Humor kennt kein Alter – Emil zu Gast

Shownotes

Emil Steinberger ist mit seinen Pointen und Figuren ein Teil der Schweizer Volkskultur geworden. Mit seinem Humor, seinem Charme und einem guten Blick für die kleinen Absurditäten des Alltags bringt er seine Mitmenschen seit Jahrzehnten zum Lachen. Doch Emil ist mehr als ein brillanter Komiker: Er ist ein Menschenfreund, ein Geschichtenerzähler und ein feinsinniger Zuhörer. Hinter seinen humorvollen Sketchen steckt nicht nur der Wunsch, sein Publikum zu unterhalten, sondern eine Lebensphilosophie: das Gespür für das Menschliche und die Freude, das Leben mit Humor zu nehmen. Urs Bühler, Redaktor NZZ am Sonntag, spricht mit Emil Steinberger über den Ursprung seiner Kreativität, die Höhen und Tiefen des Lebens, und wie es ist, ein Leben lang auf der Strasse erkannt zu werden.

Aufnahme: 27. Januar 2026

Gast: Emil Steinberger, Kabarettist

Host: Urs Bühler, Redaktor «NZZ am Sonntag»

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Bild: © NZZ / Annick Ramp

Transkript anzeigen

00:00:02: NZZ Live.

00:00:14: Guten Abend meine Damen und Herren, herzlich willkommen zu unserem NZZ live!

00:00:19: Wir haben das Phänomen heute zum Gast.

00:00:23: Zum Glück ein Eis aus Fleisch und Blut.

00:00:27: Er hat etwas geschafft, was nur ganz wenige arbeiten, nämlich er hat seinen Namen zu einer Marke gemacht.

00:00:36: Und in seinem Fall ist die Marke Humor Laches Made In Switzerland.

00:00:43: Er ist eine Kultfigur oder hat eine geschaffen.

00:00:47: Er ist selber ein Kulturgut, kann man lesen.

00:00:52: Das alles wird ihm irgendwie nicht so ganz gerecht.

00:00:54: Es klingt nach Denkmal, wenn wir ihn hier sehen ... Er ist so quick lebendig.

00:00:59: Denk mal passt gar nichts.

00:01:00: Fischstader hat die ganze Schweiz zum Lachen gebracht und macht das immer noch.

00:01:04: Sie werden es heute Abend merken.

00:01:07: Und zwar durch alle Alterskategorien, durch alle Schichten.

00:01:10: Das war immer ein Phänomen bei ihm.

00:01:13: Das ist schon vor fünfzehn Jahren ein Phänomenn gewesen und seine Sketch ... Man kann das ohne Betrieb sagen.

00:01:20: Sie werden zwar Grimassen machen aber die Sketches wurden in den Teilen der nationalen Identität.

00:01:27: Ich habe mir gut gefordert dass viele da hinten fast alle hier hinten irgendeine Erinnerung haben an eine Figur, einen Sketch.

00:01:35: Bei mir ist es zum Beispiel, ich kann nicht auch Ostern denken ohne Ocktern dazu zu denken.

00:01:43: Und Sie haben mir mal gesagt, am Abt von Heiseidl ging's genau gleich!

00:01:48: Das soll etwas heissen wenn ein Abt bei Ostern muss einen Ockern denken.

00:01:53: Der regt sich eben auf... der Abt vom Einseitel hat sich aufgeregt.

00:01:58: Er sagte zu mir, Emil.

00:02:00: Es ist schon unmöglich, wenn ich eine Führung im Kloster einsiedle und das Wort Ostern kommt.

00:02:08: Dann schauen alle an und schmunzeln.

00:02:11: Und dann weiss er ganz genau was es heisst, dass sie mehr denken und nicht die Schwarz-Madonna von einsiedlen.

00:02:20: Wobei man fast mit seinem Katolizismus wäre, wo auch ein Rollen gespielt hat in ihrer Jugendzug.

00:02:26: Dazu kommen wir später.

00:02:27: Aber zuerst begrüßen Sie bitte das Phänomen Emil Steider.

00:02:37: Emil, danke, dass Sie da nachher gekommen sind aus Basel.

00:02:42: Wir haben beschlossen, dass wir es auf Dialekt machen.

00:02:44: Das war auch ein kleiner Wunsch.

00:02:45: Das ist so wie uns der Schnabel gewachsen ist.

00:02:48: Ja, das ist wunderbar

00:02:49: und ich hoffe, das verstehen alle und können jetzt alle mit über was wir erzählen.

00:02:55: Aus

00:02:56: Basel!

00:02:57: Als Zürcher, als Urzeuger muss ich die Frage natürlich stellen.

00:03:00: Warum Basel?

00:03:03: Aha!

00:03:03: Wieso, dass ich in Basel seit zehn Jahren wohne?

00:03:07: Das war es.

00:03:09: Wir kamen von Newarko und sind dann auf Montreux.

00:03:14: Wir mussten fünfzehn Jahre französisch sein.

00:03:17: schnore und verstehe.

00:03:19: Und das war nicht so einfach, gerade wenn man Kabere besuchen kann wie die hier reden auf der Bühne.

00:03:25: Das sind ja ... Hier haben es Wörter drin, wo wir noch nichts als Anfänger von Französisch können.

00:03:31: Irgendwie mit der Zeit ist sie uns etwas verleitet, dass wir immer, wenn ein Lacher kommt in einem Kabere, dann haben die Leute immer zu mir geschaut, da bin ich auch Lacher, nicht wahr?

00:03:44: Und ich bin erst mit dem Diktionär im Kopf, aber ... ... das Wörtchen gesucht und so weiter.

00:03:50: Nein!

00:03:50: Mit der Zeit haben wir einfach gefunden.

00:03:53: Meine Nitschel und ich haben gesagt, es wäre einfach schön, wenn man einen Alltag wieder verbringen könnte.

00:04:00: So reden wie uns das.

00:04:03: Ob was ist, wie wir gerne reden.

00:04:06: Und man versteht auch alles!

00:04:07: Wenn wir ins Theater gehen, verstömmen wir mal alles und darum sind wir auf die Basel gegangen.

00:04:13: Weil in Basel habe ich halt sehr viel gespielt und habe die Basler ein bisschen geklärt.

00:04:20: Die sind sehr unterhaltend und haben auch einen Dialekt so gerne, den Basel-Dialekt.

00:04:26: Ja?

00:04:27: Weil ja... ...wenn ich alle gelohnt sind und gefragt... Du sagst, was meinst du?

00:04:34: Ich könnte jetzt so und so etwas machen.

00:04:37: Was meinst, findest du das gut?

00:04:39: Ja!

00:04:42: Wenn ich eine Basel frage, dann sage ich mir, was meinest

00:04:45: du?!

00:04:48: Und lachen gleichzeitig.

00:04:50: Wenn du ja sagst – Lache ist du.

00:04:53: Bei den anderen geht es für dich auch.

00:04:58: Wobei wenn man in ein Baselbeer kommt, gibt es einen das Jahr oder noch?

00:05:02: Das ist dann noch mal etwas ganz anderes.

00:05:04: Natürlich

00:05:05: gibt es schon eine Unterschiede, das ist ganz logisch aber ich habe es jetzt auf Basel stattgemünzt.

00:05:12: Gut!

00:05:12: Ich habe etwa vierhundert Fragen vorbereitet und ich weiss genau dass ich wahrscheinlich über fünf hier kenne stellen will weil wenn wir bei Ihnen einen Knopf drücken dann kommt gerade sofort ein wunderbarer Geschichte.

00:05:25: Das ist auch absolut toll für Sie und darauf lade ich mich... Wolltest

00:05:28: du das nicht?

00:05:29: Ach,

00:05:29: dass darauf lage ich mich genau ein.

00:05:31: Darum werden wir nur fünf Fragen durchbringen.

00:05:33: Aber das ist gleich, weil es immer unglaublich ist und die Geschichte der Erzähler schon immer war.

00:05:39: Und sie sollen das heute Abend auch sein unbedingt!

00:05:41: Ich würde gerne ein bisschen zurückdröhlen jetzt diese fünfe-fünfzig Jahre.

00:05:45: In dem Theater war noch nicht genau das, aber er hat ja Bernhard den Theater geheissen.

00:05:52: Den ZZ bejubelte ihre erste Solowuftritt in Zürich.

00:05:57: Also im Zerren sind Sie schon x Mal aufgetragen, denn Zürch war der erste.

00:06:01: Die NSZ war heikrissig.

00:06:03: Sie priiste speziell die Nummern vom Telegrafenbeanten, also wie mit Ocktern und sie schrieb Emilist ungeheuer komisch in jenem Bezirk wo sich Scherze satieren, Ironie und tiefere Bedeutung die Hand reichen Ihre Fikturen seien der Wirklichkeit abgelugt Und zwar nur ganz leicht überhöht.

00:06:26: Das hat Franz Holler später auch so bemerkt.

00:06:31: Franz Holler war damals eigentlich schon ein Förderer von Ihnen, ein Berater.

00:06:36: Und er hat sie mit dem Karl Valentin vergleichen damals.

00:06:39: Danzens hat er gefunden das sei jetzt ein gefährlicher Vergleich wahrscheinlich weil einfach die Messlatten so hoch sind aber es sei gar nicht so falsch.

00:06:47: Das ist schon drei Stichwurte wo ich so beantwortet habe muss schauen.

00:06:52: Es langt eigentlich eins.

00:06:54: Eines?

00:06:54: Welches Wort denn?

00:06:55: Stimmt's dass Sie gar nicht haben wollen hier anzukommen, was Sie gedacht haben...

00:07:04: In Luzern habe ich das Programm gemacht, die Geschichte in das Eben schrieb.

00:07:11: Das hatte Erfolg, respektiv an der Prämiere wurde es verissen.

00:07:17: Aber weil ich zwanzig Vorstellungen brauche bis ein Programm sitzt, will ich nicht so gerne Auswendung lernen und ... Dann kommt immer wieder der Neusten zu bei jeder Vorstellung.

00:07:30: Ich habe immer die auf die Kassette aufgenommen und am Nachmittag habe ich das abgerostet, korrigiert und alles gemacht.

00:07:37: Und erst nach zwanzig Vorstellungen ist es gesessen und gut gewesen, sodass sie nichts geändert haben.

00:07:44: Und dann war Graboff's Geschwindigkeit einen Intendant des Theateres und für viele Schauspieltruppen.

00:07:54: Er sagte, er sei ein Berg.

00:07:56: Sie sollten auf Zürich ausspielen.

00:08:00: Nein, nur das nicht!

00:08:02: Nein, nein, Zürcher!

00:08:04: Wenn ich auf Züchern gehe und schaue, was die Musiker mit Hans-Gnür und der CS Kaiser und all die Änderungen

00:08:13: etc.,

00:08:13: bin ich auch immer von Luzern übergeguckt.

00:08:16: Das sind alle so perfekte Kleider, die sie angehen haben.

00:08:20: Perfekt zugeschnitten.

00:08:22: Und ich ... Ich gehe einen Schuh zu kaufen in einem Brust-Lädalli, den ich schön verkaufe und versuche.

00:08:31: Und der Hermel geht bis hier vorne, nicht?

00:08:34: Dann sage ich ja das ist gut zu kaufen.

00:08:37: Nein, jetzt steigen wir.

00:08:38: So gehen sie mir nicht aus dem Haus raus.

00:08:40: Dass wir uns alle sagen müssen, nein, das darf nicht so sein!

00:08:46: Das sind schlechte Reklame für unsere Ausgänge.

00:08:49: Aber zu aufspielen, Sie wissen gar nicht was das bedeutet.

00:08:53: wenn ein Hermel bis da vorne geht und es groß ist und zu lang und dachseln unten ist ... Das macht so viel aus!

00:09:08: Zürcher waren immer das Teil, und so auch als Programm.

00:09:14: Zürich-Finish?

00:09:15: Man sagt ja... Ja, aber es ist...

00:09:20: Und dann hat er mich gefragt und gesagt, da können sie doch viel Föbe spielen.

00:09:26: Er sagte, ich gebe Ihnen pro Obig neun Hundert Franken.

00:09:31: Ich habe gesagt, das will ich nicht, wenn es nicht läuft.

00:09:34: In Zürich, wenn das nicht ankommt, dann will ich die neunhunderte Steine auch nicht.

00:09:39: Und dann habe ich gesagt, also machen wir doch prozentual!

00:09:45: Machen wir doch, das ist so üblich in diesem Gebiet.

00:09:50: Ich komme um den Sechzehn Prozent über und sehe vierzehnt Prozent.

00:09:55: Und dann hat er gesagt, ja?

00:09:57: Ja!

00:09:57: Das können wir machen, ja.

00:10:00: Einverstanden.

00:10:01: Ich dachte, so ist es gerechtert und fünfhöbig.

00:10:06: Vielleicht geht das.

00:10:07: So habe ich vier Monate gespielt.

00:10:13: Jeden Tag ... Samstag und Sonntag immer zweimal, nicht wahr?

00:10:17: Es war wahnsinnig.

00:10:20: Über einen Sommer, da drin spielen zu können.

00:10:22: Da rauszuhalten, laufen die Leute, spazieren, bei Sonnen gehen Wetter.

00:10:27: Und ich bin da drin jedes Mal am Sonntagnomitag noch gespielt.

00:10:32: Es war Wahnsinnig!

00:10:33: Es war einfach verrückt.

00:10:36: Plötzlich ist das einfach ... Was mich am meisten gefreut hat... wo der eine kommt und sagt, es ist unglaublich.

00:10:46: An der Uni oben redet alle nur noch Emil Setz.

