:33:42: aber dort halt so fest erfahren, dass

00:33:46: am Schluss alles nicht

00:33:48: so festzählt, außer Zeit, wo du hast

00:33:51: mit diesen Leuten.

00:33:52: Weil

00:33:53: ein bruchsvoller Erfolg ist wirklich Klassik

00:33:55: und ein Bestseller

00:33:56: hat.

00:33:56: Das

00:33:57: ist mega schön.

00:33:58: Ich will das gar nicht kleinreden.

00:34:00: Als ich Live-Rebel auf Nummer eins

00:34:02: geholt habe, kam

00:34:03: ich in der ersten Woche und habe mich gebrüllt.

00:34:06: Das freut mich mega.

00:34:07: Aber das Gefühl geht

00:34:09: so vorbei.

00:34:10: Das ist einfach

00:34:10: nichts, was man sich daran haben kann.

00:34:12: Und wenn es mir schlecht geht, würde ich nicht die

00:34:14: Schweizer Bestsellerliste

00:34:15: an meinem Krankenbett hocken und mir einen Tee kochen.

00:34:19: Das sind dann einfach all die Menschen.

00:34:21: Und ich glaube, ich habe

00:34:22: es dort so gecheckt, dass es auch

00:34:23: so schnell

00:34:24: vorbei geht.

00:34:25: Und ich will nicht,

00:34:27: dass es vorbei geht.

00:34:27: Ich

00:34:28: denke, oh mein Gott, ich hatte zu wenig Zeit für die Leute, die mir wichtig sind.

00:34:31: Ich will nicht, dass sie das denken, dass sie es denken, die war super, aber sie war nie um oder sie hatte nur Zeit für mich.

00:34:39: Und es ist mir

00:34:41: wirklich ein Wichtigste.

00:34:44: Es ist mir nicht so

00:34:45: wichtig,

00:34:47: ob die anderen Sachen

00:34:51: all die Zeit

00:34:52: bekommen.

00:34:53: Ich glaube jetzt zum Beispiel

00:34:54: bei ... Ich bin Projekt, ich gebe alles und ich möchte, dass es gut

00:35:00: kommt und wer mit mir in der Zusammenarbeit

00:35:02: weiss, ich bin wirklich...

00:35:03: Ich bin so kommittiert und da bin ich so drin, dass es an Teilweise nervt,

00:35:08: weil ich wirklich so viel Gas geben will.

00:35:11: Aber

00:35:12: ich bin viel weniger... Ich bin viel gewissenhafter und...

00:35:20: wie soll ich sagen,

00:35:21: sogar noch zuverlässiger oder noch... oder gibt noch mehr in meinem Privatleben.

00:35:28: Also ich bin viel weniger ... Ich bin eher ein Perfektionistin,

00:35:32: aber ich bin

00:35:33: viel weniger perfektionistisch im Prüflichen als im Privaten.

00:35:38: Im Privaten würde ich es mir nie erzählen, wenn ich jemandem nicht geschrieben hätte, wenn er einen wichtigen Event hat.

00:35:43: Und prüflich, wenn irgendwie etwas

00:35:48: gut ist, aber ich hätte

00:35:49: ihn noch mehr ausholen können, bin ich viel,

00:35:52: wie soll ich sagen ...

00:35:53: weniger streng mit mir.

00:35:58: Ich glaube, das ist der Grund.

00:36:00: Ja, das dann nach einer guten Freundin.

00:36:03: Bist das nur für andere?

00:36:05: oder bist das auch zu dir selber?

00:36:10: Ich bin

00:36:12: immer besser drin.

00:36:15: Das ist wirklich

00:36:18: der Verdienst einer guten Psychologin, die ich habe.

00:36:21: Ich finde, das muss man

00:36:22: lernen.

00:36:23: Der Werbebanner

00:36:24: kommt nicht.

00:36:25: Nein, ich will nicht.

00:36:25: Es geht

00:36:26: zu einer Zeit weniger Zeit.

00:36:28: Nein,

00:36:29: ich finde,

00:36:30: das muss man wahnsinnig lernen.

00:36:31: Gerade als junge Frau.

00:36:33: Oder nein, als Mensch muss man lernen, sich selber

00:36:37: ungute

00:36:37: Freundin zu sein oder ungute Freund.

00:36:39: Ich glaube, das ist etwas, was mit zu wenig mitbekommen ist.

00:36:43: Wir werden eh darauf drimmen, dass es zu uns selbst und zu uns herrscht.

00:36:53: dass es

00:36:54: cool ist, wenn man wirklich

00:36:56: hört,

00:36:56: dass man sich das

00:36:56: Gericht

00:36:57: und sich leiden

00:36:58: lässt

00:36:59: und sich selbst eine gute Freundin sieht.

00:37:00: Ich finde, das muss man lernen.

00:37:01: Und ich habe das Gefühl, ich werde immer besser.

00:37:03: Ich bin immer lieber mit mir und ich passe immer besser auf mich auf.

00:37:08: Und ich bin weniger hässig auf mich, wenn ich etwas nicht so gut mache.

00:37:12: Und

00:37:14: ja,

00:37:15: dort ist aber sicher noch Luft nach oben.

00:37:17: Also ich kann sicher noch mal ... eine bessere Freundin sein.

00:37:20: zu mir.

00:37:21: Was ist so das Schönste, was aus diesem Haus kommt, wenn du spürst, jetzt bin ich mir eine kleiner bessere Freundin als ich auch

00:37:32: schon bin?

00:37:33: Ja, ich merke

00:37:33: halt, dass ich ruhiger

00:37:35: bin innerlich,

00:37:36: also dass ich

00:37:39: lieber bin.

00:37:39: Ich bin früher, hätte ich jetzt nie, wenn ich an einem Event zugesagt

00:37:46: habe,

00:37:50: dann hätte ich nie Abgesagt, wenn ich gar nicht mag, weil ich

00:37:54: ja zugesagt

00:37:54: habe und ich jetzt

00:37:55: das Gefühl

00:37:55: habe, von mir verlangt, dass ich mich dort

00:37:57: zeigen

00:37:58: muss.

00:37:58: Ich würde nicht an einer Freundin lassen, mich nicht absagen.

00:38:00: Das finde ich gar nicht.

00:38:01: Aber bei meinen Events, was einfach so darum geht, dass ich muss umstehen und das Küppchen trinken und Teil des ganzen Smalltags

00:38:07: ...

00:38:09: Business

00:38:10: sein.

00:38:11: Weiss ich, geht es nicht darum, dass ich als Einwohner dort

00:38:14: so sein soll,

00:38:15: sondern einfach

00:38:16: ich als Figur aus der Schweizer ...

00:38:19: Was auch nicht, weil er eine Szene dann auch immer.

00:38:21: Ähm...

00:38:23: Und äh...

00:38:25: Ich glaube, dort

00:38:25: bin ich heutzutage

00:38:26: lieber.

00:38:27: Dass ich

00:38:27: weiss, wie es für ihn ist.

00:38:28: Nein, es ist im Fall okay, wenn du wirklich nicht möchtest, du darfst Nein sagen.

00:38:32: Und so mir ein Laub, Nein

00:38:34: zu sagen,

00:38:35: braucht immer noch ein bisschen Bewindung, aber

00:38:37: ich kann es ein bisschen

00:38:38: besser langsam.

00:38:39: Hast du auch schon mal mit einer Freundschaft Nein sagen?

00:38:42: Also irgendeine Freundschaft beenden?

00:38:45: Ja, ich

00:38:46: bin wahnsinnig ein loyaler Mensch und man kann äh... Wenn ich etwas zu jemandem ja

00:38:51: sage,

00:38:52: dann

00:38:53: braucht es viel, dass ich

00:38:54: wie finde, es tut mir nicht gut.

00:38:57: Und das kann natürlich dann auch so weit

00:38:58: gehen, dass sich ausgenutzt

00:39:00: wird.

00:39:01: Das ist wie dann

00:39:02: leider, die Möglichkeit ist einfach da.

00:39:05: Das ist schon passiert.

00:39:07: Und es ist mein Gutwillig schon ausgenutzt worden.

00:39:10: Also ich habe

00:39:11: sicher schon erlebt,

00:39:12: dass wenn man mir sagt, es ist ein Notfall, dann renne ich.

00:39:15: Also dann lache ich

00:39:16: alles.

00:39:17: Dann renne ich schon aus

00:39:18: dem

00:39:19: Telezür-Studio aus

00:39:20: der Grenze.

00:39:22: Und dort war

00:39:22: es aber wirklich

00:39:23: ein Notfall.

00:39:23: Aber

00:39:24: gut.

00:39:25: Ich

00:39:27: dachte, ich

00:39:27: müsse jetzt gehen,

00:39:29: weil jemand in meinem Umfeld

00:39:31: kurzfristig etwas

00:39:33: geschehen

00:39:33: hat.

00:39:34: Aber wenn man mir sagt, es sei ein Notfall, dann habe ich wirklich das Gefühl,

00:39:37: oioioi.

00:39:38: Und es gab schon Freundschaften, die so gemerkt haben, dass wenn sie sagen, es sei ein Notfall, dann ist es vielleicht irgendwie ...

00:39:45: wirklich eine Lappalie, ein Kleid, das anzogen

00:39:47: hat, hat nicht gut ausgesehen.

00:39:48: Irgendwas.

00:39:50: Und das ist ganz oft vorgekommen.

00:39:51: Ich hatte das Gefühl, dass ich das, was ich lebe,

00:39:57: hoch priorisieren

00:39:57: würde, etwas ausgenutzt.

00:39:59: Und dann

00:40:00: hat das auch schon dazu geführt, dass

00:40:02: ich gemerkt habe, das tut mir nicht gut.

00:40:06: Ich finde, das ist etwas schwierig.

00:40:08: Ich habe meine Freundschaften

00:40:09: sehr, sehr, sehr

00:40:10: lange.

00:40:12: Es gibt aber auch Freundschaften, die man

00:40:13: sehr, sehr

00:40:14: lange hat und die haben einmal gestaumt.