00:10:52: Das hat mich so gefreut, weil das für mich die Bestätigung war, dass das, was ich spiele nicht einfach nur für Lachschenkelpublikum ist, sondern auch ein anderer Wirkliche gehabt habe – das fand ich gut.

00:11:10: Darum ist das ein tolles... Ja,

00:11:21: also man kann sagen, dass war der Startschuss.

00:11:24: Der eine Agrabovsky hatte so zu sagen, er hatte einen guten Reicher auch dort und

00:11:27: dann ging es

00:11:28: zur richtigen Abgabe.

00:11:29: Jetzt sind wir... Dann kam die

00:11:32: Lütschlande und dann ist noch eins ein Bieg losgegangen und... Zudem

00:11:37: kommen wir mal nach.

00:11:37: Ganz verrückt gewesen!

00:11:38: Ja.

00:11:40: Jetzt waren wir fifty-fünf Jahre später?

00:11:43: Oh, das ist

00:11:44: gut geredet.

00:11:46: Trüheninzig?

00:11:47: Ja,

00:11:48: seit

00:11:48: zwei Wochen.

00:11:52: Ich weiss

00:11:54: es mir jetzt nicht und sehe es wirklich

00:11:58: nicht mehr.

00:12:01: Seit zwei, drei Wochen, seit dem Drei-Königstag, das ist Ihr Geburtstag.

00:12:06: Sie sitzen immer noch auf der Bühne zum Beispiel hier.

00:12:10: Sie sind froh, wenn sie dem Alter nach Hause sitzen können.

00:12:14: Sie sind noch voll frisch lebendig im Saft.

00:12:19: Was treibt sie an?

00:12:20: Das treibt mich an!

00:12:22: Ich meine... Es gibt ja nichts Schöneres, also alle wollen einen solchen Beruf haben.

00:12:28: Entweder ein Schauspieler oder etwas, das noch aussen etwas draus dreht.

00:12:35: Etwas, was sie selber kreieren und machen können.

00:12:39: Und wenn du das Talent hast Dann machst du das gerne.

00:12:44: Wenn du das spielst und machst, dann hast du dermaßen eine Quintung.

00:12:49: Das macht Spass und Freude!

00:12:51: Und wenn es in dir drin ist, dann sitze ich auch gerne mit dir jetzt hier wie Savi und Blautere und ich kann zuhören... Also ich meine ... Was willst du noch mehr im Leben?

00:13:12: Ist ja wirklich schön, am gesund.

00:13:15: Wunderbar!

00:13:16: Also ich würde sagen wir gehen jetzt wieder zum Du oder... Wir

00:13:20: haben mal

00:13:21: gesagt, wir tun jetzt pro Formal Sie Emil und Sie Ursagen aber das klappt dort.

00:13:26: Wir gehen jetzt ganz aufs Du über.

00:13:29: Weil ich kann dir auch nicht Emil Herr Steinberger sagen.

00:13:32: Nein.

00:13:32: Ich sitze aber Herr Steinberger, ich nehme an dass Ist früher noch häufig so gegangen und war es vielleicht auch ein bisschen neu?

00:13:40: Nein,

00:13:40: ganz lang.

00:13:41: Es war

00:13:42: immer Emil auf der Strasse.

00:13:44: Oh, Emil!

00:13:45: Grüezi, Emil usw.

00:13:47: Und mit Deutschland haben sie den Namen Steinberger immer angehängt.

00:13:54: Und dann ist das plötzlich durch die Presse Himmel geschanden.

00:13:57: Emil Steinberger, Emil Steinberg.

00:14:00: Mit der Zeit haben sich die Leute ... Das ist sein Name, also muss ich auch Emil Steinberger sagen und so.

00:14:07: Und ich finde, Emil ist absolut identisch mit mir und langend und braucht einen steigen Berger nicht.

00:14:17: Sonst sagen sie meistens sowieso einen steigenden Berger und Steinhägger ist auch schon gefallen.

00:14:26: Steihägger?

00:14:28: Ja, der Schnapps!

00:14:31: Ich kenne noch Jägermeister, aber Steiger

00:14:33: ist

00:14:35: ... Okay.

00:14:36: Ist

00:14:36: das kein Kompliment nach einem Schnaps beinahe zu werden?

00:14:39: Nein.

00:14:41: Nicht zwingend!

00:14:42: Steigenberger war noch besser, dann sind wir gemessen in einer von Hotel Kettisch-Steigemelgen.

00:14:48: Da ist mir immer super bedient worden.

00:14:50: Besser als du sowieso bedient wirst wahrscheinlich.

00:14:55: Du heisst, du bist weit davon weg, passioniert zu sein.

00:14:59: Das Wort kann ich nie können.

00:15:01: Hast du nie gekämpft?

00:15:02: Nein, total bekassend.

00:15:03: Wieso könnte man vielleicht darüber diskutieren, aber dass man sozusagen viele Prüfe zuwungen wird dazu, passen zu werden mit ... Oh ja... Ja.

00:15:12: ...mitten bei den Sechzehnten.

00:15:16: Es ist hart!

00:15:17: Weisst du, wüsstest du irgendeine Lösung?

00:15:18: Du hast dich immer wieder politisch gewusst.

00:15:20: Die einfachste Lösung ist sowieso, dass man so lange arbeiten darf wie man mag und weil wir Wenn man auch gebraucht wird, natürlich nicht.

00:15:30: Wenn einer dann nach den Sechzehnten einfach im Herd nicht mehr ganz gut ist, dann will man ihn natürlich nicht mehr alles angestellt, aber alleine immer noch flotte Leistung vollbringt und so... Also es ist schon knallhart!

00:15:46: Wenn du einfach Tören musst hinter dir zumachen und das Kapitel fertig ist und dann kommt die zweite Lebersteile kommt dann.

00:15:58: Das hat mir letztes Mal einen Arzt gesagt, Alexander Steinberger.

00:16:03: Ich muss schon sagen ... Es ist traurig!

00:16:07: Alle meine Kunden und Männerkunden kann ich verfolgen.

00:16:11: Was passiert mit ihnen?

00:16:12: Und ab der Sechzehnte?

00:16:14: Das geht nur so bei allen Berge ab.

00:16:19: Die haben einfach ... Keine Beschäftigung!

00:16:22: Die müssen nicht mehr denken, dass wir alles noch serviert werden können.

00:16:26: Hocken und drücken und machen.

00:16:28: Das ist alles was noch passiert im Leben.

00:16:31: Es ist traurig und der Kopf wird nicht mehr gebraucht.

00:16:34: Und das ist eben ungesund.

00:16:38: Ist nicht gesund.

00:16:39: Wir sind diejenigen, die noch richtig Kraft haben.

00:16:42: Und es geht an viele.

00:16:44: Es geht an Sättung mit zu viel, wo sie arbeiten und machen, ist auch möglich.

00:16:49: Also ... Das sollte man toleranter sein, finde ich.

00:16:55: Ich denke jetzt manchmal auch die Leute beim Fernsehen, die beim Fernsehschaffen plötzlich heissen, werden jetzt pensioniert.

00:17:04: Da geht es weg.

00:17:05: Einfach so, das wird uns dem Publikum einfach weggenommen.

00:17:09: Kommt auch nicht dazu oder?

00:17:10: Sie sind ja nicht da runtergegeben und müssen hier Lohnzahlen selbstverständlich.

00:17:15: Aber uns fehlt vielleicht etwas.

00:17:18: Man hat sich auch jemand gewöhnt und so.

00:17:20: Ist doch alles schön!

00:17:21: Und das darf die doch weitermachen.

00:17:24: Vielleicht... Ja, da ist mir ein bisschen duhr.

00:17:30: Ich würde jetzt einmal behaupten... Du hast schon gesagt, wenn die Leute Wände weitermachen.

00:17:34: Es gibt ja Prüfe, wo man darauf plangert eigentlich, weil es auch körperlich härter Arbeit ist auf Pension.

00:17:40: und

00:17:40: ich würde jetzt mal behaupte, wenn du Postbeamten bleiben wärst.

00:17:47: Hättest du vielleicht eine Pension auch entgegen gefiebert?

00:17:50: Ist das denkbar?

00:17:52: Erstens mal ist es schön, dass du Post-Beamte und nicht Böschler.

00:17:55: Es gibt viele Böschler und da sehen sie den Brieftragen, die vom Hund missen werden.

00:18:06: Als Postbeamter machst du zwei Jahre von Herstschuhe.

00:18:11: Da lehrst du drei Tausend Ortschafter auswendig in der Schweiz und im Ausland auch noch dreitausende Orteschaftern.

00:18:21: Da gab es keine Postleitzahlen.

00:18:23: Dann hast du die Lehre angefangen, die war zwei Jahre.

00:18:27: Da macht es schon vier Jahre.

00:18:29: Und dann ist noch ein Bewerungsjahr.

00:18:36: Es wird noch angehängt.

00:18:38: Also praktisch fünf Jahre um den Postbeamten-Prüf zu lehren und nachher schaltest du und nimmst den Leuten das Geld weg oder?

00:18:48: Ich meinschalte die Schalter und dann musst du in drei Tausend Ortschafters im Gründ haben.

00:18:53: Wirklich?

00:18:54: Dann hat es dann so Beige, Papier, Briefen und alles.

00:18:58: Du musst da versortieren.

00:19:00: Da gehst du hier hin.

00:19:01: Da musst du jede Ortschaft auswändig können, wo er durchgeführt wird.

00:19:05: Er geht über Alten mit dem Postauto.

00:19:09: Da muss ich in diesen Fakten tun.

00:19:10: Es ist wahnsinnig, was man im Kopf hatte.

00:19:15: Und nachher kam ich später an den Schalter.

00:19:19: Und dort hatte ich Bäch.

00:19:21: Ja, Bäch!

00:19:22: Du musst jeden Abend die Kasse machen.

00:19:26: Die muss über einstimmen, mit der Bilanz, was du hast.

00:19:30: Einzahle geschehen so viel kommt innen und soviel hat es ausgegeben.

00:19:35: Soviel muss noch in der Kasse sein.

00:19:36: Ich habe die Verteilung jeden Abend gefasst.

00:19:39: Fünfzehn Rappen die Florence hatte.

00:19:44: Eins, fünfundachtig die Florence!

00:19:47: Dann musst du alle Einzahlungen wie der Durchsucher abpunktieren.

00:19:53: Wie hast du die Maschinen eintippert?

00:19:55: Die Uralter-Käiber, Rechnungsmaschinen, wo es kalt ist, dann musst du am Hebel ziehen zu wieder.

00:20:02: Und das wäre einfacher nicht gespürt, weil du das bist nicht... Du, das kann ich einfach nicht.

00:20:09: Mich so konzentrieren, dass die Kassen ... Meine Kollegen haben einen alten Zug gemacht.

00:20:16: Die waren schon lange daheim und beim Nachtessen.

00:20:19: Sie können mir noch ein Brett holen und abpunkten.

00:20:23: Ja, das ist frustrierend!

00:20:25: Frustrieren?

00:20:27: Aber Emil, das ... Das hat

00:20:28: mich geprägt ja...

00:20:33: Das verteufeln wir nachher gerade nach.

00:20:36: Ich glaube, das was du jetzt erzählt hast kann man ja die Hei ein wenig üben.

00:20:40: Wir haben einen kleinen Einspieler mitgebracht, wo du diese Heie etwas übschst.

00:20:49: Wir hatten nur zwei kurze Einspielen von Sketch, weil wir nicht ... und dann die ganze Zeit alte Videos zu zeigen, aber einfach so etwas zum auffrischen.

00:20:59: Ein kurzes jetzt und ein bisschen später noch mal eins,

00:21:02: Emil!

00:21:03: Ich muss jetzt einfach klären, weil der Chef immer gesagt hat du bist langsam am Schalter also in dem Film natürlich nicht im Leben.

00:21:11: Du bist langsam an deinem Schalter, du musst stifiger sein Auch mit der Sprache und so weiter.

00:21:19: Und dann ist er zu Hause und denkt, wie kann ich das üben?

00:21:23: Dass er zufrieden ist und so wird.

00:21:25: Dann kommt die Szene hier im Film von damals nicht zu altem.

00:21:29: Wenn ich da mal etwas übe ... Das wäre jetzt der Schalter.

00:21:36: Dann hätte ich hier Kassen.

00:21:39: Ja, das wäre eine Kasse.

00:21:41: Und danach tue ich ... Also gut!

00:21:44: Jetzt heisst es einmal... Das heisst, man kann den Schalter aufmachen.

00:21:50: Dann mache ich der Schalter rauf.

00:21:52: Guten Morgen miteinander!

00:21:54: Hat irgendetwas vor euch ... So habe ich es gestern gesagt und das ist viel zu wenig späditiv.

00:22:02: Es muss auch viel zugekommen sein.

00:22:07: Man kann das auch drauf machen.

00:22:10: Morgen!

00:22:11: Hat jemand etwas aspektlich?

00:22:13: Ja, so ist viel.

00:22:14: Das macht Eindruck.

00:22:16: Und dann gibt mir jemand ein Päckchen, sagt man.

00:22:18: Dann muss ich einfach sagen, das wäre das Päckechen.

00:22:22: Und dann tue ich es auf die Wolke und aus den Pfannen, wenn er jetzt die Wolken drauflegt kommt, zeigen sie schön nach innen so.

00:22:31: Das wäre jetzt eine Kilo, eine Hundertfünfzeig.

00:22:35: Du weißt du, das ist ein Blödsbeispiel.

00:22:37: Es wäre besser, wenn Sie gerade ein Kilo wären.

00:22:42: Warte vielleicht.

00:22:43: Da könnte man etwas abhalten, damit wir hier ... So.

00:22:46: Das muss ich auch haben!