00:40:18: Man hatte sie in einer Zeit, in der man anders war oder war, wo man anders gelebt hat.

00:40:22: Und die Leute verändern sich, um sich selbst zu verändern.

00:40:24: Manchmal stimmt es dann einfach nicht mehr.

00:40:26: Und ich finde, es war sehr schmerzhaft,

00:40:29: das einzugehen.

00:40:31: Ja, es war einzugehen, es war zu einten.

00:40:32: Und es ist ein bisschen wie ein Schluss, ein bisschen wie ein Beenden vor einem Bezin, schlussendlich.

00:40:40: Ja, das ist brutal.

00:40:44: In diesem Fall hatte ich das Glück,

00:40:47: besser zu sein, denn es hat

00:40:48: einen Platz für neue Leute gemacht.

00:40:51: Und es waren

00:40:56: Leute,

00:40:57: die mir nicht gut waren.

00:40:58: Ich glaube, das geht ums Gleiche.

00:41:00: Für wen

00:41:01: und für was will ich

00:41:03: meine Zeit hergeben?

00:41:04: Und nach diesem Satz

00:41:05: lebe

00:41:05: ich ganz, ganz fest.

00:41:07: Ich finde

00:41:08: Zeit ist das Wichtigste oder das Wertvollste,

00:41:10: was ich vor allem habe.

00:41:11: Und wenn ich die anderen Personen gebe, dann kommt sie wieso mein Wertvollster über.

00:41:17: Und wenn ich aber merke, es tut mir einfach nicht gut, oder

00:41:20: ich werde

00:41:21: ausgenutzt,

00:41:21: oder ich

00:41:23: kümmere mich nur um diese Person und ich komme überhaupt nicht zum Zug oder so, dann finde ich, ich darf

00:41:29: es auch einfach okay sein,

00:41:31: wie zu merken.

00:41:31: Nein,

00:41:33: diese

00:41:35: Person soll nicht das Wertvollste von mir bekommen.

00:41:38: Aber

00:41:38: das ist Schmetzb der Fall.

00:41:39: Das

00:41:39: ist wirklich ein bisschen wie Schluss

00:41:41: machen.

00:41:41: Das

00:41:41: ist auch nicht so viel passiert.

00:41:43: Es

00:41:43: tut weh und es braucht ja Mut.

00:41:46: Ja.

00:41:46: Und ich glaube, nein, sagen ist etwas, das sowieso ein bisschen Mut braucht.

00:41:51: Du schreibst schon in deinem Buch, in Life Rebel schreibst du neu mehr.

00:41:55: Man kann sich schnell im Jahr sagen verlieren.

00:41:58: Und ich glaube, das stimmt.

00:42:01: Aber wie sagt man denn nein?

00:42:02: Wie hast du das gelernt?

00:42:06: Boah, das ist eine gute Frage.

00:42:08: Ja, man kann sich im Jahr sagen, verlieren.

00:42:09: Ich glaube, ich habe das dort geschrieben, dass

00:42:11: in dem Moment, in dem man selbstständig wird,

00:42:13: dass

00:42:14: man dann

00:42:14: auch,

00:42:15: dass einerseits Angst hat, dass man zu wenig Aufträge bekommt und dann sagt man ganz viel mal ja.

00:42:20: Ich glaube, ich habe es gelernt, weil ich es oft nicht habe, mich alleine zu machen.

00:42:23: Also ich habe wirklich eben

00:42:24: das,

00:42:25: dass ich in meiner schwester Zusammenarbeit

00:42:27: oder dass ich

00:42:28: andere Leute um mich umgekommen habe, habe ich das sicher an mich absprechen können.

00:42:32: Und

00:42:35: jetzt ... Jetzt ist es tatsächlich so,

00:42:39: dass nicht einmal mehr ich Nein sagen, sondern für mich Nein gesagt wird.

00:42:42: Das ist die Zeitfrage.

00:42:43: Es sind halt, wie.

00:42:45: die Anfragen sind mehr geworden, meine Zeit ist nicht, nein, die ist

00:42:48: gleich geblieben.

00:42:49: Die Anfragen sind mehr geworden, dann müssen wir mehr Neines

00:42:51: kommen.

00:42:54: Wie selektiver geworden.

00:42:57: Ich glaube, das

00:42:58: Gute ist, dass meistens ich die bin, die uns absagen muss.

00:43:02: Das hilft mir sehr.

00:43:04: weil ich wahrscheinlich nicht so gut drin wäre.

00:43:06: Aber du kannst ein Projekt angehen, das kannst du delegieren.

00:43:10: Dort kannst du sagen, dass du das für mich absortierst.

00:43:14: Aber es gibt ja ganz viele entscheidende Privaten, die du treffen musst.

00:43:18: Als Projekt kommen wir

00:43:19: nicht einmal zu mir.

00:43:20: Wir haben das abgemacht, zumindest weißt du und ich, dass ich nur so und so viele Auftritte annehme, ich weiss gar nicht, pro Monat oder Woche, wenn ich einen Schlüssel hatte.

00:43:31: Und dann habe ich irgendwann etwas in ihrem Postfach nachgeschaut.

00:43:35: Das ist

00:43:36: das, was für mich reinkommt.

00:43:37: Und dann habe ich

00:43:38: ganz viel abgesagt

00:43:38: und gesagt, wieso?

00:43:40: Ich habe gesagt, ich habe mir das abgemacht.

00:43:42: Also ich komme gar nicht mit überwohlen.

00:43:44: Abgesagt wird.

00:43:45: Das läuft einfach ohne mich.

00:43:47: Das ist gut.

00:43:49: Und in Privaten, die ich absäge, das passiert ja weniger.

00:43:57: Also so Freunde, Freunde, ne?

00:43:59: Das

00:43:59: sage ich dir der ganze Zeit darum.

00:44:01: Ich sage,

00:44:02: es ist

00:44:02: wirklich so, dass ich

00:44:03: ... meine Kalender füllen mit diesen Leuten.

00:44:07: Und dann halt ganz viel Meetings nicht wahrnehmen und terminen.

00:44:11: Weil jetzt dort halt Gott in einem Tag steht.

00:44:14: Und ich würde Gott in einem Tag nicht streichen für irgendwie eine wichtige

00:44:18: Sitzung.

00:44:18: Weil

00:44:19: ich finde es wichtiger,

00:44:20: dass

00:44:22: mein Gottkind weiss,

00:44:24: wer ich bin

00:44:25: und

00:44:26: dass ich Zeit für sie

00:44:27: habe.

00:44:27: Weil

00:44:28: Gott meint, wie

00:44:29: sich hundertprozentig mehr an mich erinnern, wie jetzt

00:44:31: diese Leute an dieser Sitzung.

00:44:33: Höchstverständlich, ja.

00:44:35: Und

00:44:36: ich glaube, es geht auf jeden Fall so.

00:44:37: Und gleich ist der Entscheid nicht immer so einfach, wie er eigentlich vielleicht sein müsste.

00:44:42: Ich

00:44:44: glaube, das müssen andere Leute fragen.

00:44:46: Ich glaube, es ist eine

00:44:47: Übungssache.

00:44:48: Man kann wirklich

00:44:49: üben.

00:44:51: Und es ist eine Priorität der Frage.

00:44:52: Es gibt sicher auch Leute, die

00:44:53: sagen, nein, mir ist das wirklich egal.

00:44:56: Mein Gott, mein Gott.

00:44:58: Also ich glaube, es ist nicht so, wie ich

00:44:59: glaube, dass das jetzt

00:45:00: ein Muster ist.

00:45:01: Man kann sagen, das ist super, dass man

00:45:03: auf alle Leute leben soll.

00:45:06: Für mich stimmt das mega.

00:45:08: Aber ich glaube,

00:45:09: es gibt Leute,

00:45:10: die sagen, nein, es macht mich glücklicher, es erfüllt mich mehr.

00:45:13: Es ist mir wichtiger,

00:45:15: dass ich bei den Sitzungen

00:45:18: alle noch anwesend bin.

00:45:20: Genau, dort muss man auch die Zeit nehmen und überlegen, was ich will.

00:45:25: Und ja, wenn es Sitzungen sind, Dann siehst du es.

00:45:29: Und wenn es das Gottemätsche ist, ist es das Gottemätsche.

00:45:32: Das ist völlig legitim.

00:45:33: Ich würde niemals

00:45:34: behaupten, dass

00:45:36: quasi mein Rezept ein universell-gültiges

00:45:40: Rezept ist.

00:45:41: Ich glaube, was ich

00:45:42: finde, ist,

00:45:43: dass es ein

00:45:43: universell-gültiges

00:45:44: Rezept ist,

00:45:45: dass man sich wirklich

00:45:46: für sich bewusst überlegt, wer oder was

00:45:49: kommt in die Zeit.

00:45:51: Und ich glaube, dass es mir in der heutigen

00:45:52: Zeit, die so

00:45:52: schnell alles ist und ... Und so viele Reals, die man auf Instagram anschaut und sagen, was man eigentlich wollen

00:45:58: soll.

00:45:59: Also wir ja auch, nachher bestelle ich wieder irgendetwas und denke, was kann ich jetzt zu

00:46:03: Hause?

00:46:04: Aber ich glaube, in dieser heutigen Zeit, wo

00:46:06: alles so schnell ist,

00:46:07: ist es unschwierig, das für sich überhaupt herauszufinden.

00:46:10: Das

00:46:11: will ich.

00:46:12: Das ist mir wichtig und für

00:46:13: das oder das würde ich meine Zeit hergeben.

00:46:16: Und

00:46:17: weil das so schwierig ist, für sich herauszufinden, Man verliert

00:46:22: sich dann auch

00:46:23: in Sachen,

00:46:23: die man merkt, es gibt mir gar nicht so viel.

00:46:29: Das kenne ich auch.

00:46:30: Manchmal ist es so viel,

00:46:31: dass ich

00:46:32: durch die Züge durchstraue und irgendwann merke, wie habe ich die letzten Wochen hier etwas verbracht?

00:46:39: Das ist ein bekannter Hamsterrad, wo man irgendwo in ... Aber du hast vorhin schon kurz von diesem grossen Liebeskummer erzählt, der dich auf Paris gebracht hat.

00:46:48: Ja.

00:46:48: Und Paris ist ... Ich sage gerne über den.

00:46:50: Komm, wir reden auch nicht über den.

00:46:52: Nein, nein, wir reden nicht über den Liebeskummer.

00:46:53: Wir reden über Paris und darüber, dass das eigentlich der Moment war, in dem du dir ganz bewusst überlegt hast, was du eigentlich willst.

00:47:01: Was willst du eigentlich mit dieser Zeit, die ich habe?

00:47:04: Ja, also muss ich euch sagen,

00:47:05: das ist dort, wo Live Rebel startet.

00:47:08: Das war schon nicht nur der Liebeskummer.

00:47:10: Ich

00:47:10: war dort wirklich ... Es war ein gesellschaftliches Versagen.

00:47:16: Ich wurde gerade dreistig

00:47:17: und habe am Tag vom dreistigsten Geburtstag mit dem Anschluss gemacht.

00:47:20: Ich hatte gerade keinen Job, weil ich vor vier Jahren mein

00:47:26: erster

00:47:27: Buch veröffentlicht wurde, Moriel Füßchenverlager.

00:47:29: Das war sehr erfolgreich.

00:47:32: Dann habe ich das Wissen vermeintlich gedacht, jetzt schreibe ich einfach Buch und Buch.

00:47:35: Darum weiss ich aber dann keine Idee.

00:47:38: Es ging einfach nicht so einfach.

00:47:40: Ich hatte also keinen Job, weil ich für das Buch

00:47:42: über den Telezüri-Job aufgegeben habe, den Reporter, also

00:47:45: die Journalismus-Karriere ein wenig beendet.

00:47:48: Das logischweise ist ein grosses Verkündung,

00:47:49: darum habe ich nicht mehr können.

00:47:50: Ich habe wissen, dass es aufgeht, dass ich auch keinen Job hatte.

00:47:54: Und weil ich mit dem Mann, der mich trennt an den Fonds,

00:47:57: die Idee

00:47:57: war, wir gehen auf Berlin gewohnen, da habe ich keine Wohnung gehabt.

00:48:00: Und durch das habe ich also

00:48:02: überall versagt.

00:48:05: Ich finde schon, dass man so

00:48:06: klare Vorstellungen

00:48:07: hat, wie eine junge Frau oder einen jungen Mann, jemanden

00:48:10: soll.

00:48:11: Und dann gibt es so Punkte, wo man dann mal das

00:48:15: erfühlt

00:48:15: und dann das als nächstes und so.

00:48:17: Und ich habe nichts mehr erfüllt.

00:48:19: Ich war wirklich völlig

00:48:23: unheimlich im Takt.

00:48:25: Und dann bin ich eben auf

00:48:26: Paris.

00:48:26: Das war die Flucht

00:48:27: wegen meinem Liebeskummer.

00:48:29: Und ich hatte dort,

00:48:31: weil ich

00:48:33: keine Stumme

00:48:34: hatte, Ich

00:48:35: hatte

00:48:36: auch Zeit.

00:48:37: Zu mir zu überlegen,

00:48:37: was ich überhaupt will.

00:48:39: Und das ist

00:48:41: in Paris passiert.

00:48:44: Und hast du diesen Moment, wo du dir so bewusst überlegt hast, was willst du eigentlich?

00:48:48: Und du hast immer wieder deine Frage gestellt bei allem, was du gemacht hast.

00:48:53: Hast du in dieser Zeit noch irgendetwas gemacht, was du gesagt hast?

00:48:57: Das hat mich jetzt wirklich nicht glücklich gemacht.

00:49:01: Das Philosophie-Studium.

00:49:03: Gut, ausgerechnet.

00:49:05: Hast du es durchgezogen bis zum Schluss?

00:49:07: Nein.

00:49:09: Nein, ich habe gar nicht so viele Semester gemacht, drei oder

00:49:13: vier.

00:49:13: Das ist natürlich jetzt gelogen.

00:49:15: Nein, ich glaube, über drei habe ich gemacht und habe dann auch die Prüfungen gemacht und die Prüfungen bestanden.

00:49:21: Und dann habe ich gedacht, irgendwann habe ich mir überlegt,

00:49:23: was

00:49:24: macht er mit dem?

00:49:24: Und ich habe mich zu wenig irgendwie gepackt.

00:49:30: Das habe ich nicht durchgezogen.

00:49:32: Und ich bin bereit.

00:49:33: Dass ich es nicht durchgezogen habe?

00:49:36: Ich meine, ich weiss, für mein Leben wäre es ganz anders, wenn ich eine Philosophie

00:49:38: abgeschlossen hätte.

00:49:39: Wir würden über ganz andere Sachen reden.

00:49:40: Oh ja.

00:49:41: Auch nicht über das Leben, nicht über das Glück, nicht über die Liebe.

00:49:43: Nein.

00:49:44: Und ich hätte vielleicht zum Beispiel beim Brüllen

00:49:46: jetzt

00:49:46: am Set ...

00:49:47: ...

00:49:48: hätte ich noch andere Ressourcen

00:49:49: gehabt.

00:49:49: Ich hätte irgendwie über den Socrates nachdenken können.

00:49:51: Tränen wären ... ... so nicht richtig zu kommen.

00:49:55: Nein, nein, das habe ich nicht bereit.

00:50:00: Ich fand es schon nicht lässig, dass

00:50:02: ich das aufhörte.

00:50:05: Aber

00:50:07: ich fange noch ins Projekt

00:50:08: an

00:50:09: und es hatte zeitlich noch keinen Platz.

00:50:11: Ich habe mir schon überlegt,

00:50:13: wie ich es fertig

00:50:13: mache,

00:50:14: weil ich

00:50:15: das erfüllend finde und das wichtig finde.

00:50:19: Man macht nicht alles immer, weil es

00:50:20: erfüllend

00:50:21: ist.

00:50:21: Man muss einfach Dinge machen, weil man in fünf Jahren etwas ernten will.

00:50:27: Es ist nicht immer alles, was ich mache.

00:50:28: Ich denke, mein Gott, ich gebe die Zeit

00:50:30: gut her.

00:50:31: Möchtest du ein Spiel rausrumen oder keine Ahnung?

00:50:33: Also

00:50:33: nicht jede fünf Minuten, sie beträgt eingesetzt.

00:50:36: Nein.

00:50:36: Aber und wenn ich jetzt wieso gefunden habe, ich möchte dort und dort an, dafür braucht

00:50:39: das Philosophie-Studium,

00:50:41: dann hätte ich es wahrscheinlich schon durchgezogen.

00:50:43: Ich bin dann schon noch gut im Beissen, wenn es muss

00:50:44: sein.

00:50:45: Aber ich habe dann wie überlegt, ich habe ein Wiesensgefühl...

00:50:51: Also Philosophie-Ding

00:50:52: ist ein Ego-Ding.

00:50:53: Ich wollte mir etwas

00:50:54: beweisen, dass ich schon

00:50:55: studieren kann.

00:50:57: Und darum war es dann auch okay, wenn ich wieder aufgehörte.

00:50:59: Du hast ja angefangen, du konntest ja sagen können.

00:51:02: Ja,

00:51:02: ja, ja, du konntest

00:51:04: nie.

00:51:04: Die Prüfungen waren bestanden worden.

00:51:06: Die Prüfungen sind bestanden worden.

00:51:07: Ich kann mich natürlich auch einbilden,

00:51:08: dass das weiterhin so wäre.

00:51:10: Sommer, komm lauten.

00:51:12: Mir geht es einfach davon

00:51:12: aus.

00:51:13: Niemals etwas überwohnt.

00:51:14: Ich war wirklich so eine sehr durchschnittliche Chemischüllerin, weil ich nicht verstanden habe, wieso ich mehr brauche, als ein Viererhalber.

00:51:21: Also, wem nützt das

00:51:22: etwas?

00:51:23: Also, ich komme ja ab

00:51:24: dem Vier in die

00:51:24: Uhr.

00:51:26: Und mit vierenhalb bin ich safe.

00:51:28: Also der Rest ist einfach wirklich

00:51:29: verlorene Zeit.

00:51:31: Also eigentlich hat es schon angefangen, du ganz genau hast gewusst, die Zitzen sind sehr effizient.

00:51:38: Nein, also wenn ich jetzt vielleicht durch andern, jetzt in diesem Feld, den ich arbeite, muss mir so viel Zeit investieren, lange bevor irgendetwas passiert.

00:51:45: Also man schreibt das ganze Buch und vielleicht findet es nie einen Verlag.

00:51:48: Oder

00:51:50: ich habe jetzt ein Drehbuch gerade fertiggeschrieben.

00:51:52: Also ein neues Drehbuch.

00:51:53: Ein neues Drehbuch.

00:51:55: Ja,

00:51:55: ein neues.

00:51:56: Fortsetzung?

00:51:58: Die finden alle jetzt super, Produktionsfirma, Verleih- und Züge.

00:52:02: Aber wir wissen nicht, wie weit das kommt.

00:52:05: Das ist ja noch nicht nur, weil es eine Woche geschrieben ist.

00:52:07: Es hat jetzt noch lange alles verfilmt und alles gut gelandet.

00:52:10: Und ich glaube,

00:52:11: es gibt

00:52:12: einen wahnsinnigen Viel

00:52:13: Gas,

00:52:14: lang bevor

00:52:16: etwas klar ist, dass es sich

00:52:18: lohnt.

00:52:19: Oder z.B.

00:52:21: bei allen Projekten, die ich gemacht habe, die ich beim Büchern

00:52:23: oder

00:52:24: bei Ziva de Liringen schreibe, wo ich zwei Jahre kämpfte, habe ich auch nicht gewusst, dass ich im Hallestadion landet.