00:22:48: Also das wäre der Weg, das wäre das Kilo.

00:23:01: Und jetzt nehme ich das und schaue es auf die Waage.

00:23:05: Ja, so, ein Kilo, dann geht's wieder zurück.

00:23:07: Nehmt den Fahrkhausen, nehmt ihn noch drauf, steckt den Stempf und will es zu meinschreiben.

00:23:13: Was machst du da?

00:23:15: Der Hauptschluss.

00:23:23: Du hast es selber, du lächst.

00:23:24: Ja,

00:23:25: das ist eine schöne Nummer!

00:23:29: Es ist wirklich faszinierend, wie sehr ... Man kann sich nicht ansehen wie sehr... Wie extrem gut gealtert die Sketches sind.

00:23:36: Das war ein

00:23:38: enormes Irrtje.

00:23:39: Die Mutter hatte irgendetwas mit der autobiografischen Mutter gemeint, die sie im Hintergrund gesehen hat?

00:23:44: Nein.

00:23:45: Eine strenge

00:23:46: Mutter!

00:23:47: Es ist eine sehr strengische Art gestellt, dass meine Mutter schon nicht war.

00:23:52: Aber das war eine Besetzung einer Rolle und ... Ja ja...

00:23:59: Das hat ja auch eine spezielle Geschichte gehabt.

00:24:01: Es ist ein Fernsehfilm, wo du zusammen mit Franz Holens Drehbuch geschrieben haben.

00:24:07: im Zwei-Siebendes war das, zwei Jahre nach dieser grossen Zürcherprämie.

00:24:12: Und dann gab es aber etwas Stunk.

00:24:14: Jetzt kommt der Katholizismus wieder ins Spiel.

00:24:16: Ja,

00:24:16: ich habe ... Er hat einen Freundin kennengelernt, einer Frau, eine Junge.

00:24:21: Also diese Filmfigur?

00:24:22: Die Emilette!

00:24:24: Ja, der Emile.

00:24:25: Der Emile hat eine Freundin kennengelernt und war einfach etwas stabig mit seiner Freundin.

00:24:34: Und dann hatten sie Verlobungen.

00:24:36: Dann haben wir das Verlobigfas gefilmt... ...und dann wäre dieser Verlobung, da waren die Einfamilien am Tisch und meine Familie am Tisch.

00:24:49: die Religion zum Gespräch kommen.

00:24:51: Und dann haben sie zum ersten Mal gemerkt, dass diese Seite evangelisch reformiert ist und die katholisch ... Und der hat gesagt, das geht nicht!

00:25:02: Emil, das machst du nicht?

00:25:04: Nein?!

00:25:04: Du hierotisch also nicht!

00:25:05: Einer, der evangelisch ist, geht überhaupt nicht!

00:25:08: Überhaupt hast du gesprochen mit ihm, das mag ich gar nicht mehr verliehen, hätte er gesagt.

00:25:13: Komm, hättest du mal gesagt, komm wir gehen heim!

00:25:15: Komm wir gehen Heim!

00:25:16: Und er ist einfach aufgestanden Verlobungsessen einfach verlassen.

00:25:23: Und dann war das ein Thema, wo Schweizer Fernseher gar nicht hätten mögen.

00:25:29: Die haben gefunden eine wunderschöne Heisse.

00:25:32: Wenn die nur schon sagen, sie sei noch die Evangelist... Ja aber lassen Sie mir doch der gleiche Gott!

00:25:40: Das war heiss damals, alles zusammen.

00:25:44: Es war noch nicht so ökonomisch wie heute.

00:25:49: Und dann wurde das ausgeschnitten und von den neunzehn Minuten sind wegen der Religion noch fifty-fünf Minuten geblieben.

00:25:59: Der Rest ist verschollen, oder?

00:26:01: Die langfassige gibt es nie mehr!

00:26:04: Der Rest ist verschuldet von diesen...

00:26:06: Die Langfassung hat mich nie mehr gefunden.

00:26:09: Wirklich nie mehr, bis ein Privatmann einmal an die Leute hat und gesagt, ich habe diese Fassung!

00:26:17: Ein Privatmal hat diese Fassung wie das zu diesem Film gekommen ist.

00:26:23: Wahnsinn!

00:26:24: Niemand weiss das.

00:26:25: Ja?

00:26:26: Irgendwie ... Aber es ist so gut.

00:26:30: Geht's?

00:26:31: Könnte man noch anschauen.

00:26:32: aber Ja, ja.

00:26:34: Ja!

00:26:35: Religion war ein solches Thema, auch bei mir.

00:26:39: Ich hatte immer Freunde, die Evangelien waren und ... Ich bin auch ab und zu im Bern, im Münster in die Kille gegangen.

00:26:48: Weil wir es gefunden haben bei den Predigten der evangelischen Pfarrer.

00:26:53: Die sind einfach klarer und eindeutiger als immer von der Dreifaltigkeit treten, wo niemand weiß, was das genau bedeutet und so.

00:27:02: Und dann hat Mutter gesagt, dass sie mir meine Drei-Ski war, ich habe immer noch nicht nach Hause geklappt.

00:27:08: Hätte sie gesagt gehabt, du sollst für der Molko bieten!

00:27:11: Ich dachte, ja gut.

00:27:14: Zu deiner Beruhigung mache ich das und dann bin ich gebichtet.

00:27:18: Und dann habe ich gesagt, um dich zu Hause in die Fahrer hinzugehen.

00:27:24: Da habe ich gedacht, ja muss vielleicht noch sagen, dass ich drei Mal im evangelischen Gottesdienst war.

00:27:33: Das geht nicht, hat er gesagt.

00:27:35: Nein, das geht nicht!

00:27:37: Wenn du das wieder machst, kann ich dir die Absolution nicht erteilen.

00:27:42: Das geht nicht!

00:27:43: Du musst mir versprechen, dass du das nie mehr machst.

00:27:48: Dann fleckt mir jetzt meine schöne Tinte hier.

00:27:52: Was sagst du jetzt da?

00:27:54: Da habe ich gesagt, ich probiere es.

00:27:59: Dann hat er mir die Absolution gegeben aber der Klo kommt noch.

00:28:05: Am anderen Tag war es am Sonntag in Kiel.

00:28:09: Der Pfarrer, den ich bei mir abgenommen habe, gehe ich darauf auf die Kanzlerin.

00:28:13: Und was sagt er da oben?

00:28:16: Übrigens mit Freude darf ich euch mitteilen der Leute in der Kirche.

00:28:20: Am nächsten Sonntag kommt der evangelisch Pfarr bei uns zu einer Predigalte.

00:28:30: Kann er nicht mit mir

00:28:31: machen?!

00:28:32: Nein!

00:28:33: Das war fertig für mich.

00:28:35: Ich sagte, das geht nicht.

00:28:37: Also fertig war es schon.

00:28:37: Fertig ist

00:28:40: es noch nicht.

00:28:44: Du hast gesprochen mit der Kile in diesem Moment.

00:28:46: Kann man sagen?

00:28:48: Ja, okay.

00:28:49: So kann man nicht mit den Gläubigen umgehen wie ja ... ... zwanzig Jahre fast.

00:28:54: meine Strand war noch und das... Ich hoffe die Abt von einer Seite

00:28:57: ist nicht da rein.

00:29:01: Die Abt vom einen Seite ist hoffentlich nicht hier rein.

00:29:03: Aha!

00:29:05: Ja, die sind sich gewöhnt.

00:29:09: Es geht nicht mehr so hoch scharf.

00:29:11: Zum Brück.

00:29:14: Jetzt müssen wir gleich mal kurz auf das Alter zu sprechen kommen, es ist ja wirklich... Es klingt schmeichelnd unterwiedert und es ist wirklich unglaublich.

00:29:22: Ich habe in meinem Alter noch viele Leute, die sagen, ich will nicht der Achtz-Gewähr.

00:29:26: Der Achtzeigewähr ist sicher mühsam, am Nünzigen sowieso nicht.

00:29:30: Jetzt haben wir da jemanden, der drehen Nünztige ist, der so eine Energie verströmt, so eine Begeisterung alles was man sich eigentlich positiv kann denken und alle wollen wissen Wie kommt man an so einen Punkt, was ist das Rezept?

00:29:43: Ich habe mich nie mit dem Alter beschäftigt.

00:29:47: Ganz klar nicht und nicht einfach sturbewusst, sondern es hat mich überhaupt nicht interessiert.

00:29:53: Wirklich nicht!

00:29:53: Ich habe nie an diesem umgestudiert.

00:29:56: Wie alt bin ich?

00:29:58: Wenn jetzt das Programm spielen vielleicht wieder drei oder vier Jahre, dann bin ich denn so alt... Was mache ich noch?

00:30:05: Nö!

00:30:05: Es gibt Gedanken, sind bei mir.

00:30:07: Ich war gar nie im Kopf drin, das ist unglaublich.

00:30:11: Es gab immer wieder neue Ideen und Aufgaben.

00:30:17: Das Gliedtheater oder die Kinoführungen kamen sehr gut aus.

00:30:22: Es ging immer vorwärts, es war immer interessant.

00:30:26: Du denkst doch gar nicht an dieses Alter, sondern dann machst du das einfach ... Gut, ich hatte das Glück, dass es einfach immer funktioniert hat.

00:30:38: Muss ich zugeben, vielleicht wenn's nicht funktioniert hat, hätte ich irgendwann mal gesagt, ja fertig und so, aber ich habe das Glück... Ja, jetzt ist alles einfach immer gut gegangen!

00:30:52: Mit allem, ja.

00:30:54: Was hat funktioniert?

00:30:56: Dass deine Programme immer funktionieren?

00:30:58: Ja, das

00:30:58: schlägt mich hart.

00:30:59: Das Publikum, wenn ich etwas sehe oder Freude, wenn sie es sehen und so weiter... Und immer Rekord- und Torekord-, Zirkurekord-und Kinorekort ... Es war wahnsinnig, wobei mich das nicht ... Stolz gemacht hat oder so, dass ich da oben gelaufen wäre in der Stadt und so.

00:31:20: Nein, überhaupt nicht so!

00:31:22: Ich bin immer Remy geblieben und habe mit Interessen die Aufgaben entgegengenommen.

00:31:29: Und wenn plötzlich Werbe gewählt ist, dann denkt er sich jemals ein Werbespot machen könnte.

00:31:35: Nicht nie!

00:31:36: Das kam einfach an mich her und ich habe es mir gefreut.

00:31:42: Darum, die Jahre vergönnt.

00:31:43: Die Jahre gehen vorbei und schon bist du nünzig.

00:31:47: Ich weiss noch, wo ich achtzig war.

00:31:49: Am Morgen bin ich am Sechzehverwacht im Bett.

00:31:52: Ich wusste, weil die Presse sind ja losgegangen.

00:31:57: Achtzig intro, Emil Intro, da Intro, Intro.

00:32:00: Ich habe gesagt, Emil, bist du achtzig?

00:32:03: Weisst du das, dass du achtzig bist als achtzig?

00:32:08: Wie hast du doch alle die früheren Leute angeschaut, die gesagt haben sie Siga Datsky?

00:32:13: Ich dachte, das schreckt so, sieht man dann aus, nein.

00:32:17: Achts!

00:32:19: Ich hatte das verdrängt, ich wollte die Jahre gar nicht wissen.

00:32:24: Es hat mich auch nicht interessiert, sondern einfach gemacht und das war wahrscheinlich das Gesünste, was man machen konnte.

00:32:32: Ich habe mir nicht immer selber umstudiert, weil ich noch einmal einen Banker hatte, wo ich bei ihm der Kunde war.

00:32:42: Und dann hat er eines Tages zu mir gesagt ... Jetzt muss ich nur noch acht Jahre arbeiten, dann bin ich endlich ein passionierter Freude.

00:32:51: Wahnsinnig drauf!

00:32:52: Noch acht Jahre.

00:32:53: Ich habe gesagt, das ist schon noch lang acht Jahre und was machst du denn?

00:32:59: Dann hat er gesagt ja weiss wir haben eine Wohnung an der Costa Brava unten und da haben wir einen Kollegen und hier jassen wir und trinken das Glas Wein.

00:33:12: Das ist alles.

00:33:13: Legt mir!

00:33:16: So kannst du das Leben nicht.

00:33:18: Und der ist ja mit sixty-fünf passioniert und geht nur nach Costa Brava, aber... ...geht in Assen und ein Klösschen Wein trinken?

00:33:28: Hei!

00:33:30: Hei, ei, ei!

00:33:31: Kannst dich nicht

00:33:33: machen?!

00:33:35: Nein!

00:33:36: Jetzt spüre ich ein bisschen Ärger oder zumindest eine Verwunderung.

00:33:40: Wege ich dich auf, wenn ihr so seid?

00:33:43: Nein, jetzt haben wir uns wissen verstanden.

00:33:45: Ich spüre nicht in mir einen Ärger, ich spüre in dir.

00:33:48: Ganz leicht, dass die Leute nach der Ponsonierung so können sich geholen oder wenn man es will nennen.

00:33:56: Ich würde aber gleich noch etwas tiefer stockeln hier.

00:33:58: Also das klingt jetzt alles so positiv!

00:34:00: So was für eine wunderschöne Möglichkeit ist es, älter zu werden.

00:34:07: Gibt's nichts von dirs Altwerden?

00:34:09: wirklich auch schwermacht?

00:34:15: Kannst du zuerst abzuschlucken?

00:34:19: Du vielleicht spürst manchmal schon ein bisschen.

00:34:23: In gewissen Glitter einfach ein bisschen, dass beim Aufstehen weisst, dass es bei froh ist, kannst dich hier heben und zum aufstehen.