00:52:30: Und ich

00:52:30: glaube,

00:52:32: das ist eigentlich schon mein Naturell, dass ich mal Gas gebe, ohne dass ich weiss, dass es lohnt sich.

00:52:36: Aber jetzt im Gimi,

00:52:39: da habe ich auch wirklich gesagt, dass

00:52:40: es im Hallestadion nicht einmal möglich war.

00:52:42: Das einzige, was ich

00:52:43: bekommen hätte, wäre

00:52:44: eine gute Note an der Matur.

00:52:47: Und was nützt mir das?

00:52:49: Das Hallenstadion bringt schon mehr.

00:52:50: Das Hallenstadion

00:52:51: ist sicher eine krasse Erfahrung.

00:52:55: Ich denke nicht etwas zu bringen, aber das ist ein Erlebnis, das ich wahrscheinlich nie vergesse.

00:53:01: Das Maturvier habe ich genau gleich erlebt, wie die, die mit einem Fünf und ein halber abgeschlossen haben.

00:53:06: Fair.

00:53:08: Also ...

00:53:09: Sag mal, wie fühlt sich das eigentlich?

00:53:11: Ich würde sagen, du bist für Schweizer Verhältnisse schon, kann man sagen, ein bisschen berühmt.

00:53:17: Ja,

00:53:18: also jetzt, als

00:53:18: ich beim Belby ausgetragen bin, habe ich halt gedacht, toll, Lasse.

00:53:21: Jetzt bin ich berühmt.

00:53:22: Wirklich

00:53:22: so, das Gesicht ist mir in der Gegend gecumpert.

00:53:24: Auch noch küsst,

00:53:25: und dann habe ich gedacht, hören wir alle wieder rauf.

00:53:27: Ja, also war das

00:53:28: eine Frage?

00:53:29: Ich komme jetzt noch.

00:53:31: Wie fühlt sich das an?

00:53:34: Was ist das Coole an diesem?

00:53:38: Dass ich

00:53:38: so,

00:53:40: dass mir Designer schreiben, ob ich

00:53:41: ihre Kleider für rote Teppichahles anlegen will.

00:53:44: Das ist jetzt zum Beispiel cool, weil ich wirklich

00:53:47: gar nichts verstehe.

00:53:47: Ich bin froh, dass jemand das für mich überlegt.

00:53:50: Oder dass ich ... Ich habe

00:53:52: letztendlich im Kaffee gekocht.

00:53:54: Dann habe ich den Kaffee gerade

00:53:55: zu bekommen, weil sie sich

00:53:56: so gefreut hat, dass ich da bin.

00:53:58: Und letztendlich habe ich bei meinen Live-Service bestellt.

00:54:00: Dann hat es

00:54:00: ein Küche dabei gehabt

00:54:01: und jemand hat geschrieben, ich bin so ein Fan von dir.

00:54:03: Das ist schön.

00:54:04: Okay, das hat's.

00:54:07: Das ist alles schön.

00:54:08: Oder

00:54:08: das Feedback, das ich viel bekommen habe, das ist mega schön.

00:54:13: Ich kann

00:54:14: tolle

00:54:14: Sachen machen und das

00:54:15: ist sicher

00:54:16: in Verbindung mit dem Bekannt sein.

00:54:21: Das ist toll.

00:54:22: Es verändert

00:54:23: sich aber

00:54:24: nicht so viel.

00:54:25: Also,

00:54:26: nein, es verändert sich sehr viel einerseits.

00:54:28: Ich habe sehr viel erkannt auf der Strasse und

00:54:32: wenn man nicht angesprochen wird, dann komme ich nachher nach Richtung Nachricht über.

00:54:36: Ah, ich habe dich gesehen

00:54:36: beim Joggen, ich habe dich nicht angesprochen und ich dachte,

00:54:39: ah,

00:54:39: wie habe ich das ausgesehen?

00:54:41: Hoffentlich war ich nicht.

00:54:43: Ich bin noch viel

00:54:45: netter.

00:54:46: zu Servicepersonalen.

00:54:47: Ich war schon vorhin nicht, jetzt bin ich noch viel netter.

00:54:50: Ist

00:54:50: es jetzt da eine Vermiedung?

00:54:52: Nein, das ist einfach, ich denke, die reden sicher.

00:54:55: Sie sagen, die Eisenring ist dahinten.

00:54:57: Und dann will ich,

00:54:58: dass sie sagen, sie hätten

00:54:59: einen Trich

00:55:00: geben.

00:55:01: So.

00:55:03: Also, so Detail ändert sich voll.

00:55:07: Wenn es mir gut geht, finde ich es sehr schön, wenn ich überall angesprochen werde.

00:55:10: Wenn es mir schlecht

00:55:11: geht, fühle ich mich beobachtet

00:55:13: und irgendwie nicht mehr geschützt.

00:55:15: Was sich aber null verändert, ist mein Privatleben.

00:55:18: Das

00:55:18: sind immer noch die gleichen Leute

00:55:19: wie vor zehn Jahren,

00:55:20: die mich niemand kennt.

00:55:22: Das sind immer noch

00:55:23: ... Ich

00:55:25: esse immer noch das Gleiche zum Morgen.

00:55:27: Es ist gewisse Dinge, die sich einfach nicht ändern.

00:55:29: Meine Familie ist ...

00:55:31: Der kleine Kreis, die die Einwohnwelt, ist dupfergeglich bleiben.

00:55:37: Und ich glaube, das ist

00:55:37: sehr wichtig.

00:55:38: Also

00:55:38: dann ist

00:55:39: es auch gleich, ob ich jetzt erfolgreich

00:55:41: bin und es ist ihnen gleich, ob ich bekannt bin oder nicht.

00:55:46: Und ich glaube, das ist wichtig.

00:55:48: Ich

00:55:48: finde es für mich nicht gut, wenn ich jetzt zum Beispiel den Freundeskreis geändert hätte und mein Freundeskreis

00:55:53: jetzt

00:55:54: ... auch nur noch bekannte Leute werden.

00:55:57: Also ich

00:55:57: kenne ein paar Leute, die auch bekannt sind und das verbindet irgendwie, weil es ist schon ab und zu eine absurde

00:56:02: Erfahrung, dass sie erkannt

00:56:05: werden.

00:56:06: Oder

00:56:07: ich habe schon ein paar Leute, die anfangen zu prülen, wenn sie haben gesehen, das ist absurd.

00:56:11: Ich denke, ich muss es ja nur einigen.

00:56:14: Aber ich glaube,

00:56:16: das ändert sich und das ist dann wie schön, wenn man

00:56:18: das teilen kann.

00:56:19: Das ist einfach

00:56:19: eine sehr

00:56:22: spezielle... Spezielles Erlebnis,

00:56:24: aber vieles ändert sich einfach nicht.

00:56:27: Gibt es etwas, das wirklich sehr unangenehm ist, daran erkennt zu werden, bekannt

00:56:35: zu

00:56:37: sein?

00:56:37: Ja, ich finde es gibt wie die Momente.

00:56:41: Ich glaube, alle Menschen haben die Momente, die sie wollen

00:56:44: für sich sein.

00:56:47: Oder auch

00:56:48: unterwegs sein und aber

00:56:49: für sich

00:56:50: sein.

00:56:50: Das kann hemmen.

00:56:55: Ich habe das Gefühl, es gibt Orte,

00:56:57: in denen ich kemter bin,

00:56:59: weil ich weiss, dass diese Person

00:57:01: mich schon lange anschaut und jetzt sicher dann kommt und mir möchte reden.

00:57:05: Und auch wenn ich das vielleicht sogar schön finde, denke ich,

00:57:08: ja, würde

00:57:10: ich mich vielleicht anders benennen, aber es ist niemandem im Sinn Fehler.

00:57:14: Ich finde es schön, wenn man auf mich zukommt.

00:57:17: Ich finde eben alles, was ich mache schön und ich möchte mich nie darüber beklagen, weil ich hätte können ... Mein erstes Job war Snowboardlehrerin, ich konnte das bleiben.

00:57:26: Ich habe

00:57:27: diesen

00:57:27: Weg gewählt

00:57:28: und ich werde mich nicht darüber

00:57:29: klagen.

00:57:29: Aber

00:57:30: es gibt Momente, wo ich das Gefühl habe, es wird mir etwas durchbekannt.

00:57:36: Es wird mir

00:57:37: einen

00:57:38: gewissen Schutz genommen, einen gewissen

00:57:40: Privatsphäre

00:57:43: und das kann, wenn es mir nicht so gut geht, schwierig sein.

00:57:50: Oder tut es gut, vielleicht kommt manchmal etwas weg aus der Schweiz?

00:57:53: Genau, das ist natürlich meine Tauke.

00:57:55: Ich

00:57:56: habe das Gefühl, ich habe eine

00:57:57: gute Idee, dass ich zu

00:57:58: einem grossen Teil auch noch in Paris bin.

00:58:02: Und in New York, bei New York geht es gleich ein bisschen weniger.

00:58:05: Aber

00:58:05: durch das habe ich natürlich

00:58:06: das Datum voll.

00:58:08: Ich bin auch schon

00:58:08: ein paar Leute noch relativ oft erkannt oder in Paris.

00:58:11: Ich habe auch Franz Josef oder Franz Ösene an der Vorschwitze.

00:58:15: Das wäre dann nicht, ja.

00:58:16: Wenn der muss mir wirklich

00:58:18: sagen, okay, jetzt ist das Blockat aber weit gereist,

00:58:20: wenn wir ihn in Frankreich haben.

00:58:22: Nein, von Schweizerinnen und Schweizer.

00:58:24: Aber dort bin ich natürlich ein kompletter

00:58:27: No-Name und das

00:58:27: ist auch

00:58:29: gut für mich.

00:58:30: Das hilft mir, das ist wichtig für mich.

00:58:32: Ich würde dann so verschluckt von der Masse.

00:58:37: Ja, das

00:58:38: ist auch gesund für mich und wenn ich z.B.

00:58:40: muss viel arbeiten, dann gehe ich auf Paris und das hilft mir.