00:34:31: Nicht mehr so leicht, kannst nicht bewegen.

00:34:33: Und da gibt's vielleicht eine phasen, wo der Schmerz etwas stark ist und so... Ja!

00:34:41: Gibt's manchmal schon.

00:34:43: Also total.

00:34:46: Total hundert-zehn Prozent gesund ist man ja nicht mehr.

00:34:51: Natürlich gibt es Bresten und ... Ja, ja... Muss man nicht darüber reden?

00:34:56: hören, dass wir mit dem Arzt reden?

00:35:02: Ja, komm jetzt eine andere Geschichte!

00:35:04: Nein!

00:35:06: Der erste ist schon mal vorgekommen oder der sagt dir übrigens Herr Steinberger habe ich gemerkt.

00:35:10: Nein!

00:35:11: Er hat

00:35:12: fünf Minuten nicht gewusst wie er mir noch so sagen muss.

00:35:16: Er sagte, dass wir nicht Tutsis machen

00:35:21: können.

00:35:21: Wir haben schon

00:35:22: fünf Minuten miteinander Tutsises gemacht.

00:35:26: und über das Segret, das am Körper beanstanden hat.

00:35:33: Ich weiss, du grübelst nicht gerne in deiner Psyche aber ... Du hast mir gesagt, du willst die Leute in den ersten Minuten lachen?

00:35:43: Schon nach drei Sekunden?

00:35:45: Ja!

00:35:46: Hast du mal mit einer Psychologin darüber gesprochen, warum du das so aufmedigt wirst?

00:35:51: Wieso dann sich das machte?

00:35:53: Ja.

00:35:54: Einfach dass sie wissen in einem Theater, wo Hockey, da geht es lustig, hier kommt jetzt nicht zuerst einen ehrlangen Vortrag und so sondern da gehts gerade los und einfach haben wir das zum Ziel gesetzt?

00:36:08: ist nicht, manchmal auch Zwei Minuten gegangen ist klar, aber ich habe mir das Ziel gesetzt.

00:36:14: Es muss einfach immer gerade losgehen mit etwas und ... Das ist wichtig, dass die Leute eine Maßstabe gerade merken.

00:36:24: Aha!

00:36:25: Ja Emil, ja.

00:36:26: Das geht so, geht in diese Richtung.

00:36:30: Und dann hat er eine Überraschung gerade und ... Ja, das beruhigt die Leute.

00:36:40: Es gibt Leute, die sagen, es sei so angenehm bei ihnen im Theater zu sitzen.

00:36:47: Denn da muss man nicht gross studieren!

00:36:52: Wenn die politischen Kabarettisten hier erzählen, muss ich immer denken, ah, der meint jetzt das und wieso kommt er auf diese?

00:37:03: Ist denn dieser nicht bei der anderen Partei?

00:37:06: Muss ich immer

00:37:07: danken?!

00:37:08: Und bei ihnen kann ich schauen und denken, ja genau so sind wir.

00:37:14: Das ist so viel angenehm, dass man sich selber entdeckt oder?

00:37:20: Aber da ... Ja.

00:37:22: So eine Nummer am Fenster, wo die Leute sagen, du bist am Fenstern.

00:37:26: Da hat eine Frau mir geschrieben, in ihrer Mannheit gesagt nach der Vorstellung.

00:37:33: Der übertrieb natürlich schon immer ein wenig auch am Fenster zu sprechen und die Frau schaut dann an ... Die wohnt im Parter ist ja alleine.

00:37:45: Wieso hat jetzt diese A-Zweiorten Licht?

00:37:48: Und so zieht sie irgendwie so.

00:37:50: Er übertiebt den schon und dann können wir zu unserer Hausdauer gehen.

00:37:54: Er steckt den Schlüssel rein und schaut noch über.

00:37:57: Und sagt, du?

00:37:58: Schau jetzt, hat die noch leichter wennen!

00:38:00: Hät sie gesagt, siehst du jetzt?

00:38:04: Du bist genau gleich!

00:38:06: Bist

00:38:06: genau gleich...

00:38:07: Ja so Sachen passieren und schreiben zusammen.

00:38:11: dann ja das ist schön.

00:38:14: Wenn man gleich nochmal schnell künft Damit alle sich daraus sind, was du für eine breite Jobsau gemacht hast und Aufgaben gehabt hast.

00:38:23: Die Meister kenne ich als Emil auf der Bühne.

00:38:26: Wir waren also bei dieser Postbeantestelle.

00:38:30: Das hast du seit sieben Jahren gemacht.

00:38:31: Ein Lebensstell eigentlich hast du nach sieben Jahre gekündigt.

00:38:34: Ich glaube zum Schock von deinen Eltern, dass du dort noch gewohnt bist.

00:38:39: Und du bist ... Theater, Gründer und Direktor in Luzern.

00:38:44: Du warst aber der Machten-Sächsige Kino-Besitzer, modern, damals eines von den renommiertesten Kilo, das ist ein paar Jahre später ein Studiokino dazugenahm und so weiter.

00:38:55: Das war eine extrem breite von kulturellen Engagement.

00:38:59: Und du hast eigentlich gar nicht geaboretist werden wollen?

00:39:04: Ja!

00:39:05: Weil ich gesehen habe, aber die Arme zu haben müssen immer von einem Ort zum anderen übernachten und alle Hotel besuchen.

00:39:18: Nein, das ist nicht meine Zukunft hier nur umreisen usw.

00:39:25: Wirklich, es nahm ihm einfach den Ärmel rein.

00:39:28: Das kannst du plötzlich ... Nach Zürich ging das los in der Schweiz!

00:39:35: Da kam jedes Theater und wollte ich einfach ... Das war ganz verrückt.

00:39:42: Und wenn du das spürst, der Masen, dann machst du es einfach.

00:39:46: Ich war immer noch bei den Posts zu dieser Zeit.

00:39:50: Am Tag bin ich am Schalter gekockt und am Abend bin ich in der Naleg abgereist auf Suhrsee und auf Kleinhöningen und weiss nicht wo überall zusammen.

00:40:00: Wirklich!

00:40:01: Es war eine verrückte Zeit.

00:40:03: Ich weiß nicht mehr wie ich das damals überhaupt gemeistert habe... Ja nein komm Nachher ist schon der Zirkus gekommen, dann ist es noch viel verrückter los.

00:40:14: Ja,

00:40:14: in dieser verrückten Zeit können wir sowieso kommen.

00:40:16: Wir haben ja schon schnell die Rede.

00:40:18: Aber ich wechschnäll' noch auf die Art und Weise, wie so ein Sketch entstanden sind zu reden kommen.

00:40:23: Also man hat das Gefühl... Wie beim Roger Federer, das ist alles so leicht.

00:40:27: Da ist gar kein Arbeiten dabei.

00:40:28: Aber es ist extrem viel Arbeit dabei damit es so leicht aussieht!

00:40:33: Wie hast du einen solchen Sketch gearbeitet?

00:40:37: Du hast ja selber gesagt, dass erst nach den Zwanzigaufwörungen eigentlich wirklich gekommen sind... Ja, wir haben

00:40:41: uns immer korrigiert und verbessert.

00:40:44: Wir führten ihn weg, lief er weg und dann bin ich wieder raus und dann ist wieder eine neue Idee gekommen, weil sie an einem Ort gelacht haben.

00:40:51: Und wenn die Leute sagen, da könnte noch etwas mehr sein.

00:40:54: Dazu und so weiter.

00:40:56: Und bis zu zwanzig Vorstellungen habe ich gesagt, jetzt ist die Aufhörung fertig.

00:41:00: Jetzt das ist die fixe Version und die Mache.

00:41:05: Die hast du dann durchgespielt?

00:41:07: Ja!

00:41:07: Und diese habe

00:41:07: ich in der Uhr gespielt.

00:41:09: Wirklich überall, wo ich war, kam sie gleich zum gleichen Programm.

00:41:15: Das war ein Lichter nicht, dass ich jedes Mal ... Ich hatte im dritten Programm.

00:41:22: Ich nahm mir den Mutz und sagte, weil ich gemerkt habe, dass ich gut improvisieren kann.

00:41:31: Jetzt gehe ich mal auf die Bühne raus und sage der Leute, was ich für einen Typen spielen soll auf der Bühnen.

00:41:39: Wie können wir einmal zurufen?

00:41:41: Und diesen Vorschlag, das am meisten Applaus bekommt, würde ich sofort gerade spielen.

00:41:48: Dann weiss ich an den Prämieren ... Ich habe das erste Mal gemacht und sagte der Leute, was ich spielen soll.

00:41:56: Der einen riefte ... Ein Tankstellenwart!

00:42:01: Er dachte, okay gut, die Leute klatschen.

00:42:04: Und kaum den anderen klatschten, einer rief vor.

00:42:08: Aber einer noch nicht.

00:42:08: Benzin?

00:42:11: Hoppla!

00:42:12: Wird schon schwieriger.

00:42:14: Ich spielte das.

00:42:16: Ein Tankstellwart.

00:42:17: Schöne Suche und Suche.

00:42:19: Und so weiter.

00:42:20: Ich habe nur Stumpen geäuchten.

00:42:26: Das ist mir nach Hause noch in die Ohren gehalten.

00:42:31: Dann hat Zürich der Kritiker geschrieben, ich glaube das war die beste Nummer des Abends.

00:42:38: Die Improvisation und von daher habe ich immer eine Improvision gemacht bei jeder Vorstellung.

00:42:49: Nicht hawellen will.

00:42:50: Beim zweiten Mal, beim zweiten Abend ... Ich war auch etwas müde nach der Premiere-Fahrung.

00:42:55: Ich war müde und dachte, was ist heute?

00:42:59: Improvisieren?

00:43:00: Nein!

00:43:00: Gopfer in die Stütze.

00:43:02: Ich glaube, ich lasse es heute weg.

00:43:03: Dann kam der Bühnemeister und sagte mir, das Spiel ist jetzt die Improvisation oder

00:43:09: nicht?!

00:43:10: Und er hat mich so angefahren, dass ich einfach gesagt habe, ja, ich mache sie, ich mach sie.

00:43:17: Das hat wieder geklappt und ist einfach gut angekommen.

00:43:21: Von dort an habe ich gesagt, Emil, es sei jetzt ganz eindeutig.

00:43:26: Jeden Abend gibt's eine Improvisation, dass ewige hin- und herwerweise Söliak tötet oder so nicht.

00:43:34: Das hört jetzt auf!

00:43:35: Du machst jeden Abend keine.

00:43:37: Und das habe ich gemacht.

00:43:39: Und aus dem Aussen sind sehr viele Nummern entstanden.

00:43:43: Weisst du, wenn jemand gefragt hat?

00:43:45: Könnte sie einen Mann spielen, der fünf Linge bekommt?

00:43:49: Da habe ich gerade improvisiert gespielt und die Nummer war gerade fertig.

00:43:56: Ich konnte gleich weiterspielen an den anderen Ort auch.

00:43:59: Und so ging es mir schon leicht.

00:44:04: Das ist eigentlich etwas, das ich entdeckte, weil Franz Holler mich mal fragte ... Spiele doch mal eine in einer Buchhandlung.

00:44:16: Und da habe ich einen gespielt, der hier kommt.

00:44:21: Ich sollte ein Buch haben ... Es ist etwas so dick und es handelt von Sättungen auf die Berge.

00:44:32: Haben Sie so was?

00:44:36: Ja,

00:44:37: etc.,

00:44:38: hat er eine Antwort darauf.

00:44:40: Er hat gesagt, die Bücher gehören alle innen.

00:44:46: Ja?

00:44:47: Wie?

00:44:48: Wer schrieb das Buch?

00:44:50: Zwischen denen hatte es natürlich noch einen Haufen Teile gehabt.

00:44:54: Ich fragte ihn, wer schrieb den Buch?

00:44:57: Dann sagte er, der, der es geschrieben hat, ist eben abgestürzt!

00:45:03: Darum weiss man nicht mehr, wer es geschrieben hätte.

00:45:06: Da war der Schlossblender und so ... Und so sind die Nummern entstanden und ich muss sagen, das war eigentlich ein Talent bei mir.

00:45:17: Dass man sich einfach improvisieren kann.

00:45:21: Einem Gwaffenhörer oder einen Zürcher, der im Tramplatsch als Billett hat oder einen Fussballer, den Penalty verschossen hat ... Einfach alles mögliche!

00:45:32: Varianten, die da ... Fordernd und gewünscht worden sind von mir.

00:45:37: Es war wahnsinnig lustig.

00:45:40: Einer hat sogar gesagt, Mann in der Sauna!

00:45:45: Jetzt wird es heiss.

00:45:49: Da bin ich führen und habe den Götel aufgemacht... ...und dann habe ich angehalten.

00:45:56: Und er sagte, heute ist Frauentag.

00:46:07: Können wir ein Wort über den Schweizer Pinzchen verlieren?

00:46:11: Werner Wallenberger war ein grosser Autor und Publizist.

00:46:14: Du hattest einen Röntgenblick für den helfetischen Spießer.

00:46:21: Der helfete Spießler ist der Bünzli, würde ich jetzt mal sagen.

00:46:25: Schlummert er in allen von uns?

00:46:27: Auch in dir etwas oder ist das kein Schweizer Eigenart?

00:46:31: Wenn ich dich länger kenne, wirst du auch merken, wo du ... Ich sage, das Wort Pünzli nicht.

00:46:41: gerne wird mir schon ein paar Briefe geschrieben von Familien, die Pünze heißen.

00:46:48: Die haben mich gebeten und ich dachte, das Wortspünzel sei nicht verhunzen, sie heißen ja so oder?

00:46:55: Es geht ihnen weh, wenn immer Pünzer als negativer erklärt werden.