00:58:45: Mhm.

00:58:47: Was würdest du sagen, wenn du noch so zurücklegst, bis zum Tag jetzt?

00:58:51: Was war das Mutigste, was du je gemacht hast?

00:58:53: Das

00:58:57: Mutigste, was ich je gemacht habe

00:59:07: ... Äh ... Ich wollte sagen,

00:59:08: dass ich bei einem Fluss der Klippengumpen ...

00:59:11: Hast

00:59:12: du

00:59:13: das gemacht?

00:59:13: Ja,

00:59:14: in einer Reise in Brasilien.

00:59:16: Ich hatte das Gefühl, jetzt kann ich die Welt erobern.

00:59:19: Man hat doch nicht so viel Adrenalin in sich, dass man so denkt.

00:59:22: Okay, jetzt

00:59:23: läuft es.

00:59:24: Ich glaube, all diese beruflichen

00:59:25: Schritte waren für mich

00:59:27: nicht so mutig.

00:59:30: Weil ich da nicht so Angst habe.

00:59:32: Ich glaube, für mich mutig war es vielleicht die Ende.

00:59:34: Ich

00:59:40: habe eine sehr

00:59:41: sichere, gute Beziehung

00:59:44: verlassen, die ich jünger war.

00:59:46: Das ist nicht jemand mit dem Liebeskummer in Paris.

00:59:49: Weil ich wie ...

00:59:52: Ich wollte noch anders haben vom Leben.

00:59:54: Ich wollte mehr reisen und erleben.

00:59:58: Das

00:59:58: war in dem Sinne mutig,

00:59:59: weil

01:00:01: niemand gesagt macht.

01:00:03: Im Nachhinein bin ich

01:00:04: sehr viel überzeugt, dass es das Richtige war

01:00:05: für mich und dass es ein wichtiger

01:00:08: Schritt

01:00:08: war und dass es zu meinem Leben passt und zu mir passt, dass ich das gemacht habe.

01:00:14: Das war für mich mutig, weil ich hatte dort

01:00:16: ein sehr gutes, sicheres Leben.

01:00:18: Wir waren ein

01:00:19: gutes Paar.

01:00:20: Ich

01:00:22: hatte ein schönes Leben.

01:00:27: Und wie dort zu entscheiden, ob ich

01:00:29: etwas

01:00:30: anderes will, wie mehr oder wie etwas Neues.

01:00:33: Das hat megaviel Mut gebraucht.

01:00:34: Das war auch ein Prozess eines Jahres, bis ich das überhaupt geschafft habe.

01:00:39: Ich gebe darum, dass die mutigsten Sachen bei mir im Privatleben

01:00:42: waren.

01:00:45: Weil man vergiss, dass die Leute mit dem Privaten eben auch reden.

01:00:50: Wir sind gleich zurück.

01:00:53: Journalismus live erleben.

01:00:55: Jetzt mit dem NZZ Live Podcast.

01:00:58: Damit hört ihr jeden Monat bis zu zwei Stunden der spannendsten Mitschnitte unserer Live-Veranstaltungen.

01:01:05: Ihr begleitet interessante Gespräche mit bekannten Persönlichkeiten, moderiert von unseren Redaktorinnen und Redaktoren und das überall, wo es Podcasts gibt.

01:01:16: Oder ihr seid direkt vor Ort dabei.

01:01:19: Unser aktuelles Programm und alle Ticket-Infos findet ihr unter www.nzz.ch.slashlife.

01:01:32: Die erste Frage

01:01:46: ist

01:01:47: immer schwierig.

01:01:48: Und wenn die erste Mal gestellt ist, dann geht

01:01:50: es... Er läuft das Motto.

01:01:52: Ja,

01:01:52: aber ich stelle auch nie eine Frage.

01:01:54: Wenn ich irgendwann

01:01:55: im Publikum hocke,

01:01:56: stelle ich nie eine Frage.

01:01:57: Dann haben wir eine Vermutung.

01:01:59: Egal ob ich einen Sohn habe, wenn ich im Publikum

01:02:01: komme.

01:02:02: Ewa und du hast vorher gesagt, ich bin es immer noch zu gleich zum Morgen.

01:02:06: Ja.

01:02:06: Es nimmt.

01:02:07: mich wundert, was es ist, du zum Morgen.

01:02:09: Es nimmt mich allgemein wundert, was deine Ernährungsvorlieben und Gewohnheiten sind.

01:02:14: Wie haltest du dich fit und bist du jemanden, der viel Schlaf braucht oder wenig?

01:02:20: Das ist ja immer

01:02:21: gut.

01:02:24: Also ich bin es jetzt zum Morgen.

01:02:26: Das Wichtigste

01:02:26: ist, immer

01:02:27: ein Joghurt

01:02:28: mit ... Es hat sich ein bisschen geändert.

01:02:30: Ich muss sagen, ich habe die Chia Samen früher gegessen.

01:02:33: Die habe ich jetzt weggelassen.

01:02:35: Weil ich irgendwann gefunden habe, dass sie mich

01:02:37: nervt.

01:02:39: Ich esse Joghurt

01:02:40: mit

01:02:40: einem gesüßten

01:02:41: Dinkelpuff.

01:02:42: Das ist natürlich nur Zucker, das ist mir

01:02:44: völlig klar.

01:02:45: Und

01:02:47: eine Heidelbeere.

01:02:50: Mein Bewohner ist nicht da.

01:02:52: Mein Bewohner hasst Früchte.

01:02:55: Und sonst?

01:02:57: Das gibt es.

01:02:57: Ich habe das auch nicht gewusst, ein Fruchthass.

01:03:00: Und darum

01:03:01: heidelbeere ich, mit dem kommt er klar und darum ist sich meistens heidelbeere, wenn er aber weg ist, dann geht's los, dann können wir Bananen und Zwetschgerne.

01:03:10: Das ist mit morgen, jeden Morgen.

01:03:11: Und ein Kaffee mit Milch.

01:03:14: Manchmal zwei Kaffee mit Milch.

01:03:15: Und das habe ich neu entdeckt, sind die Panrock,

01:03:18: das ist so Babyfood.

01:03:20: Oder so die Baby-Kreckenäckebrot.

01:03:23: Das sagt mir gar nicht.

01:03:24: Wie heißt ihr hier?

01:03:25: Hat

01:03:25: ihr niemand?

01:03:26: Das sind so... Wenn man es beisst, so geht es gerade.

01:03:29: Also es ist wirklich so, wenn man keine Samen

01:03:30: hat.

01:03:30: Also so.

01:03:32: Die finde ich ein absoluter

01:03:34: Hit.

01:03:34: Die isse

01:03:34: ich jetzt auch noch ein bisschen zum Morgen.

01:03:38: Ich halte mich fit.

01:03:39: Ich jogge sehr viel.

01:03:41: Und

01:03:42: ich habe für den

01:03:43: Film... Ich habe für den Moment entschieden worden, dass man drehen kann.

01:03:49: Das war

01:03:49: recht kurz.

01:03:50: Echt ein kurzer Vorlauf.

01:03:53: Etwas vom Ersten, was ich gemacht habe, ist ein Personal-Trainer im Buch.

01:03:56: Weil ich kann die Szenen alle selbst schreiben.

01:03:58: Also ich habe gewusst,

01:03:59: dass ich Anhand

01:04:00: in gewissen Szenen

01:04:01: habe.

01:04:02: Hättest du im Nachhinein geändert, was hättest du gemacht?

01:04:04: Ja, aber ich habe viele

01:04:05: Szenen ausgestrichen.

01:04:06: Ich habe in der Sendung gesagt, ich mache den Film überhaupt keinen Sinn mehr.

01:04:11: Und das findet man wahrscheinlich auch zu

01:04:13: lustig, aber das ist ... Ich glaube, dass es der Leistung

01:04:17: eines Schauspielerinnen und Schauspieler

01:04:19: hilft,

01:04:20: weil wenn man sich wohlfühlt von der Kamera, spielt man viel besser.

01:04:23: Mir ist klar, ich will nicht abnehmen, ich will nicht die Atmessung etwas machen,

01:04:27: aber ich will so fit

01:04:29: sein wie möglich.

01:04:31: Sie hat mit mir vor allem ... Das habe ich auch nicht gewusst, es hat vielleicht etwas mit mir anders geblieben.

01:04:35: Sie hat mit mir vierhundert Meter läuft gemacht.

01:04:38: Wir sind die Bahn gesprintet

01:04:40: drei Mal.

01:04:41: Und das ist das Strangste.

01:04:42: Ich habe mich immer

01:04:43: gefühlt, wie im Schul-Sporttag

01:04:46: in der dritten Klasse.

01:04:48: Und sie ist neben mir hergegangen und sagt, du kannst noch schneller, wir sind jetzt bei so und so viel und so und so viel.

01:04:52: Und dann kommt man an und hat so einen Blutgeschmack im Mugel, weil man sich so

01:04:57: vorausgabt hat.

01:04:58: So halte ich mich

01:05:01: zufrieden.

01:05:04: Es hat funktioniert.

01:05:06: Ich habe die Szenen jetzt alle angeschaut und finde es okay.

01:05:12: Ich brauche

01:05:12: sicher mehr Schlafe, wenn ich schlafe.

01:05:15: Ich brauche immer mehr Schlafe.

01:05:17: Mit dem Schlafen

01:05:18: ist es so klein.

01:05:20: Es gibt Leute, die in einem Schläfer sehr gut sind.

01:05:23: Und ich gehöre hier nicht dazu.

01:05:25: Ich schlafe, ich verwache.

01:05:27: Es passiert

01:05:28: zu viel in meinem Leben.

01:05:29: Es ist nicht mal, dass es mir schlecht

01:05:32: geht, dass ich über etwas grüble,

01:05:34: sondern ich verwache einfach und finde es viel aufregender, über diese Sachen anzudenken, wieder

01:05:38: einschlafen.

01:05:39: Und ... Während der Drehzeit habe ich wahnsinnig wenig geschlafen.

01:05:48: Das sieht man auch an den Augenringen.

01:05:52: Es ist nicht chronologisch gefilmt.

01:05:54: Darum sind die Augenringen hier und dort.

01:05:56: Aber

01:05:58: ich schlafe

01:05:59: sicher zu wenig.

01:05:59: Ich versuche immer auf diese acht Stunden zu kommen, aber ich arbeite es wirklich nicht so oft.

01:06:08: Sind diese Fragen beantwortet?

01:06:11: Ich nehme nach, sonst wohnen wir.

01:06:14: Mich würde eigentlich interessieren, wenn du nicht so viele Sachen beräuchst, was du gemacht hast.

01:06:18: Gibt es denn etwas, was du beräuchst, was du nicht gemacht hast oder was deine Schwester verboten hat?

01:06:25: Uuuh,

01:06:29: ähm, wenn ich beräuchte, dass ich sie nicht gemacht habe.

01:06:33: Du erfährst sie ja meistens gar nicht.

01:06:35: Eben.

01:06:37: Also vielleicht sind da super Events dabei oder irgendwelche Anfragen.

01:06:40: Und ich weiss gar nicht, dass die reingekommen sind, weil die sind schon abgesagt worden, bevor sie überhaupt bei mir gelandet sind.

01:06:45: Etwas, was ich beruhe, was ich nicht gemacht habe, habe ich jetzt gleich auf die Schnellin.

01:06:49: Nein.

01:06:54: Ich glaube, ich hätte ... Aber das ging

01:06:58: halt nicht.

01:06:58: Ich hätte im Nachhinein,

01:07:02: glaube

01:07:02: ich, früher den Journalismus verlassen sollen.

01:07:10: Und zwar war es aber auch noch schwierig,

01:07:13: weil

01:07:14: ... Ich habe sehr früh

01:07:17: angefangen

01:07:17: zu arbeiten, und einerseits hat es mich interessiert, andererseits musste ich Geld verdienen.

01:07:22: Ich wollte eine Ausbildung machen, ich habe das Matz gemacht.

01:07:27: Ich musste

01:07:27: das Matz zahlen.

01:07:32: Das Schaffen war, dass

01:07:33: ich über die Runde gekommen bin.

01:07:35: Und ich glaube, im Nachhinein hat es mir so ... drei, vier Jahre, die ich früher schon konnte, mich im Buch oder im Theaterstück

01:07:43: schreiben, quasi ausprobieren, das wäre lässig gewesen.

01:07:46: Aber das ist

01:07:47: irgendwie dort, dann für mich auch

01:07:49: schwierig gewesen, weil ich

01:07:52: finanziell das mir nicht zutraht habe und dann halt immer wieder, wenn ich z.B.

01:07:56: nicht im Buch geschrieben bin, als Reporterin oder Journalistin geschaffen habe, und das verlangsam natürlich den Prozess.

01:08:03: Und ich kenne andere Leute, die das wie von Anfang an machen können.

01:08:07: Und die haben halt Wissglück, dass das Finanzen um sind von ihren Eltern.

01:08:12: Oder dass man sie so unterstützt, dass sie alles irgendwie machen können.

01:08:16: Und das ist bei mir schon, ich habe schon, wie müssen

01:08:18: wir schauen, dass ich über

01:08:19: die Runde noch komme.

01:08:20: Und ich glaube,

01:08:20: das ist, das bereue

01:08:22: ich nicht, aber ich bin dures Mängnis.

01:08:23: Ich denke wie, das

01:08:25: wäre lässig sein,

01:08:27: wenn das früher hätte können anfangen.

01:08:31: Weil jetzt

01:08:32: gerade

01:08:32: in diesen Bereichen, wenn ich jetzt bin, so in den Kulturbereich,

01:08:36: ist einfach so Erfahrung

01:08:38: und Durchheben und länger drin sein sehr entscheidend.

01:08:42: Und wenn man früher anfangen kann, also ich kenne Leute, die nicht mehr mit zwanzig Jahren in diesen Bereichen

01:08:47: arbeiten,

01:08:48: die haben wie einen Vorsprung, den ich nicht habe, weil ich recht spät dazukam.

01:08:54: Und weil ich einerseits immer noch

01:08:55: auch,

01:08:56: andererseits immer auch noch von gewissen Leuten, weil ich das mal gemacht habe, jetzt im Kulturbereich, anders wahrgenommen wird.

01:09:06: Obwohl ich ein Leistungsausweis habe, meine Theaterstücke werden international aufgeführt.

01:09:10: Die Rebepücher sind sehr

01:09:11: erfolgreich.

01:09:13: Gibt es Leute, die,

01:09:14: wenn ich das vorangemacht

01:09:15: hätte, wie das ernster

01:09:17: nehmen würde?

01:09:18: Oder wie mich mehr als Kulturmenschwarr nehmen würde, wenn ich nicht vorhin noch die Vergangenheit oder

01:09:25: die Zeit hatte

01:09:27: im Journalismus?

01:09:30: Und gleichzeitig denke ich dann, ich habe einen wahnsinnigen Tools erlebt.

01:09:33: Also

01:09:34: ich konnte als Teleziereporterin Kilimanjaro auflaufen.

01:09:38: Ich bin keine Ahnung, ich bin auf Amerika

01:09:41: einen

01:09:42: Doktor, einen Reporter machen fürs SRF.

01:09:45: Ich habe

01:09:45: so viele lustige

01:09:47: spannende Reportagen gemacht.

01:09:49: Ich war an einem Treffen von nur Rothaarungen in Irland.

01:09:54: Also ich habe so viele... ihr und speziell als

01:09:58: Journalistin erleben können,

01:10:00: dass ich es auch ausschalt

01:10:00: finde, wenn ich diese Erfahrungen nicht hätte können.

01:10:04: Und es hilft mir auch jetzt,

01:10:05: als Autorin, das alles immer wieder.

01:10:09: Letztens hat mich jemand gefragt, ob ich mal Angst hätte, dass ich keine Geschichte mehr habe und ich denke, ich habe noch so

01:10:14: viele geschrägige Sachen gesehen.

01:10:18: Spannende Frage.

01:10:20: Ich habe die ganze Zeit das Thema von heute an die Normen und Lebensrevolution.

01:10:27: Wenn man das so zulässt, ist es für mich das Verblüffendste.

01:10:30: Dass jemand, der so erfolgreich ist, sagt, private ist das Wichtigste.

01:10:36: Da habe ich mich gefragt, wie viel Gegenwind kommt aus dem Ecken über Leute, die sich vielleicht provoziert fühlen.

01:10:43: die ganz viel nicht privat machen, um so erfolgreich zu sein.

01:10:48: Und du schaffst schon beides.

01:10:49: Das muss ja eine enorme Provokation sein.

01:10:53: Ja, vielleicht ist das.

01:10:54: Das ist eine spannende

01:10:57: Überlegung und leuchtet mir sehr

01:10:59: ein.

01:11:00: Ich glaube eben,

01:11:02: ein Teil meiner Folge liegt drin,

01:11:06: dass ich

01:11:07: Priorität im Privatleben setze.

01:11:12: Es ist ...

01:11:13: finde ich in allem,

01:11:15: dass

01:11:19: ich

01:11:21: das

01:11:23: Glück habe, dass das, was ich gerne mache,

01:11:25: dass ich dort eine gewisse Fähigkeit, ein gewisses

01:11:29: Talent habe.

01:11:31: Also es liegt jetzt im Schreiben, das ich

01:11:34: sehr, sehr toll

01:11:35: finde.

01:11:35: Ich mache das auch gerne.

01:11:37: Das ist jetzt ein Glück,

01:11:38: dass mir das noch leidt.

01:11:41: Wenn ich jetzt wahnsinnig gerne würde,

01:11:43: kochen, wäre das schwieriger, weil ich

01:11:45: nicht so gute Küche bin.

01:11:46: Ich glaube, es hilft, dass die Sachen,

01:11:48: die ich sehr gerne mache,

01:11:50: dass

01:11:52: mir die auch noch liegen.

01:11:53: Das ist ja nicht immer so.

01:11:53: Man kann ja etwas mega gerne machen und dort jetzt einfach gerade nicht so viel Talent haben.

01:11:58: Oder ich habe eine Freundin, die gesagt hat, ich studiere Mathe, weil dort war ich am schlechtesten, um mir das zu bewiesen.

01:12:03: Das würde mir jetzt nicht in den Sinn kommen.

01:12:06: Also ich glaube, das ist eineseits

01:12:07: Glück und das andereseits,

01:12:08: glaube ich, ist Amis

01:12:11: auch eine

01:12:12: gewisse...

01:12:13: Entspanntheit, die man hat, wenn man dort eine Priorität

01:12:16: hat,

01:12:18: hilft der Sache.

01:12:20: Und ich glaube, das hat einem Erfolg geholfen.

01:12:23: Ich glaube, es ist ...

01:12:24: Ich habe nicht so Angst, dass etwas

01:12:25: schiefgeht.

01:12:26: Und deshalb ...

01:12:28: Weil

01:12:29: das ist nicht meine wichtigste Priorität, sind wirklich diese Leute.

01:12:32: Und wenn man mich kennt, dann weiss man das wirklich.

01:12:35: Das ist nicht einfach so,

01:12:36: dass ich das sagen will,

01:12:38: weil das noch sympathisch könnte wirken oder eben auch provozieren kann.

01:12:42: Aber ich glaube,

01:12:44: das ist wirklich für mich

01:12:45: das absolut

01:12:46: Wichtigste.

01:12:46: Und dort würde ich nie

01:12:48: sagen wollen,

01:12:48: als Freundin jetzt oder

01:12:50: als Schwester, Tochter, Gotti.

01:12:53: Wenn jetzt mein Film floppt, wenn ich völlig

01:12:55: verrissen werde als Schauspielerin, die Leute sagen, wieso hast

01:12:59: du angefangen zu brüllen nach zweieinhalb

01:13:00: Seiten

01:13:01: des Briefes.