00:46:59: Sagen

00:47:00: wir Spießer!

00:47:04: Ja,

00:47:04: ja.

00:47:04: Der Spießer.

00:47:05: Ja, der geht überall!

00:47:06: Wirklich?

00:47:07: Es gibt setzige Spießers.

00:47:08: Ich mag einen ... Du begegnet mir einer auf den Sebrog und sagt zu ihm, oh Emil, du musst ihn erzählen, ich muss ihn erzählern.

00:47:18: Dann sage ich, ich habe keine Zeit.

00:47:20: Ich muss auf den Zug, weisst du?

00:47:22: Und ich sage, nein, nein noch die Schwinne.

00:47:25: Du hast so eine Kreuzfahrt gemacht, gell?

00:47:27: Ah ja.

00:47:29: Und jetzt?

00:47:30: Ja, ich sage dir, ein Frühstückbüffi in einem so einen Kreuzfahrzeug.

00:47:35: Ich sage dir was hier alles auf ist ... Du, ich muss gehen!

00:47:41: Ja ja nur noch das raschen.

00:47:43: Ich sag dir da hat es Fischsorten.

00:47:45: Das und dieses und so.

00:47:47: Und dann darf er nicht raufhören.

00:47:49: Verzeihung obwohl ich auf verzogen muss.

00:47:52: So einer ist einfach krank.

00:47:57: Ja nein also... Das bleibt mir, oder?

00:48:05: Wenn ich studiere, was solle spielen kommen soll, gehe ich zu Hause.

00:48:08: Und dann versuche ich etwas in eine Form zu bringen und das ist auch nicht so einfach ... Aber dass irgendwie ein Polizeihauptwach weiß ich noch, die habe ich geschrieben.

00:48:23: Ich wusste seit langem am besten schreibst du in der Zeit zwischen Elfen am Abend bis am Morgen, am Vier.

00:48:34: Es ist nicht so ruhig überall.

00:48:35: Du hörst im Haus kein Lärm auf der Strasse.

00:48:39: Das ist einfach die tote Stille!

00:48:41: Da kann ich mich versetzen und das habe ich immer gemacht in einem Theater sich.

00:48:45: Ich habe mich versetzt.

00:48:47: wie sieht es aus?

00:48:48: Bühne jetzt kannst du führen, machst das und das und so... Wenn ich die Seebeamte am Tisch, was macht ein Telefon?

00:48:58: Nimm das Telefon ab von der Seite.

00:49:00: Wenn ich eine halbe Nacht nach viertem oder drüben ... Und so weiter.

00:49:05: Was haben Sie?

00:49:06: Was haben sie jetzt?

00:49:07: Kommt die erste Gegend und denkst, ich hätte echt diese Person anrufen.

00:49:13: Ich habe vielleicht einen Bomber vor dem Hungs.

00:49:15: Ich muss schon immer etwas ... Ich dachte weiter, dass sie meinen Sohn nicht heimgekommen sind.

00:49:24: Das wäre normal zu sein.

00:49:27: Aber eine Bombe vor dem Haus ist schon wieder ein Stufenhöcher.

00:49:32: Und aus diesem kannst du etwas spezielles machen und so geht das am Morgen an.

00:49:37: Am Morgen war ich fertig mit der Nummer.

00:49:40: Die hat sich wirklich bewährt.

00:49:45: Und dann gibt es bei den anderen, die von einer Improvisation her füffeln.

00:49:50: Da ist er noch etwas streng,

00:49:52: etc.,

00:49:53: oder Vater und Sohn, der Hardy nicht dort.

00:49:56: Das ist auch so eine Nummer ... Ah, nee!

00:49:59: Das ist ... So Sachen bleiben den Leuten, so Wörter tun wir sie schon.

00:50:07: Bis zum ähnlichen Lapt, als wir das Vorgespräch hatten, in Basel im Restaurant, haben wir zusammen geredet und nachher, wo wir rausgegangen sind, sind zwei ... junge Frauen kommen und danken dir für die Erinnerungen.

00:50:22: Das kommt dir sehr rüffig vor.

00:50:25: Ja, das gibt es sehr viel.

00:50:27: Es

00:50:27: ist sicher etwas Wunderschönes aber gleichzeitig freut man sich an Emil, also du als ich.

00:50:38: Oder gehört Emy in der ganzen Schweiz und ist das eine schwierige Sitz?

00:50:42: Nein,

00:50:43: das ist überhaupt keine Frage.

00:50:45: Und da muss ich einfach nicht so antworten wie die Frage gestellt wurde.

00:50:51: Mir hat das nie etwas ausgewacht, wenn mich jemand angesprochen hat.

00:50:56: Andere regen sich auf, wenn im Restaurant einen an den Tisch kommt und sagt, ich habe ein Autogramm und so weiter.

00:51:02: Ich sage los, ich bin jetzt am Essen!

00:51:05: Kannst du nachher kommen?

00:51:06: Gibt es Sättungen, die so reagieren?

00:51:08: Das könnte ich gar nicht!

00:51:14: Was der erlebt hat, zittert vielleicht bis er bei mir ist am Tisch und so.

00:51:19: Da kannst du den nicht noch anschnallen zu sagen, das macht man es nicht.

00:51:25: Und da habe ich eben zum Glück nie ein Problem gehabt.

00:51:28: Nein!

00:51:30: Ich bin auch überzeugt davon, dass das im Grunde die Leute sich so lieben.

00:51:34: Weil du genau diese Offenheit hast ... Ich weiss ja, du hattest in den letzten drei Tagen, glaube ich, eine Hundertfünfzehn?

00:51:42: Fan-Brief beantwortet, die ihr zum Geburtstag entwählen

00:51:44: wollt.

00:51:45: Und

00:51:46: ihr beide, Nitschel und du haben das alles beantworten.

00:51:49: Also nichts

00:51:51: von ... äh komm ich habe jetzt keine Zeit

00:51:54: mehr?

00:51:54: Nein, kann nicht!

00:51:56: Kann ich nicht.

00:51:57: und dann denken so ... Schlimmer ist es wenn sie wieder verdanken können.

00:52:05: Der hört es nicht mehr auf.

00:52:12: Aber ich weiss, was in einer solchen Person vor sich geht.

00:52:18: Wenn sie da einen Brief schiebt und so weiter.

00:52:21: Die Personen sind wirklich teilweise rührende Geschichten, die hier geschildert werden.

00:52:29: Darum kann man das nicht einfach negieren und den Papierkort gerade füllen, sondern werden auch viele Briefe aufbewahrt.

00:52:39: Geschäft ist und so.

00:52:41: Aber es hat, um jetzt gleich ein bisschen ernsthafter zu werden, Zeit gegeben, wo dir das eindeutig zu viel geworden ist?

00:52:49: Das war schon bei meinem Alter, also so alt wie ich bin.

00:52:54: Hast du alles über den Kopf gewachsen?

00:52:58: Alle haben etwas von dir willen.

00:53:01: Und du hast wir auch mit dieser Figur Emil müssen brechen!

00:53:05: Wie muss ich mir das vorstellen?

00:53:07: Ist diese Figur?

00:53:08: War das ein Kampf zwischen den zwei Emils?

00:53:12: Du hast dann letztlich den Kampf gewonnen und hast die anderen Figuren losgegangen.

00:53:17: Ja, es ist einfach wirklich so, dass der Waldsterben kommt und erst recht auf mich zu kam und von mir verlangte Sachen, ob ich würde hundertdrießtusend Franken stiften.

00:53:36: Sie wollen den Urnerwald mit dem Helikopter jeden Quadratmeter abfotografieren, sodass man in fünfzehn oder hundert Jahren zeigen kann.

00:53:47: So sah der Wald aus und war er noch gesund.

00:53:53: Das war extrem von mir.

00:53:57: Aber es ist wirklich ... Du hast Vorstellungen gegeben und hast mit der Zeit gedacht, sie lachen alle.

00:54:06: Sie können alles wieder gleichseifend machen.

00:54:10: Das ist nicht gut!

00:54:12: Wie kann das ändern?

00:54:14: Ich wollte nicht von der Bühne, aber plötzlich moralisieren und politische Sachen aufwicheln.

00:54:21: Das wollte ich gar nicht.

00:54:25: Da bin ich in das Dilemma gekommen ... Und dann kam die ganze Zeit Familie, das ist eine Hunderttausend Eltern hast du hier gehabt.

00:54:36: Weil alle verfolgt haben genau was du machst, wo gehst du hin?

00:54:41: Wieso machst du das?

00:54:43: und so?

00:54:43: Ich meine ... Allein in der Zeitigen, die alles kommen können ja mal alle Gefioske aushaben, habe ich einmal gesammelt von der Gefioßgefrau.

00:54:55: Und auch wenn ich noch in Amerika war, wo ich einmal zurückkomme, hat sie alle gesammelt.

00:55:02: Das ist wahnsinnig schief!

00:55:06: Ich weiss nicht ob man das sieht.

00:55:08: Wahrscheinlich nicht.

00:55:09: Es ist einfach eine Sammung von Blick und Kiosk.

00:55:12: Ich

00:55:13: fragte jeden Morgen, wenn ich zur Wohnung raus bin.

00:55:16: Ich dachte, was handt das heute wieder am Kiosk und so weiter?

00:55:21: Einer der Schlimmsten war schon da, wo es stand.

00:55:24: Los an Emil als Spion von Haften!

00:55:28: Meine Mutter war sowieso unglücklich, was ich mache.

00:55:32: Sie hat gefunden, dass sie plötzlich ... Was ich auf der Bühne mache, das ist reiner Plötsinn.

00:55:37: Das hat nichts mit dem echten Leben zu tun und so.

00:55:41: Es ist total ... Und da lässt sich das Spruch am Kiosk Emil aus Pion verhaftet.

00:55:46: Der ist gerade heim und ist im Bett.

00:55:48: Die hätte es nicht vertreten, das ist unsättig.

00:55:53: Nein, ein Sättigtitel gibt's hier drauf.

00:55:56: Emil will den Bundesrat abschaffen!

00:56:00: Sonntagsblick, gross am Kiosk hangt.

00:56:03: Nur weil ich gesagt habe, Bundesrat zu sein, ist nicht unbedingt der gesunde Beruf, denn ich könnte den Bundesratseggeln ... Früher war er in Lausanne.

00:56:15: Er war so eine witzige und lustige Figur, Mensch und brachte immer ein bisschen Witze ins politische Leben.

00:56:24: Und kaum wurde er Bundesrat.

00:56:26: Er war ruhig, steif und nur noch exakt so.

00:56:31: Er sagte, es sei einfach ungesund, er spürte das.

00:56:34: Und effektiv hat er auch Krebs bekommen.

00:56:38: Er fand, da muss man doch etwas machen.

00:56:40: Das geht doch nicht, wenn ein solches Höchstand kommt, dass er eigentlich krank wird.

00:56:47: Darum habe ich das nur gesagt.

00:56:49: Die haben einfach geschrieben, will dem Bundesrat abschaffen, oder?

00:56:53: Das war hart, wenn es dann nicht mehr gestummt hat.

00:56:57: Was man gesagt hat und so noch.

00:57:00: Milliardär Bill Gates, Zeit zu Emil!

00:57:07: Ja nur will ich hier... Ich habe mit meiner Frau im Haus gewohnt, ein Jugendstilhaus.

00:57:13: Er hat die Wohnungen verkauft und einfach nie verkauft.

00:57:18: Dann konnte er via Blickredaktion so ein Bild schreiben.

00:57:24: Und er dachte, wenn man das schreibt, dann kommen auch andere Interessenten.

00:57:29: Wastabil Geitz wohnte beim Emilio, der wohnte dort an.

00:57:34: Der ist ja ehrsinnig!

00:57:35: So Sachen sind dann passiert und da kannst du dich nicht einmal wehren.

00:57:39: Kannst nicht wehre, kann mal mit dem Chefredakte vom Blick, habe ich mal gesagt.

00:57:44: Also ich lege für euch nichts mehr, keine Meldungen mehr bis ich mal mit einem Chefredakter Kaffee trinken kann und mit dem mal reden was ihr hier alles für Khabis-Züge alle Emil rechnet mit dem TV ab und so weiter.

00:57:59: also...

00:58:01: Und haben dir den Kaffee dann mal getrunken?

00:58:03: Ja, zwei Jahre lang habe ich mich erwartet.

00:58:05: Da habe ich den Koffeetrunken zum Erübersatz bekommen.

00:58:10: Er übersagt sich.

00:58:11: Vertrag das einfach nicht mehr.

00:58:13: Dass hier einfach Titel schreiben, die mit dem Inhalt vom Text nicht einmal übereinstimmen, sondern ihr werdet einfach Zeitig mit dem Titel verkaufen und das könnt ihr nicht mit einer Person einfach machen.

00:58:26: auf der Sättung in einem Schreiben, oder?

00:58:29: Und so.

00:58:30: Da hat er gesagt, ach, steinberg!

00:58:32: Das sind nicht mir, die das machen.

00:58:35: Das sind unsere Schriftsetzer, die diese Titel machen.

00:58:41: Er sagte einfach nicht an und sagte, wenn Sie jetzt das Gefühl haben, ich glaube Ihnen das, dann müssen wir nicht zusammen den Kaffeefertig trinken.

00:58:51: Ich bin gegangen.

00:58:57: Zum Glück ... Hast du nicht im Online-Zeitalter, die eine grosse Zeit erlebt von dieser Karriere?

00:59:04: Ja.

00:59:04: Da ist das mit dem Titel natürlich noch sehr viel intensiver.

00:59:09: Clickpating nennt

00:59:10: es... Aber auch Privatlöte und Intensiversee.