01:13:03: Ohne Tränen wäre es besser gewesen.

01:13:05: Wenn jetzt der Totafloppt würde mich das mega mögen.

01:13:08: Und ich würde sicher,

01:13:10: liebes, kommermäßiges, Zeitlang auf Paris.

01:13:13: Aber es wäre einfach nicht zu Ende.

01:13:15: Und ich glaube, das gibt mir die Möglichkeit,

01:13:19: weil

01:13:19: ich das nicht so schlimm sehe,

01:13:24: wie

01:13:24: viel schneller rennen als andere,

01:13:28: die

01:13:29: Angst haben, ob es erfolgt oder nicht.

01:13:31: Ich habe schon ein paar Mal gehört, dass ich einen gewissen amerikanischen Ansatz schon fast habe.

01:13:37: Also dass ich wirklich so finde,

01:13:39: wir buchen jetzt Hallenstaden,

01:13:40: oder wir machen jetzt die Premiere von Lavrolet, ist ich in einem Kino in allen Sälen.

01:13:46: Und Verleih

01:13:47: hat das noch nie gemacht.

01:13:47: Ich habe dann gesagt, doch, wir gehen, geh'n, geh'n, geh'n, geh'n,

01:13:51: geh'n, einfach gross und

01:13:52: überall.

01:13:54: Und ich glaube,

01:13:55: dass die haltig das

01:13:56: einfach mal darauf losrennen,

01:13:59: weil so das Gefahr scheitern,

01:14:01: das habe ich.

01:14:02: von dem habe ich wirklich in diesem Bereich nicht so Angst.

01:14:05: Die hilft.

01:14:07: Und ich glaube, dass

01:14:09: das ein bisschen der Grund ist, dass wirklich

01:14:12: gewisse Sachen

01:14:12: wirklich gut funktionieren.

01:14:14: Es ist eine gewisse

01:14:14: ...

01:14:15: ... eine gewisse Navität und so einen Lichtsinn und einen Übermute.

01:14:19: Also es ist wirklich nicht nur ein Mute, es war auch etwas übermütig.

01:14:23: Und das habe ich, weil ... ... weil mir das nicht so wichtig ist, ist es ja wirklich so, wenn man steht auf einem Typ und den anderen ... ... findet man easy und mit dem ist man viel

01:14:34: besser.

01:14:35: Und da ist man total verkrampft.

01:14:37: Und ich habe das Gefühl, dass es so ist.

01:14:38: Ich bin hier, ich bin im Prüflichen ... Also, ich bin nicht privater und kranker, aber im Prüflichen bin ich wirklich relativ entspannt und ich gebe dir das Hilfe.

01:14:46: Und dass das

01:14:46: provoziert, das

01:14:48: leuchtet mir ein.

01:14:49: Und ich merke es zum Beispiel

01:14:51: auch in Teilweise

01:14:52: Interviews.

01:14:53: Heute nicht, aber ich merke das

01:14:55: auch, dass das kritisiert wird oder

01:14:58: dass man wie

01:14:59: hessig ist oder dass es Reporter-Journalisten

01:15:01: gibt,

01:15:02: die so

01:15:02: finden, Wieso machst du das so?

01:15:06: Ich muss mich wie so erklären, verteidigen und kann nicht quasi mein Leistungsausweis für mich sprechen

01:15:10: lassen.

01:15:12: Aber ich kann das

01:15:13: nicht ändern.

01:15:14: Also ich glaube, so

01:15:19: bin ich.

01:15:20: Also so

01:15:22: funktioniere ich.

01:15:25: Und alles andere wäre

01:15:27: einfach auch ein bisschen, wäre für mich

01:15:28: anstrengender.

01:15:30: Die Leute sagen gerne, es wäre nicht authentisch, aber ich denke mir so, ja.

01:15:33: Das wäre für mich anstrengender.

01:15:34: Immer müssen

01:15:36: zu überlegen, ob etwas

01:15:37: funktionieren kann.

01:15:40: Danke für die Frage.

01:15:41: Spannend.

01:15:41: Da haben wir noch eine Frage.

01:15:44: Es ist mega schön zu hören, wie viel Zeit du dir nimmst für deine Liebste.

01:15:49: Wann und wie nimmst du dir Zeit für dich selber?

01:15:53: Immer am Vormittag vor dem Zwölf.

01:15:58: Ich

01:15:58: leuge alle an und sage, ich habe in der Termine keine Sitzungen.

01:16:02: Und das stimmt einfach nicht.

01:16:06: Es ist jetzt wieder um eine

01:16:06: Kinotour gegangen

01:16:08: und dann gibt es so ein Matinä in Basel und dann sagt er, das gehe ich leider nicht.

01:16:11: Es ist aber immer eine Sonntag und dort ist es wirklich schwierig, nicht auszureden.

01:16:15: Aber das sage ich wirklich leider nicht möglich.

01:16:17: Und das ist so ein bisschen mein Trick.

01:16:19: Es ist

01:16:19: gar nicht gut angekommen am Anfang und jetzt sind die Leute aber wirklich das Gefühl, ich mache dort etwas.

01:16:24: Und ich mache schon, also ich gehe

01:16:25: dort zum Beispiel

01:16:26: ins Training oder ich gehe gut joggen, ich mache ... Mein Müsli ohne Chiasamen.

01:16:32: Also ich treffe jemand

01:16:34: auf dem Kaffee

01:16:35: oder

01:16:36: gehe bei meinem Niffen im Turm und schaue

01:16:38: zu,

01:16:39: wie das sie bei den Matten erinnert.

01:16:41: Weil ihm wichtig ist, dass man das sieht.

01:16:44: Er ist fünf.

01:16:45: So Sachen sind halt wichtig.

01:16:47: Ich mache schon Sachen, aber ich versuche ganz viel, mich zu

01:16:50: streuben gegen die Profisachen.

01:16:52: Währenddessen drehen zum Beispiel, war es überhaupt nicht möglich.

01:16:55: Wenn ich mich am Morgen am Vier hier anfange, am Morgen am Sieben einfange, kann ich mich nicht komplett ausnehmen.

01:17:02: So ist

01:17:03: es nicht.

01:17:04: Wenn viele Leute daranhangen, dann mache ich schon etwas vor dem Zwölf.

01:17:10: Aber in der Tendenz versuche

01:17:11: ich wirklich alle

01:17:13: Sachen erst auf den Mittag zu schieben.

01:17:14: Ich schreibe auch am Morgen,

01:17:17: oder Mails

01:17:17: beantworten,

01:17:18: das geht.

01:17:19: Aber ich habe das gerne, dass ich dann noch so ein bisschen umgeblämmen kann.

01:17:23: Das ist wahrscheinlich auch wieder total

01:17:24: provokativ,

01:17:25: dass ich das sage.

01:17:29: Aber ich weiss einfach auch von mir, dass ich nicht so lange produktiv sein kann.

01:17:34: Wenn ich zum Beispiel ein

01:17:35: Buch schreibe,

01:17:36: schaffe ich nicht mehr wie

01:17:37: drei, vier Stunden

01:17:38: am Tag, sonst exportiert mir den Kopf.

01:17:39: Und ich schreibe aber sehr schnell.

01:17:41: Meine Lektorinnen von Piper würden über mich sagen, dass ich eine der schnellsten Autorinnen bin, die sie hat.

01:17:47: Aber

01:17:48: ich kann nicht länger ...

01:17:51: Also, so kreativ

01:17:52: schaffe ich nicht länger.

01:17:54: Und das habe ich über mich einfach irgendwann erkannt.

01:17:58: Und darum, ja, morgen falte ich ein bisschen für mich.

01:18:01: Der schafft sie ja nur um die Hälfte von dem Tag.

01:18:03: Ei,

01:18:03: ei, ei, ei, ei, ei.

01:18:05: Gute Work-Life, Ben.

01:18:06: Ah!

01:18:06: Ich wohne für dich.

01:18:08: Ich wohne für dich.

01:18:09: Ich wohne für dich.

01:18:11: Ich wohne für dich.

01:18:12: Ich wohne für dich.

01:18:14: Ich wohne für dich.

01:18:16: Wo holst du Inspiration und hast du in deinem Leben Rollen, also Rollmodels gehabt?

01:18:23: Oder heute noch?

01:18:24: Ist das ein Thema?

01:18:28: Ich habe viele Vorbilder und Leute, die ich aufschauen kann.

01:18:34: Im Beruf sind es

01:18:36: Frauen, die vieles erleiden.

01:18:41: Also was so vieles quasi

01:18:42: verschiedenungsgemacht und quasi nicht etwa, also z.B.

01:18:45: Flybag sein, was sie eingemacht

01:18:47: hat

01:18:48: oder die ISRAE, die

01:18:49: insecure gemacht hat, das sind oft die, die auch da drin waren und so etwas kraden und dann auch gespielt.

01:18:54: Das finde ich natürlich sehr

01:18:55: beeindruckend.

01:18:57: Das gibt mir einfach

01:18:58: Mut, wenn ich so sehe, die haben das auch gemacht.

01:19:01: Und dann denke ich, wieso ja, das muss ja möglich sein.

01:19:04: Oder ein guter Freund von mir ist

01:19:06: David

01:19:06: Gonsantin, der Zucker gemacht hat und der hat ja eine Schei gemacht.

01:19:10: und gespielt und das Treffer

01:19:11: geschrieben.

01:19:12: Ich denke, wenn er das kann, nein.

01:19:16: Das gefällt mir, wenn ich Leute sehe, die das schaffen.

01:19:19: Dann habe ich das Gefühl, es ist machbar.

01:19:22: Und ich habe meine Schwester, meine Mutter, die ich finde.

01:19:27: Meine Mutter, in dem Sinne, dass

01:19:28: sie früher eben auch für sich so

01:19:32: entschieden hat,

01:19:33: dass sie ...

01:19:34: Also, ich bin aufgewachsen, meine Eltern haben beide

01:19:36: fünfzig-fünfzig

01:19:36: Prozent geschafft.

01:19:38: Das war damals ausergewöhnlich.