00:59:14: Was dir ja manchmal schrieben, böse!

00:59:18: So ... Böse Sachen.

00:59:20: Und sie sind völlig frei und tut niemanden darüber beurteilen.

00:59:25: Das ist gar nicht wahr, kann man nicht machen oder so.

00:59:28: Nein!

00:59:29: Das geht einfach raus unter die Leute und die Leute glauben ja alles auch das, was schlecht ist, glaubt es und so... Das ist schon hart also.

00:59:38: Da stören viele Dinge.

00:59:40: Also fühlst du dich verletzt total?

00:59:43: Und da gibt's einfach Sättung, wo ... Wo mich nicht mehr geht, weiss ich auch nicht.

00:59:50: Und wo macht es das?

00:59:51: Auf welcher Plattform?

00:59:52: Ja

00:59:52: auf all den Social Media-Plattformen überall.

01:00:00: Und

01:00:00: du liest das?

01:00:01: Wer wird dir das zugespielt?

01:00:02: Ja!

01:00:03: Das ist das Hopfer von meiner Frau... ...das List und überhaupt so.

01:00:11: Meine Frau ist auch da im Saal.

01:00:12: Sollte schon auch ein Thema sein, meine Frau.

01:00:16: Das ist...

01:00:17: Zwiebeln können

01:00:18: wir noch... Nein, das ist etwas Unglaubes, was ich erleben kann mit meiner Frau!

01:00:22: Also zwitschen wir gerade sofort zu deiner Frau.

01:00:33: Zwieeln wären wir jetzt gerade gekommen?

01:00:34: über New York.

01:00:35: Man lernt jetzt die Jürgen mal aus und man sagt in New York, du bist nach New York ausgewandert, hättest du nassen voll gehabt.

01:00:42: Hast du gemerkt, dass du eigentlich genau gleich eingekollt wirst von allen Leuten, die etwas von dir wollen?

01:00:48: Und du hast stehten, das ist vielleicht die schönste Nitschel kennengelernt.

01:00:51: Damals eine langjährige Briefe von dir heute deine Frau und jetzt ... Was willst du sagen?

01:00:59: Ja, am Anfang habe ich gesagt, du bist einfach ein Wundertüter, hab ich gesagt.

01:01:05: Jeden Tag lebe ich etwas, was du auch noch könntest und weisst und so.

01:01:09: Das ist ganz verrückt!

01:01:11: Wenn ich sage, Paulinke habe ich noch gerne gehört, die Musik von Paulinkes.

01:01:18: Die ist ja gut, ich sage, wieso weisst du das?

01:01:21: In deinem Alter könntest du nicht Paulinkee ... Ich habe mal im Restaurant serviert und da gab es ein Orchester.

01:01:28: Sie haben immer so schöne Tanzmusik gespielt.

01:01:30: Paulinkey.

01:01:33: Irgendwoher hat sie ... Das letzte Mal haben wir Fernsehen geguckt.

01:01:39: Wer wird Millionär?

01:01:42: Dann ziehe ich dann einen Kürzer.

01:01:46: Jede Frage, bis so zu zweihundert tausend.

01:01:49: Alles gewusst und alles beantworten können.

01:01:52: Kommt noch dazu!

01:01:54: Zu allen Männern, und sie macht alles.

01:01:56: Sie schreit alle Briefe.

01:01:58: Sie versteht den Computer.

01:01:59: Wenn er kaputt ist, können Spezialisten nicht flicken sein, weil sie denken, dass man zu dem Punkt kommt und so weiter ... Nein!

01:02:09: Ich erlebe hier ein Geschenk, das ich ... ... übergegeben habe?

01:02:17: Sie haben sicher auch ein Gesenk bekommen.

01:02:26: Schwieriger ist jetzt, mir kommt so viel über und nach dreißig Jahren eher, als wir schon miteinander haben.

01:02:33: So viele habe ich bekommen.

01:02:35: Einfach Hilfe an bis zu jeder Lebenslage.

01:02:40: Und sie kann so gut molen ... Sie kann es so gut malen!

01:02:44: Und sie will mich malen können... Und sie kommt einfach nicht dazu.

01:02:50: Das müssen wir jetzt lösen.

01:02:52: Wie macht man das?

01:02:53: Entweder total einfach ... Nicht mehr machen auf meinem Sektor, oder wie kann man das aufteilen?

01:03:01: Da sind wir jetzt gerade so in einer Phase drin, wo man das üben muss.

01:03:09: Sie hat das auch im Interview mit der NCZ vor einem halben Jahr gesagt, dass sie

01:03:15: relativ

01:03:16: viel aufgehört haben für die Liebe und

01:03:20: Ehe.

01:03:21: Ähm,

01:03:22: der Kinderwunsch hat sie aufgegeben.

01:03:24: Ja und auch.

01:03:25: Mobile-Spieler jetzt werden

01:03:27: auch... Genau!

01:03:28: Die Realität, die

01:03:30: Kreativität und alles ist da.

01:03:32: Und du sagst im Film typisch Emil?

01:03:35: Irgendwo ... Jetzt ist Nitschel dran.

01:03:38: Ja ja.

01:03:40: Wo ist er denn?

01:03:41: Ich weiß nicht, wo es ist.

01:03:44: Wir sehen uns alle im Dunkeln, gell?

01:03:49: Das heisst wie machen wir das?

01:03:50: Die Frage, die natürlich im Raum schwäbt ist... Man hat einmal gehört.

01:03:54: Ich glaube sie hat sogar gesagt in der Interiode, du sagst am Spielen mit dem Gedanken nochmal ein Bühnenprogramm zu schreiben?

01:04:03: Ja das ist so.

01:04:05: ja ich glaube das ist schon etwas viel gesagt.

01:04:08: also ein Buhnenprogrammen.

01:04:11: Ich kann auch Geschichten erzählen oder so in dieser Form eine Geschichte von den Büchern vorlesen, wo ich Leute geschichten habe.

01:04:22: Oder wie in New York, wo man auch Geschicht vorleset und auch lustig ist, was mir alles passiert ist im Freundaland.

01:04:32: Und vielleicht muss es aber nicht sein ... Ja!

01:04:39: Jetzt sollte man an dem umknüpfen.

01:04:45: Wir sind

01:04:45: gleich zurück.

01:04:47: Journalismus live erleben, jetzt mit dem NZZ Live Podcast.

01:04:53: Damit hört ihr jeden Monat bis zu zwei Stunden der spannendsten Mitschnitte unserer Live-Veranstaltungen!

01:05:00: Ihr begleitet interessante Gespräche mit bekannten Persönlichkeiten, moderiert von unseren Redaktorinnen und Redaktoren – und das überall wo es Podcasts gibt oder ihr seid direkt vor Ort dabei.

01:05:13: Unser aktuelles Programm und alle Ticket-Infos findet ihr unter nzz.chslashlife.

01:05:22: Das ist der Moment, wo wir einmal zum Publikum für Fragen öffnen.

01:05:28: Was denken Sie?

01:05:29: Wo Sie Ihren

01:05:30: Humor

01:05:30: herhaben?

01:05:31: Kommt das ein bisschen

01:05:32: von den Eltern?

01:05:33: oder was sagen sie aus Ihrer Familie her?

01:05:39: Neigung zum Vorherhaben.

01:05:41: Würden Sie sagen, das habe ich von einem Familienmitglied?

01:05:44: Wenn ja, von wem?

01:05:45: Ja!

01:05:46: Das ist eine gute Frage, die ich fast nicht beantwortet habe.

01:05:49: Ich meine es nur, dass ich schon mit zehn ... dass alle Quartierkinder unterhalten können.

01:05:58: Wenn man Räuber und Poli gespielt hat, darf nicht der Polizist sein, weil er streng und exakt muss sein.

01:06:06: Und die Räubere können Fantasie-Geschichte erzählen, was sie alles gemacht haben, was ihm passiert ist

01:06:12: usw.,

01:06:13: das wurde immer so lustig.

01:06:17: In der Schule, bei den Pausen ... Ich war also nicht in der Klasse halb.

01:06:21: In den Pause habe ich für ein paar Schüler nümmerlich das Bild der Lastwagenführer, die einen riesigen Steuerrad hat und so fast keine Steuern oder Weissgott war.

01:06:34: Da fing es an.

01:06:37: Sekundarschuld hat der Lehrer an einer Weltgekugel erzählt, wie die Sterne zungen und der Mond.

01:06:47: Die Erden um den Kreisen machen und so.

01:06:49: Ich habe auch die Schuhe geblieben, schon.

01:06:52: Es war interessant.

01:06:53: Plötzlich tut mir der Lehrer die Steeren klopfen und sagt, Emil, gehen raus!

01:07:00: Dann gesagt er was?

01:07:01: Emil, gehst du raus?

01:07:03: Sag ich mal, ich bin so raus.

01:07:04: Emil, kommst du vor die Tür?

01:07:06: Bist du gut?

01:07:07: Als ich von den Türen ging, dachte ich, was es jetzt ist.

01:07:12: Ich habe wieder geschwäzt und blöde Augen gemacht, noch irgendetwas nichts.

01:07:18: Nach der Stunde bin ich sofort zum Lehrer und habe gesagt, ein Lehrer?

01:07:23: Wieso haben Sie mich rausgeschickt?

01:07:24: Ich habe gar nichts gemacht!

01:07:26: Dann sagte er, ja, das tut mir leid, aber wenn ich dich anschauen kann, muss ich einfach immer lachen.

01:07:37: Es ist einfach passiert ... Es ist einfach passiert, dass es in einem Innen- und wir gemerkt haben, wie das immer ankommt.

01:07:53: Und dann machst du halt zuerst mal mit ein paar Leuten das Assob oder das Cabriassabel und merkst du, dass man am meisten Erfolge in den Häuschen und auf der Bühne steht und so.

01:08:06: Und entwickelt sich das also irgendwie?

01:08:12: Nicht speziell aus!

01:08:14: Ganz normal... Danke für die Frage.

01:08:18: Aber es gibt ein schönes Pomo von dir.

01:08:20: Humor ist eine Lebenshaltung, keine Technik?

01:08:24: Nein, die Technik wäre schlecht.

01:08:27: Es ist alles, was du lustig sagen willst, richtig gut überlegen und formulieren usw.

01:08:37: Das habe ich eigentlich nie gemacht.

01:08:39: Ich war ein bisschen schluffig, oder?

01:08:42: Manchmal ist die Textlinie nicht auswendig als Spickzettelkleid überall, wo es musste sein und so.

01:08:48: Aber das hatte auch wieder Vorteile gehabt.

01:08:51: Wenn es ein kleines Päuschen gab, habe ich gespürt, dass man noch einen einsetzen kann ... Ja ja!

01:08:57: Das ist wieder etwas anderes.

01:08:58: Dann gehen wir einfach.

01:09:00: Ja, sorry...

01:09:03: Wir beurteilen dort heutige Amerika Die

01:09:09: heutige Amerika?

01:09:11: Also ich würde jetzt nicht mehr auf die Amerika reisen.

01:09:17: Das sagt ja fast genug, ne?

01:09:19: Ja!

01:09:20: Mehr muss man gar nicht sagen.

01:09:21: es sind alle etwas gleicher Gefühle hier innen was es heute ist und das ist einfach traurig und schrecklich und können wir fast nichts verstehen.

01:09:34: Du weißt nicht, die Geschäftslüge können es noch verstehen.

01:09:38: Ich habe das gut und sage mal, wo sie durchgehen.

01:09:43: Wir kommen ja nicht.

01:09:46: Und kopieren dann auch heimlich.

01:09:49: Das sind die Schlimmsten!

01:09:51: Aber Amerika?

01:09:53: Nein, kein Thema.

01:09:55: Denken alle gleich hier drin, da ist ich genau.

01:10:03: Ja, ich wollte mich noch fragen... Hatten Ihre Eltern vor der Mutter gerät, die nicht so freudig war?

01:10:10: Ist doch noch ein Puck gekommen, in dem ihre Eltern an ihren Vorführungen auch Freude bekommen haben.

01:10:15: Und sie haben wohl noch Geschwisterte.

01:10:17: Wie hat jeder das aufgenommen und ist dann irgendwie den Durchbruch bei der Familie auch noch eingetroffen?

01:10:23: Bevor haben Sie gesagt, Mutter, aber er hatte keine Freude am Anfang.

01:10:27: Nicht nur am Anfang!

01:10:30: In dieser Filmarbeit haben wir ja auch viel ... Zeitungsartikeln, Fotos und alles.

01:10:38: Dort haben wir ein Interview gefunden, wo meine Mutter in der Koche an einem Journalisten zu Hause ein Interview gegeben hat.

01:10:48: Ja ... Hat das nicht mehr gewusst?

01:10:51: Dann haben wir das gelesen!

01:10:53: Und was steht dort drin?

01:10:54: Da sagt meine Mutter am Schluss ... Ich hoffe ... dass ich das noch erleben kann, bevor ich sterbe.

01:11:05: Dass er mit dem Blödsinn aufhört.

01:11:11: Für mich war es gut, schwarz-weiß zu lesen.

01:11:17: Wenn man so Sachen erzählt, will man selber verzweifeln?

01:11:21: Ist es wirklich so gewesen?

01:11:24: Aber plötzlich auf schwarze Weisse kannst du lesen, dass sie gesagt hat ... Ich hoffe, dass er schnell mal mit dem blödsin aufhörte und so.

01:11:33: Da haben wir uns einfach nicht gefunden, obwohl meine Mutter keine Lustige war.

01:11:38: Und die hat auch eine lustige Briehe von einer Frau im Haus geschrieben und die hat wieder zurückgeschrieben.