01:19:41: Das ist heute noch, wenn man die Statistik

01:19:43: anschaut.

01:19:45: Dass

01:19:45: sie das so

01:19:46: gelebt hat und

01:19:48: bei unserem Vater etwas durchsetzt hat, hat sehr

01:19:50: easy mitgemacht.

01:19:51: Aber es war ihre Idee.

01:19:53: Das

01:19:54: inspiriert mich sehr.

01:19:55: Oder gibt mir

01:19:55: das Gefühl, es ist

01:19:57: möglich, den eigenen Weg zu gehen.

01:20:00: Meine Schwester sind, dass sie wahnsinnig gescheit ist.

01:20:03: Das gefällt gut, jemand in der Familie zu haben.

01:20:07: Das inspiriert mich.

01:20:08: Und sonst inspiriert

01:20:09: mich, ich reise viel, ich bin viel weg.

01:20:12: Das

01:20:13: ist, finde ich, sehr inspirierend.

01:20:15: Dort der Geschichte.

01:20:18: Wenn ich jetzt auf der Bühne bin, dann ist es natürlich, wie eine andere Rolle zu kommen wäre, wenn ich viel

01:20:23: zu lassen

01:20:23: würde.

01:20:24: Ich bin ja da, um zu reden.

01:20:25: Aber sonst

01:20:26: in Freundschaften oder mit anderen Leuten,

01:20:28: ich lasse sehr, sehr, sehr viel zu.

01:20:32: Und gehöre die besten Geschichten und denke

01:20:34: so oft,

01:20:35: oh mein Gott.

01:20:36: Wie abgefahren ist das alles und

01:20:37: wie interessant ist das alles?

01:20:39: Und das inspiriert mich mega.

01:20:40: Also ich finde irgendwie,

01:20:44: ich bin so viel überzeugt, dass jede Person

01:20:46: eine

01:20:47: super Geschichte hat

01:20:48: und dass es nur darum geht, dass man dieser Person auf mir eine Geschenke schenkt und man kommt über.

01:20:55: Und ich glaube, ich habe nie Angst, dass ich keine Geschichten habe, solange ich Leute um mich herum habe.

01:21:05: Du wirst mega entspannt auf der Bühne und man merkt, dass du dich mega wohl fühlst.

01:21:10: Hast du auch Lampenfieber,

01:21:12: wenn ja wenn

01:21:14: und auch?

01:21:14: wenn ja, was machst du dagegen?

01:21:17: Also wenn ich jetzt ein Hallenstadion denke und das sind zehn

01:21:22: tausend Leute,

01:21:26: dann wird mir schon, also das darf ich nicht zu fest daran denken.

01:21:31: Dann habe ich schon so

01:21:33: ein bisschen ... Auf

01:21:37: der Bühne, jetzt auf so einer Bühne,

01:21:39: das ist wirklich Übungssache.

01:21:43: Das werde ich noch oft

01:21:43: gefragt.

01:21:44: Ich habe das schon wirklich

01:21:45: viel gemacht.

01:21:46: Und ich vertraue mittlerweile auf mich,

01:21:49: dass ich so weiss,

01:21:52: dass ich

01:21:53: darauf vertraue, dass ich

01:21:54: irgendwas weiss,

01:21:55: zu sagen.

01:21:58: Meistens.

01:21:59: Nein, ich

01:22:00: vertraue mich.

01:22:01: Ich habe das schon viel gemacht.

01:22:02: Und etwas, was man viel macht, fühlt man sich natürlich auch wohler.

01:22:05: Jetzt habe ich noch nie gemacht.

01:22:08: Da habe ich schon

01:22:09: ein wenig Bauch, wie wenn ich daran denke.

01:22:12: Aber sonst glaube ich, das sind so viele Übungszeichen.

01:22:16: Und Lampenfieber, ich bin nicht so eine Lampenfieberperson.

01:22:23: Ich habe das auch noch gerne.

01:22:25: Ich habe früher in der Schule, ich habe vom vier auf die Vierinhalb bin ich nur wegen so Vorträgen und Präsentationen gekommen.

01:22:33: Ich habe das geliebt,

01:22:34: den Moment, wo ich es fürstehe.

01:22:37: Ich kann auch vorsingen, ich habe viel besser gesungen, wenn es darum etwas ging.

01:22:41: Ich habe das irgendwie gerne

01:22:43: so den

01:22:43: kleinen Adrenalin-Kick und dann starten wir auf der Bühne.

01:22:49: Und ich denke immer, es kann einfach nicht so viel Schlimmste passieren.

01:22:51: Das Schlimmste, das kann

01:22:51: passieren, ist, dass jetzt der ganze Saal rausläuft

01:22:53: und denkt, mein Gott, was war

01:22:54: das für eine Zwetschgeg?

01:22:57: Das wäre schade,

01:22:58: das würde mir leid

01:22:58: tun für auch ihr Geld und ihre Zeit.

01:23:01: Das wäre schade, aber ich

01:23:02: kann ... Es kann nicht so

01:23:04: viel passieren auf einer Bühne.

01:23:07: Ich könnte jetzt irgendwie ... Keine Ahnung, mein Kleid könnte verreissen,

01:23:13: rot werden.

01:23:14: Ich

01:23:14: könnte ihn sein.

01:23:16: Aber etwas richtig

01:23:17: Schlimmes kann nicht passieren.

01:23:18: Das sage ich mir dann nicht mehr.

01:23:21: Es

01:23:22: kann niemanden wirklich schaden kommen.

01:23:26: Solange niemand wirklich

01:23:28: schlänzt werden,

01:23:30: kann nicht so viel Schlimmes passieren.

01:23:32: Ja, das hilft.

01:23:36: Wenn du aussuchen kannst,

01:23:40: findest du es schon jetzt

01:23:41: gut.

01:23:41: Existierend oder selbst erfunden.

01:23:45: Was wärst du für eine super Heldenfigur?

01:23:50: Und was wäre deine Superkraft?

01:23:54: Wow!

01:23:59: Also, hätte ich für dich verschiedene

01:24:02: Kräfte?

01:24:07: Ich habe alles.

01:24:10: Also,

01:24:10: ich hätte so etwas

01:24:12: Links.

01:24:13: Ich könnte das ganze Klimaproblem

01:24:16: wegsäugen von der Welt.

01:24:18: Einerseits.

01:24:21: Mit dem rechten

01:24:22: Fuss würde ich alle

01:24:23: Ungerechtigkeiten

01:24:25: lösen.

01:24:26: Seid das von

01:24:28: Armut

01:24:29: über all das,

01:24:31: würde

01:24:31: ich kriegmässig schauen, dass

01:24:35: es in allen Richtungen stoppt.

01:24:39: Dann würde ich ... Mal alle Gleichberechtigkeitsprobleme,

01:24:44: weil das einfach so flächendeckend, um die ganzen Erde

01:24:47: wieder zu schauen, dass das läuft.

01:24:50: Dann würde alle Tierarten, die ausgestattet sind, wieder etwas zurückgeben.

01:24:55: Und dann würde noch

01:24:57: alle

01:24:58: schlimmen, kranketen,

01:25:00: heilen.

01:25:03: So

01:25:03: etwas ... ... ist auch noch etwas

01:25:06: so.

01:25:07: Und dann müsste ich das noch nennen.

01:25:09: Und diese Figur

01:25:10: würde heissen

01:25:11: ... ... dann wird es

01:25:16: schitteren.

01:25:16: Das weiss du nicht.

01:25:19: Multi-Women.

01:25:21: Multi-Women.

01:25:22: Ja,

01:25:22: ich weiss vielleicht

01:25:23: nicht zu gendern.

01:25:26: Du wärst auch eine Superheldin, die relativ aus dem Business wieder draus wäre, wo du Probleme nicht innerhalb von... Ja, aber

01:25:32: stelle mal eine

01:25:33: Welt vor.

01:25:33: Und er hat einfach Zeit wieder für deine Freunde.

01:25:35: Ja.

01:25:36: In einem perfekten Weg.

01:25:37: Ja.

01:25:38: Und jetzt stelle mal den Enzenzett vor, wenn das so

01:25:40: wäre.

01:25:41: Was würdet ihr schreiben?

01:25:43: Also... Also bitte macht's.

01:25:47: Ja!

01:25:50: Es wären einfach so Bilder drauf.

01:25:53: Es wäre

01:25:53: ein Katzenvideo,

01:25:54: auf

01:25:54: der nächsten Seite, auf der nächsten

01:25:56: Seite.

01:25:57: Schauen wir mal, diese Leute haben sich gerne zur nächsten Seite.

01:26:04: Die Blüten

01:26:04: blühen.

01:26:05: So!

01:26:07: Und ich meine, die Leute haben so viel Zeit.

01:26:08: Wir haben keine Zeit mehr.

01:26:09: Sie schauen einfach zwei Bilder am Morgen.

01:26:11: Und mit dem haben sie alle News,

01:26:12: was sie brauchen.

01:26:13: Ich

01:26:13: wäre so tief in den Spann.

01:26:15: Ja!

01:26:16: Ja, jetzt sind

01:26:17: wir wirklich in

01:26:17: einer Krebsform.

01:26:19: Ja, ja.

01:26:20: Merci viel, vielmals, Ivan.

01:26:21: Danke vielmals.

01:26:22: Es war so ein schönes Gespräch.

01:26:24: Merci euch allen.

01:26:26: viel, vielmals, dass ihr hier war, dass ihr Fragen gestellt habt.

01:26:30: Merci viel, vielmals, euch allen.

01:26:32: Danke vielmals.

01:26:39: Das war NZZ Live.

01:26:41: Vielen Dank fürs Zuhören.

01:26:43: Besucht unsere NZZ Live-Veranstaltungen gerne auch vor Ort.

01:26:47: Wir laden euch herzlich ein zum Denken, Fragen und Mitdiskutieren.

01:26:52: Alle Infos zu den Tickets und zum aktuellen Programm findet ihr hier in den Show Notes und unter nzz.ch.

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