01:11:44: Die hätte sich alle gekickelt, wenn sie wieder gelassen hat.

01:11:47: Das ist nicht ... Aber das hat sich einfach nicht vertreit, dass ich ... Ein so beantestellter Gopfer Tori, wo bis an das Ende des Lebens fast einfach abgesichert ist und immer dein Lohn überkommt.

01:12:05: So etwas gibt man nicht auf.

01:12:08: Das hat sie nicht verdreht!

01:12:11: Ich habe sie ja fast zwungen, dass ich in den Zirkus am Alkohol schauen kann und habe gesagt, wie empfehlen wir mich?

01:12:20: Ich spürte, dass ich den Film nicht gesehen habe.

01:12:23: Das steht im Filmen an mir.

01:12:24: Es war eine Frage an meine Mutter.

01:12:29: Und wie jetzt nicht gefallen?

01:12:31: Ja!

01:12:33: Am besten hat man schon den Vater der Knie gefallen.

01:12:38: Mit seinen weissen Pferden ist es so schön zum Anschauen.

01:12:45: So ein charmantes Mann ist das.

01:12:49: Über mich.

01:12:50: Null.

01:12:51: Kein Wort, kein Wort!

01:12:53: Also wir lachen jetzt drüber aber... Wir lachen die jetzt drüben?

01:13:00: Das muss eine wahnsinnige Verletzung sein.

01:13:02: Du hast mir auch mal gesagt im Hintergrund mit mir, dass du auf dem Heimweg vom Weg von zu Hause zum Theater das Brühlen tage, weil du nicht daran angangst.

01:13:13: Wieso haben die Eltern keinen Zugang zu dem, was ich mache?

01:13:17: Ich habe es fast nicht... Begreifte wirklich nicht.

01:13:21: Immer noch

01:13:22: nicht?

01:13:22: Ich kann sie immer enttäuscht, wahrscheinlich.

01:13:25: Sie haben gefunden, dass die Scheider mehr Postvorschriften lesen.

01:13:30: Dass er etwas wert bei der Post ... Auf Kreispostdirektion könnte man doch arbeiten gehen.

01:13:37: Aber nein!

01:13:38: Immer mit seinem Gabern wird das nicht befördert und so hat er ein Wehtag, dass ich das nicht mache.

01:13:47: Und ausweichlich und meine Geschwister haben es ganz wenig Stellung bei Brüdern.

01:13:57: Es war Diskretion, ich wurde Bankdirektor und darf sowieso nichts sagen.

01:14:06: Und diskutieren sowieso, dann musst du aufpassen was sagst.

01:14:09: Das ist furchtbare Schulung wenn du so etwas wirst.

01:14:13: Bankdirektor darf schon nicht mehr ... Du musst alles!

01:14:17: und schlücken, dass es nichts aussah.

01:14:19: Und so hat er auch nie geredet über das, weil er gefunden hat.

01:14:24: Er hatte eine Beziehung mit der Presse, wenn man anhebt

01:14:27: usw.,

01:14:27: dass etwas rausgeht ... Ich wusste nicht einmal, dass meine Mutter in Amerika auf die Welt gekommen ist.

01:14:35: Hast du nicht gewusst?

01:14:36: Erst, als sie gestorben war, in den Kielen hat der Pfarrer gesagt Gwäsensia, Horat, Steinberger Geboren in San Francisco.

01:14:49: Habe ich meine Brüder angeschaut?

01:14:52: Habe das nicht gewusst?

01:14:53: Der Wachter!

01:14:53: Habe jetzt die Schwester angeschauen auf der Rechtenseite.

01:15:01: Wieso haben wir das nicht gesagt?

01:15:04: Niemand hat mir das gesagt... Ich war richtig fast wie ausgestoßen in dieser Familie.

01:15:10: Wir fanden ja hier mit seinen Kamern einen Luftibus und er konnte pressen, dann geht das Haus nicht pressen und das wollen wir nicht.

01:15:19: dass die Mutter in Amerika auf die Welt gekommen ist.

01:15:24: Es war total nötig und ich hatte noch eine Freundin, die aber protestant war.

01:15:30: Es gab noch einer, der sagte, es sei ein wirkliches Herzweben gewesen.

01:15:37: Ich muss ganz ehrlich sagen ... Ich weiss nicht, wie ich das alles überlebt habe, wahrscheinlich einfach durch meine Tätigkeit und nichts haben wir alle.

01:15:48: zu gucken und klatschen.

01:15:50: Und die haben alle Freude.

01:16:01: Da brauche ich gar keine Nachfrage, das ist sehr eindrücklich.

01:16:04: Es leuchtet völlig ein, dass sich das entwickelt hat!

01:16:08: Ich bin in Zürich aufgewachsen.

01:16:10: Mein Vater kommt aber von Luzern aus dem Wasmäli oben aufgewachsen... Was?

01:16:16: Im Wesmäli-Oben?

01:16:17: Ein Wesmeiloben?

01:16:18: Ist er aufgewacht, genau.

01:16:20: Aber ich in Züri.

01:16:21: Also nicht im Altersheimwesmer?

01:16:22: Nein,

01:16:23: nein, nein.

01:16:25: Er ist langsam mit dem Alter, aber er ist noch daheim.

01:16:28: Nein!

01:16:29: Und ich kam über die Kassette zu ihnen und sah sie leider nie live, sondern immer nur gehört.

01:16:42: Mir ist kürzlich einmal aufgefallen – jetzt wohne ich mich wieder etwas intensiver mit ihnen befasst – auch audiovisuell, visuell vor allem dass ihre Nummern für mich immer sehr gut funktioniert haben, auch nur über Kassetten.

01:17:02: Und es geht wahrscheinlich vielen von meiner Generation.

01:17:07: Jetzt meine Frage.

01:17:09: Haben sie das bewusst?

01:17:10: Also haben Sie das irgendwie wie antizipiert?

01:17:12: Haben Sie das bewusst Ihre Programme so konzipiert, dass sie auch nur übers Gehör funktionieren?

01:17:21: So schlau bin ich nicht gewesen.

01:17:30: Im Gegenteil, wo die von der Zeitglocke verlassen werden, kamen und sagten, wir würden gerne eine Schaltplatte machen mit deinem Programm und sagen, komm her auf!

01:17:44: Das geht nicht!

01:17:45: Da habe ich gesagt, das ist ein Ortwurt.

01:17:47: Ich hätte doch meine Mimik gesehen, mein Spiel.

01:17:50: Wenn ich spielen würde, dachte ich ... Funktioniert überhaupt nicht.

01:17:54: Also ich bin gar nicht dafür, dass ein Orang-Halbplatten rausgegangen wird und die Hände zu sein.

01:18:00: Aber dürfen wir es auf unser Risiko einfach machen?

01:18:04: Ja, das könnt ihr schon machen!

01:18:07: Aber das funktioniert nicht.

01:18:08: Der Felt, der grossen Bestandteil fällt.

01:18:12: Das ist Spiel und so... Und die haben das gemacht.

01:18:16: Was ist passiert?

01:18:18: Hundertdrießtusend in zwei Wochen.

01:18:22: Die waren im Zürcher Oberland, das Presswasch.

01:18:27: Sie kamen nicht mehr nachher mit den Pressen.

01:18:31: Wir haben sie direkt ins Fabrik geholt und wieder in Versand gebracht.

01:18:36: Es war wahnsinnig die Nachfrage.

01:18:40: Und dann kam es noch mit Kassette.

01:18:43: Das ist der Auenau!

01:18:46: Das wurde ein Business, kann man wirklich sagen.

01:18:49: Also hat er es nie gedacht!

01:18:52: Und da sind Bänder gekommen, DVD-Bänder.

01:18:56: und dort haben wir einmal einen Deco gelauft, wo ich Warner Bros.

01:19:00: hatte das Recht, die DVD zu verkaufen.

01:19:04: Die verkauften sie für neunvierzig Franken.

01:19:07: Und ich habe zwei Franken pro Verkauf der DVD.

01:19:11: Hier hat man den Occhi ausgejagt.

01:19:14: Ich habe gesagt, das mache ich nicht mehr.

01:19:16: Der Vertrag annuliere jetzt.

01:19:18: Das geht nicht zu einer Differenz.

01:19:21: Ihr holt so viel Geld innen.

01:19:24: Ja... Wenn wir den alten Vertrag aufgerüstet haben und ihm einen Tart machen, dann gefällt er zwei tausend Stückchen.

01:19:32: Die Zahlen stimmen immer nicht.

01:19:34: Da fehlen zwei Tausende.

01:19:35: Die finden mir einfach nicht!

01:19:40: Es gibt schlaue Sierke.

01:19:44: Emy, sie sind ja nicht nur lustig sondern auch ausserordentlich charmant.

01:19:50: Es bleibt uns nicht mehr sehr viel Zeit übrig aber vielleicht können Sie uns noch etwas erzählen wie es mit den Frauen und den Protestanten gegangen ist?

01:20:00: Die müssen ja der Reihen an vor ihrer Wohnung, von ihrem Haus gestanden sein wenn sie sich können wehren.

01:20:08: Also eins stimmt!

01:20:13: Das war jedes Mal ein Problem.

01:20:16: Wenn kann ich die Freundin zuerst mal daheim vorstellen?

01:20:21: Und im Film, Emil auf der Post, sieht man auch, wie stabig ich die Frau hier ist.

01:20:28: Und sie sagt noch ... Ich habe gesagt, du darfst ja nicht beide übereinander kreizen.

01:20:32: Das hat den Vater dann nicht gerne, gell?

01:20:34: Und so hat sie gesagt, ich kann ja Strom fassen an!

01:20:39: Schöne Szene.

01:20:40: Aber ich muss ehrlich sagen... Jetzt habe ich den Vater verloren.

01:20:47: Was ist das?

01:20:48: Er

01:20:48: hat eine klippige Kante in Detail zu willen, glaube ich.

01:20:51: Ah!

01:20:52: Wir sind doch nicht bei der Glückspost.

01:20:56: Es hat einem schon beschäftigt und man kam als Katholiker auch immer im Versuch.

01:21:03: Wir sind zu überzeugen, dass der katholisch glaubende Einzig richtig glauben ist.

01:21:12: So war man und ich bin auch Ministerin gewesen.

01:21:15: Und so war ich Ministerin des Generales sogar.

01:21:19: Ich habe einen Schwalbfreund in Versuch.

01:21:23: Irgendwie weiss ... Wein und Brot.

01:21:26: Ihr habt ja noch den Wein.

01:21:29: Wir haben die Wein und das Brot!

01:21:31: Der Leib Gottes ist bei uns das Brot und ihr habt nur das Wasser oder respektiv den Wein.

01:21:38: Und so zu sein, also wir haben gespunnt!

01:21:41: Wir hatten wirklich gespunnelt, dass man plötzlich auch ... wie soll ich sagen?

01:21:48: So komische Sachen hat man versucht zu erklären was es bei uns richtig ist, was sie nicht haben.

01:21:58: Und das war auch nicht gut.

01:22:03: Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass es nicht gut ist.

01:22:06: Aber so viel war das gar nicht.

01:22:11: Mein erster Frau war auch protestant, aber ihre Eltern waren grossartig und großzügig.

01:22:24: Da gab es nichts anderes bei mir.

01:22:27: Natürlich dort auch sofort.

01:22:30: Ah, Jesus Gott!

01:22:31: Schäckliche Ziege waren immer ganz schrecklich.

01:22:34: Wir haben mich organisiert, dass mein Bruder mehr auf der Strasse trifft... um mich auf der Strasse zu bekehren, dass das schlecht wäre, wenn ich diese Freundin hier weiter würde und so weiter.

01:22:50: Sie haben nicht einmal bei getrauten Heimen im Haus in den Wohnungsdiskutieren, sondern auf der Straße.

01:22:56: Meine Schwester musste mich auch abpassen an einem Hausecken und mit mir sagen, du überlegst er noch eins und so.

01:23:06: Es war hart.

01:23:10: Aber es ist unausweglich.

01:23:15: Meine Frau ist auch protestantisch und ... Das haben wir überhaupt keine, überhaupt keine ... Gar kein Problem gibt doch überhaupt heute gar kein Problem.

01:23:30: Normalerweise leben gut und versuchen irgendwie gute Menschen zu sein oder das ist eigentlich ... Das Ziel einer Religion ist, wenn Sie hier alles zügeln und eben durch erzählen, was wir normal in Erdenbürgern gar nicht erfassen können.

01:23:51: Dass man immer Bibel lesen muss – es gibt auch andere, die sagen, dass sie Bibel leisen sollen.

01:23:57: Letztes Mal dachte ich, das gibt es schon im Sachenglauben so versessene Leute!

01:24:04: Da stehen vier Frauen.

01:24:07: an einem Platz, wo fast niemand durchläuft.

01:24:11: Vier Frauen mit dem Heftchen erwachen oder was heisst ich weiss.

01:24:16: Die Stunden lang stehen die hier und dort ist ja kein Fussgängerverkehr, nichts!

01:24:24: Die stehen dort, da denke ich schon auch, nein, also ... Hallo?

01:24:28: Was ist der Religion geworden und manchmal?

01:24:30: Ich komme ja beriefen über, es fällt sehr gut da.

01:24:34: Wir haben so Freude an Ihrem Programm und bei uns in der Familie kommt ein langsames Wort, wo man meint, jetzt geht's Gott, Gott, Entgott!

01:24:47: Und dritte Seite Gott und weiss nicht mehr.

01:24:49: Ich denke, wo ich wieder einen bekomme.

01:24:52: So was bekomme?

01:24:53: Ich bin auch ein normaler Mensch und lebe normal.

01:24:57: Brauche das nicht!

01:24:58: Brauch es nicht!

01:25:00: Und ja... Vielleicht nach dem Event hier gibt's vielleicht wieder eine Passt.

01:25:07: Was heisst ...

01:25:16: Ich sehe schon den nächsten Sketch von dir im Kopf.

01:25:19: Von diesen Frauen, die an dieser leeren Strassenegge stehen.

01:25:24: Wenn du das gerade erwähnst, gibt es wieder Post.

01:25:27: Wir haben den Anlass von einem Jahr ursprünglich machen wollen und die Welt war immer noch nicht einfach bei Leiben, aber du hast dort gefunden ... Du warst kurz vor der Deutschland-Tournee, hast du gefunden.

01:25:40: Die Stimmung ist so aufgeheizt...

01:25:43: Auch in der Schweiz?

01:25:44: ... auch hier

01:25:44: gibt es etwas zu sagen.

01:25:45: Ich komme

01:25:47: sofort

01:25:48: in einen Shitstorm auf den Social Media.

01:25:51: Und

01:25:52: dann dachte ich nicht, dass Polaris hier war, die Situation auch in der Schweizer.

01:26:01: Ich denke an manches.

01:26:03: Es gibt eigentlich kein... Politisches Kabarett in der Schweiz, ein richtiges politisches Kabrett.

01:26:09: So wie es in Deutschland gibt wo sie knallhart auf die Bühne gehen und so das.

01:26:15: und jetzt gibt's bei uns nicht und da muss ich ehrlich sagen die Schweiz ist so klein!

01:26:22: Wenn du zu Türen ausgehst, der erste der Begegnung könnte dich und hat das vielleicht gehört.

01:26:29: Du erzählst auch politisch und so.

01:26:31: Schau dir schon schräg an nicht wahr?

01:26:34: Und weiss du was als?

01:26:36: wir können den Amt zu stark!

01:26:39: Das tut ihr weh, wenn du merkst, dass es sich jetzt verändert.

01:26:43: Da schaust du dich gar nicht mehr an.

01:26:44: Früher war ich schon freundlich.

01:26:46: Wahrscheinlich habe ich wieder etwas rausgeklauert, was die dann nicht vertreibt und so weiter ... In Deutschland bei den Achtzig Millionen versandt das Film Medewohns in Hamburg.

01:26:58: Die Leute wundert, sie seien nie, dass sie einen bösen Grund gegen dich machen können.

01:27:03: Aber hier sind wir einfach wie eine Familie!

01:27:07: Und ähm ... viel härter hier etwas rauszulassen.

01:27:12: Viel härter, ich weiss ja, kann einigst gesagt haben.

01:27:18: Oh je!

01:27:19: Also es gibt... Ich war mal zu kämpf, bin da in einer Superladen gegangen und lebe mit.

01:27:28: Und dann die Lebensmittel.

01:27:30: Und es ist um gerade Thema, als Hunger in der Welt gewesen und weiss man was alles?

01:27:36: Hab ich gesehen, diese Büchsenfleisch für Hunde.

01:27:40: Also ganz irregal!

01:27:43: Lungenfleisch von diesem Hund, Lungen-Fleisch von dem Herzfleisch, von dem Verhund und alles zusammen und denken wahnsinnig.

01:27:51: Und hier außen leben so viele Menschen und haben Hunger und können nichts fressen über uns.

01:27:58: Also das kann nicht... der Vorschlag macht, wäre das schön.

01:28:02: Wenn man einfach pro Büchse würde, sagen wir einfach «Fünfzeig Grappenabgäufe für abziehende und hungrige Leute» und so.

01:28:11: Und da habe ich den einen um die Ohren bekommen.

01:28:18: Ein Brief von einem Fabrik, der es herstellt, sagt «Sie segeln Fake, mir alle Theater zu sperren.».

01:28:26: dass ich nicht mehr auftreten kann in der Theater, sie werden das fertig bringen.

01:28:31: Gerade so ist es ein bisschen schweiz.

01:28:36: Einander noch bei mir sind X Millionen versandet und eine Aussprung gut.

01:28:42: Ich habe sie auch zurückgenommen und gesagt ja dann machen wir auch zwanzig Rappen statt fünfzig Rappens.

01:28:54: Oder geht's doch so?

01:28:56: Haltestellen, Böss-Haltstellen oder das Luzern in der Kappelbrücke.

01:29:02: Die Holzbrücke!

01:29:03: Das hat ja ... Spinnhuppeln in der Kappenbrücke.

01:29:07: Wenn du durchlaufen kannst, gibst du überall die Spinne.

01:29:11: Und alles ist so schwarz wie eine Spinnhuppel.

01:29:14: Ich denke, wenn hier die Touristen durchlauchten, denken die Hopfers schon, dass sie keine Strassen müssten, die da mal super machen.

01:29:22: So habe ich geschrieben ... Man kann mit dem Staubsauger das einfach ... Wow!

01:29:30: Staubsauger und Spinnen-Guabalen.

01:29:34: Nein, nein.

01:29:35: Das ist Natur!

01:29:38: Die muss man erleben da oben dabei.

01:29:41: Wenn es so trägt, dann fressen sie nämlich die Spinnen selber nicht mehr hier.

01:29:47: Das, was drinnen hängen bleibt oder?

01:29:49: Emil kann es sein, dass der Bündchen von dir etwas durchgedruckt ist.

01:29:54: Dass du dich aufregen kannst über Spinnbubbeln... Ja.

01:29:58: Ja,

01:29:59: das ist eine Umgebung.

01:30:00: Ich kann Luzern immer gerne haben und gerne wenn Touristen kommen.

01:30:05: Ich habe gelebt für Luzerne, ich hatte die Bedrohung zu sein, wenn es in Luzerne geregnet hat.

01:30:10: Ich fand, jetzt sind sie in der schönen Stadt nicht.

01:30:13: Und die ganze Umgebungen und Berge untersehen.

01:30:18: Als Kind schon habe ich einfach meinen Verkehrsdirektor ... Der Verkehrsdirektor hat zum Beispiel fertig gebraucht.

01:30:30: Das Pilatus ist immer zu Nacht beleuchtet worden mit Scheinwerfern.

01:30:36: Also von Luzernus hast du das gesehen?

01:30:38: Ich wusste nicht, dass der VerkehrsDirektor den Heimen der Koche ausschalten und einschalten kann... ... als dort oben die Scheinwärfe brennt!

01:30:51: Nein, ich bin gar nicht auf Luzern.

01:30:54: immer mit der Wintertour vergleichen.

01:30:56: Es hat mich aufgelegt, wenn im Schülerkalender Ende des Jahres das Wintertouren einwohnt und wir in Luzarn erst sechzehntausend waren.

01:31:07: Das hat mich genervt, nicht wahr?

01:31:09: Dafür war ich glücklich, dass unser Fussballclub bei den Oberaligen an die Wintertours war.

01:31:15: Jetzt ist

01:31:17: klar rumgekehrt.

01:31:18: Ja, und dann habe ich mir gedacht ... Wieso haben die Winterthur das Technikum gebaut?

01:31:25: Wenn sie unser Verkehrshausmuseum einfach noch machen.

01:31:29: Das hat mich aufgeregt.

01:31:31: Ich dachte, ich könnte jetzt nicht was kopieren in Winterthur.

01:31:36: Wir leben mit der Stadt und das habe ich einfach schön gefunden.

01:31:41: Es ist wunderbar!

01:31:41: Wir leeren dich auch als Lokalpatriot nach kennen.

01:31:45: Ich möchte eigentlich die allerletzten Fragen stellen.

01:31:48: Wir sind schon fast am Ende.

01:31:51: Wenn ich jetzt auf das Leben zurückgehe und das finde ich immer so faszinierend, wenn man so ein Leben aufrollt, habe ich das Gefühl es hat sich alles irgendwie zusammengefühlt.

01:32:00: Das ist ein schwieriger Start gehabt was du erzählt hast aus dem älteren Haus usw.

01:32:05: Am Schluss haben wir das Gefühl dass es tut sich wie ein Puzzle zusammensetzen.

01:32:09: Ist das ein Eindruck, das du auch hast, wenn du zurückschaubst?

01:32:11: Ja, es ist...

01:32:13: Ich versuche unglaublich, eine Autobiografie zu schreiben.

01:32:20: Und ich komme einfach nicht durch, weil es so viele Punkte gibt.

01:32:27: Und wo man das Gefühl hat, dass man beschreiben könnte und so ... Das ist so schwer!

01:32:35: Es ist schon ... Ein ganzes Wort mit allem zusammen.

01:32:42: Es hat alles zusammengehört, auch wegen der Religion.

01:32:45: Wir haben hier Gefühle entwickelt, die auch wieder wichtig sind für andere Sachen, richtig zu reagieren und so... Es ist schon ein Mosaik, das sich da so zusammentrummelt in den neunzig Jahren oder drüheninzig Jahren, wenn man es genau will.

01:33:04: Und es ist schon ... Ja!

01:33:07: Ja, ich will gar nicht über mich selber so viel studieren.

01:33:13: Das bremst vielleicht noch mehr, sondern einfach weiterleben.

01:33:18: und jetzt schauen wir, wie man das auch weiterzieht, gell, Mitchell?

01:33:29: Es geht weiter!

01:33:30: Genau.

01:33:35: Es geht weiter und es ist interessant, dass man sich auch herausfordert.

01:33:43: Du warst ja erst in den Übrigen.

01:33:44: Hast du noch nicht Zeit, das Leben zu bilanzieren?

01:33:48: Das weiss man schon nicht!

01:33:51: Klar, ab und zu wenn ich ein Totensalz zeigle, dann denkst du... Ah, der ist nur so alt.

01:33:59: Oh, er ist gestorben.

01:34:04: Hallo?

01:34:06: Wie alt bin ich?

01:34:07: Jetzt muss ich aufpassen.

01:34:09: Nein, aber ... Nein, du musst wirklich vergessen.

01:34:13: Es gibt auch viele, die mich zu Gesprächen holen wollen über das Alter.

01:34:20: Und da sage ich einfach davon ab ... Ich mag mir nicht immer über das Alte reden.

01:34:25: Das ist langweilig!

01:34:29: Wieso über das alter reden?

01:34:32: Pro Senektute und alles.

01:34:35: Wobei, ich muss sagen also Hallo Alter.

01:34:39: Also wenn heute Eine seit mir ist langweilig im Alter.

01:34:44: Was ein solches Programm, wenn ich das lese pro Senektute oder Club-Schwollmigro, was die auch verriehren.

01:34:53: Also sensationell finde ich!

01:34:56: Absolut sensu... also wenn hier nicht ein Punkt oder eine Unterricht oder eine Ansprache oder ein Referat oder einen Kurs herausgefinden ist für dich, wo du Spass machen kannst, dann bist du wirklich etwas depel.

01:35:11: Der kannst du abtanken.

01:35:13: Das ist wahr!

01:35:23: Ich hoffe, wir haben nichts

01:35:25: zu finden.

01:35:27: Jogenthäusern haben sie immer gebaut und immer ein Problem.

01:35:30: Wieso macht man nicht einmal ein Seniorenhaus?

01:35:34: Senor aus, wo du kannst innen.

01:35:35: Da sind vielleicht fünf Räume.

01:35:37: In einem Raum kannst du vielleicht jassen.

01:35:39: Fynnst die Kollegen zum Jassen?

01:35:41: Im anderen kannst du Schach spielen.

01:35:43: Hier kannst du Video schauen, wenn du willst.

01:35:45: Du kannst einfach alles so ... Das ist ein Haus, wo du hingehst.

01:35:50: Du musst sagen ... Letztes Mal war die Klasse zusammengekommen.

01:35:54: Die letzten Jahre habe ich gehört, wie zwei miteinander gesprochen haben von meiner Klasse und damals einer gesagt, was machst du so?

01:36:02: der ganze Dank?

01:36:04: Er sagte ja, das geht schnell vorbei!

01:36:09: Am Morgen gehe ich zuerst mal den Briefkasten lernen.

01:36:14: Da ist die Zeitung drin und da kann ich die Zeitungen lesen.

01:36:19: Dann trinke ich noch das Kaffee dazu, dann gehe ich vielleicht raus auf die Strasse.

01:36:25: Da hat es Baustellen, wo man schauen kann, was sie hier machen und so... Und dann ist schon auch mein Tag!

01:36:33: Das geht so schnell!

01:36:35: Ein Tag geht zu schnell!

01:36:38: Das schlägt

01:36:39: doch mehr, du!

01:36:42: Was haben diese für ein Leben?

01:36:51: Ich hoffe, wir haben nicht zu viel über das Alten geholt.

01:36:54: Das habe ich nie auf die Uhr geschaut.

01:36:58: Jetzt ist es gerade raus, ich glaube.

01:37:00: Danke vielmals, dass du unseren so einen breiten Einblick geliefert hast zum Teil am tiefen Einblick in dein Leben.

01:37:07: Hast du geöffnet?

01:37:09: Dankeschön.

01:37:09: Wir haben sehr viel Freude gemacht mit dir.

01:37:12: Ich hoffe Ihnen hat es auch gefreut gemacht.

01:37:14: Vielen Dank, dass Sie hier sind!

01:37:16: Und danke dir, Emil, dass du gekommen bist.

01:37:18: Vielen Dank!

01:37:19: Das war NZZ LIVE.

01:37:26: Vielen dank fürs Zuhören.

01:37:28: Besucht unsere NZZ Live-Veranstaltungen gerne auch vor Ort.

01:37:33: Wir laden euch herzlich ein zum Denken, Fragen und mitdiskutieren.

01:37:38: Alle Infos zu den Tickets und zum aktuellen Programm findet ihr hier in den Shownotes unter nzz.ch slash live.

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